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MIPIM Awards 2026: Vier deutsche Projekte unter den Finalisten

MIPIM, die wichtigste europäische Standort- und Immobilienmesse, präsentiert die 40 Finalisten der diesjährigen MIPIM Awards. Ausgezeichnet werden die visionärsten Immobilienprojekte weltweit, sowohl realisierte als auch in Planung befindliche, welche die Zukunft unserer Städte und Gemeinden prägen.

Auch vier Projekte aus Deutschland wurden als Finalisten der MIPIM Awards 2026 bekanntgegeben, die die visionärsten Immobilienprojekte der Welt auszeichnen. Die Finalisten kommen aus 19 Ländern, von Oman bis Australien und aus ganz Europa. Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Großbritannien stellen die meisten nominierten Projekte. Sie wurden aus einem hochkarätigen Bewerberfeld ausgewählt, das eine Rekordzahl an Einreichungen aus aller Welt verzeichnete.

Die einzelnen Kategorien der MIPIM Awards: Bestes Sanierungsprojekt, Bestes Kultur-, Sport- und Bildungsprojekt, Bestes Projekt im Bereich Gastgewerbe, Tourismus und Freizeit, Bestes Industrie- und Logistikprojekt, Bestes Mischnutzungsprojekt, Bestes Wohnbauprojekt, Bestes Stadterneuerungsprojekt, Beste Arbeitsplatzgestaltung, Beste Neubauentwicklung und Beste neue Megaentwicklung.

Die Gewinner werden durch die Stimmen der Jury und der MIPIM-Teilnehmer, sowohl online als auch vor Ort, ermittelt. Zusätzlich zu den Kategorie-Siegern wird ein „Sonderpreis der Jury“ für das beliebteste Projekt der Jury vergeben. Die Gewinner werden am Donnerstag, den 12. März, im Palais des Festivals in Cannes im Rahmen der MIPIM Awards-Verleihung bekanntgegeben.

Die Jury unter dem Vorsitz von Véronique Bédague, CEO von Nexity, Frankreich, setzt sich aus hochkarätigen Experten zusammen, darunter:

- Melike Altini?ik, Gründerin von MAA – Melike Altini?ik Architects (Türkei)

- Aaron Block, Mitgründer und Managing Partner von Metaprop (USA)

- Guy Grainger, Global Head of Sustainability Services & ESG bei JLL (Vereinigtes Königreich)

- Karim Habra, Global Governing Trustee bei ULI (Frankreich)

- Akinori Kanayama, Senior Executive Officer, Hotels & Resorts Biz. Div. bei der Tokyu Corporation (Japan)

– Nicholas Maclean, Präsident, RICS (Vereinigtes Königreich)

– Jani Nokkanen, Partner & CIO bei Urban Partners (Finnland)

– Alexandra Notay, CEO des Housing Forum (Vereinigtes Königreich)

– Vanessa Roux-Collet, CEO Europa & Leiterin Frankreich bei AEW (Frankreich)

– Camilla Van Deurs, Partnerin & außerordentliche Professorin am Nordic Office of Architecture (Dänemark)

Die Jury konzentrierte sich in diesem Jahr auf Projekte, die die Perspektiven der gebauten Umwelt im Einklang mit ESG-Zielen verbessern. Die Projekte werden hinsichtlich ihrer allgemeinen Nachhaltigkeit, ihrer Integration in Umwelt und Gemeinschaft, der Qualität des Nutzererlebnisses, ihres wirtschaftlichen Beitrags zur Region, der Originalität des Konzepts und der architektonischen Qualitäten bewertet.

Die Juryvorsitzende der MIPIM Awards, Véronique Bédague, sagte: „Die Jury war beeindruckt vom hohen Innovations- und Nachhaltigkeitsniveau der Projekte. Dies setzt neue Maßstäbe für die MIPIM Awards, die wahrhaft visionäre Entwicklungen auszeichnen, die die Grenzen der Immobilienbranche erweitern. Die 40 nominierten Projekte aus 19 Ländern reichen von einzigartigen Drive-in-Gebäuden und Gebäuden mit natürlicher Klimatisierung bis hin zur Restaurierung eines der ältesten historischen Viertel. Jedes Projekt zeigt auf einzigartige Weise, wie Immobilien zukunftsfähige und wirtschaftlich dynamische Orte schaffen können.“

Das sind die vier deutschen Finalisten:

Kategorie Best Conversion Project:

CIC – Coppenrath Innovation Centre
Osnabrück
Architect: KRESINGS
Developer: Ringlokschuppen Osnabrueck GmbH


Kategorie Best Industrial & Logistic Project:

Wooden Logistic Property
Straubing
Architect: architektBALS
Developer: GARBE Industrial
Others: Köster GmbH, Wiehag Timber GmbH, Weschle GmbH Holzbau + Planung

Kategorie Best Workplace Experience:

EDGE East Side Berlin
Berlin
Architect: Bjarke Ingels Group (BIG)
Developer: EDGE
Others: PIMCO Prime Real Estate (asset manager), Züblin (construction manager)

Kategorie Best Workplace Experience:

i8 - The Green Holistic Building
München
Architects: C.F. Møller Architects, Kopenhagen
Developer: R&S Immobilienmanagement GmbH (RUSIM)
Others: RKW Architektur +, Düsseldorf

Die MIPIM Awards 2026 werden offiziell von Turkish Stones gesponsert und findet vom 9. bis 13. März 2026 in Cannes, Frankreich, statt.

mehr (10/2019, DEAL-Magazin)

Inhalt

Urbane Mitte Süd Berlin: Abgeordnetenhaus beschließt Bebauungsplan

27. Februar 2026: Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat gestern erwartungsgemäß dem Entwurf zum Bebauungsplan VI-140cab für die Urbane Mitte zugestimmt. Damit hat das Projekt für den ersten Bauabschnitt Planrecht erlangt. Dies markiert den ersten Realisierungsschritt der gesamten Urbanen Mitte.

Auf dem Areal am Parkrand südlich des U-Bahnhofs Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg entstehen zwei 25 und 49 Meter hohe Baukörper mit insgesamt 23.700 Quadratmetern Geschossfläche. In den Obergeschossen sind ein Hotel und Flächen für temporäres Wohnen geplant. In den Sockelgeschossen sind Einzelhandel, Gastronomie sowie bildungs- und sportorientierte Einrichtungen vorgesehen. Einzelhandelsflächen sollen auf 1.000 Quadratmetern entstehen.

Ferner sind auf den Erdgeschossebenen öffentliche Angebote mit dem Fokus auf Sport- und Begegnungsangebote mit Parkbezug geplant. Der 16 Hektar große Gleisdreieck-Park bleibt uneingeschränkt und im vollen Umfang für die Bevölkerung erhalten. Das Projekt entsteht auf bisher weitestgehend versiegelter Fläche an einem gut erschlossenen Verkehrsknotenpunkt und wird nach Fertigstellung für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Dr. Simon Kempf, Managing Partner der Periskop Development GmbH: „Die Entscheidung des Berliner Senats zur Weiterentwicklung der Urbanen Mitte am Gleisdreieck schafft nun die notwendige Planungssicherheit für eines der bedeutendsten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Berlins. Nach vielen Jahren intensiver Abstimmung mit Land, Bezirk und weiteren Beteiligten können wir die Entwicklung dieses vielfältigen Quartiers für Arbeiten, Kultur, Sport und Begegnung konsequent vorantreiben. Unser besonderer Dank gilt Dr. Markus Vogel, der als Entwicklungspartner des Vorhabenträgers mit seiner Büro Dr. Vogel GmbH an der Schnittstelle zwischen dem Land Berlin, dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Deutschen Bahn die komplexen Abstimmungs- und Planungsprozesse maßgeblich begleitet und entscheidend vorangebracht hat.“

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH: „Die Entscheidung des Berliner Senats zur Urbanen Mitte am Gleisdreieck unterstreicht die Verlässlichkeit der Berliner Politik und die Planbarkeit großer Stadtentwicklungsprojekte. Für Bauherren und Investoren ist das ein wichtiges Signal: Am Standort Berlin können sie sich auf langfristige Zusagen und klare Rahmenbedingungen verlassen. Das stärkt das Vertrauen in unsere Stadt als stabilen und attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort.

Gleichzeitig eröffnet die Integration von Wohn- und gewerblichen Wohnangeboten im Quartier neue Chancen im Wettbewerb um Fachkräfte: Wer in direkter Nähe zu seinem Arbeitsplatz modernen, gut angebundenen Wohnraum findet, entscheidet sich leichter für Berlin und für ein Unternehmen vor Ort. Urbane, gemischt genutzte Standorte wie die Urbane Mitte verbinden Arbeiten, Leben und Mobilität – ein entscheidender Standortvorteil für die Hauptstadt im internationalen Wettbewerb um Talente.“

Zeitnah wird nun ein Realisierungswettbewerb durchgeführt, in dessen Rahmen namhafte Architekturbüros ihre Vorstellungen zur Architektur und Außenplanung entwickeln werden. Der Baubeginn erfolgt schnellstmöglich nach Erteilung der Baugenehmigung.

Mit der jetzt beschlossenen Nutzung ermöglichen das Land Berlin und der Vorhabenträger Urbane Mitte Besitz S. à r. l. gemeinsam einen breiteren Nutzungsmix.
mehr (10/2019, DEAL-Magazin)

Top-Deal

Monvest sichert sich drei neue Wohnbaugrundstücke in München

06. März 2026: Die Monvest Immobilien GmbH hat drei weitere Wohnbaugrundstücke im Münchner Stadtgebiet erworben und baut damit ihre Projektpipeline um rund 400 geplante Wohnungen aus. Die Grundstücke befinden sich in etablierten Wohnlagen in München-Sendling und Solln und ergänzen die aktuelle Pipeline unserer Projekte im Münchner Stadtgebiet sowie in Aschheim.

Mit den Ankäufen setzt Monvest seine Wachstumsstrategie im Großraum München konsequent fort – trotz einer weiterhin anspruchsvollen Marktlage.

Auf den Flächen plant das Unternehmen die Entwicklung moderner Wohnprojekte mit nachhaltigen Baukonzepten, hochwertiger Architektur und durchdachten Grundrissen.

„Die Sicherung attraktiver Grundstücke in gewachsenen Münchner Wohnlagen ist ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Unternehmensstrategie und zeigt, dass wir von München vollends überzeugt sind.“, erklärt Stefan Hildebrandt, geschäftsführender Gesellschafter von Monvest. „München gehört zu den Städten mit der größten Wohnraumnachfrage in Deutschland – und wir sind überzeugt, dass gerade hier weiterhin verantwortungsvoll entwickelter Wohnungsbau eine zentrale Rolle spielen wird. “

Er ergänze, „wir sind sehr froh im letzten Jahr dank enger Abstimmung und guter Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern, Maklern, Finanzierungspartnern sowie der LHS München wieder zukaufen zu können und haben uns für 2026 das Zeil gesetzt Grundstücke für weitere 400-500 Wohnungen zu kaufen.“

Drei neue Grundstücke für zukünftigen Wohnraum

Ziel ist es, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Die Projekte sollen sich harmonisch in die bestehenden Nachbarschaften integrieren. Geplant ist daher die Realisierung moderner Wohnkonzepte mit einem vielfältigen Wohnungsmix.

Mit den Akquisitionen erweitert Monvest gezielt sein Portfolio in der bayerischen Landeshauptstadt und setzt damit ein wichtiges Signal im angespannten Wohnungsmarkt.

„Gerade in München sehen wir weiterhin eine sehr hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Wohnraum. Mit unseren Projekten möchten wir dazu beitragen, neue und nachhaltige Wohnangebote zu schaffen“, sagt Benedikt Hildebrandt, geschäftsführender Gesellschafter von Monvest.

„Dabei ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit besonders wichtig. Wir freuen uns darauf, die Projekte gemeinsam mit lokalen Partnern, Planern und Behörden weiterzuentwickeln und so langfristig neuen Wohnraum in München zu realisieren.“



mehr (10/2019, DEAL-Magazin)

EXPO-REAL

EXPO REAL 2025: Vorsichtig zuversichtlich - Branche richtet Blick nach vorn

Nach einer Phase der Unsicherheit zeigt die europäische Immobilienwirtschaft wieder sichtbare Anzeichen der Stabilisierung. Hohe Zinsen, wirtschaftliche Herausforderungen und strukturelle Veränderungen prägen den Markt, während zugleich die Bereitschaft wächst, Chancen zu nutzen und Zukunftsthemen aktiv zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund hat die EXPO REAL 2025 erneut ihre Rolle als zentrale Plattform für Austausch, Vernetzung und Geschäftsanbahnung unter Beweis gestellt. Vom 6. bis 8. Oktober kamen in München 1.742 Aussteller aus 34 Ländern sowie rund 42.000 Teilnehmer aus über 70 Ländern zusammen – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Erfreulich ist dabei zudem die Steigerung des Anteils internationaler Teilnehmer um knapp fünf Prozent.

Markt im Wandel: Vertrauen kehrt stückweise zurück

Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, sieht einen wachsenden Optimismus: „Die EXPO REAL 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Immobilienbranche nach einer Phase der Unsicherheit wieder Zuversicht schöpft. Trotz der weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen ist eine neue Dynamik spürbar geworden. Das konstruktive Miteinander auf der Messe ist ein starkes Signal für einen Markt, der sich Schritt für Schritt stabilisiert. Gleichzeitig bestätigt es die Bedeutung der EXPO REAL als zentrale Plattform mit klarem Businessnutzen, auf der internationale Akteure neue Wege gehen.“

Auch aus Sicht der Projektentwickler lässt sich dieser Trend beobachten, wie Ulrich Höller, Geschäftsführender Gesellschafter der ABG Real Estate Group, erläutert: „Die EXPO REAL 2025 hat meine Einschätzung bestätigt, dass sich der Markt in einer ‚Beruhigungsphase‘ befindet und das Investoreninteresse, wenn auch zögerlich, langsam zurückkehrt. Der offene Austausch über Marktbereinigung, Herausforderungen und Zukunftschancen ist hilfreich, Geschäftsmodelle zu bestätigen, gegebenenfalls anzugleichen und zu justieren.“

Wohnen als zentrale Zukunftsaufgabe

Kaum ein Thema prägte die Messe so sehr wie der Wohnungsmarkt. Im Fokus standen bezahlbarer Wohnraum, neue Baukonzepte und innovative Nutzungsansätze für Bestandsimmobilien. Mit dem neuen Forum „Flexible Housing” und der EXPO REAL Wohnstudie setzte die Messe wichtige Impulse und präsentierte praxisnahe Lösungsansätze.

Der Besuch von Bundesbauministerin Verena Hubertz zeigte, dass die Thematik höchste politische Priorität hat: „Wir müssen Bauen wieder ins Zentrum rücken. Alle sind sich auch einig, egal auf welcher Ebene man mit Menschen spricht, ob mit dem Bürgermeister oder der jungen Familie: Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum. Die EXPO REAL ist natürlich eine Institution, hier trifft sich die ganze Branche. Vor allem beeindrucken mich die vielen innovativen Lösungen, die hier vorgestellt werden. Und das brauchen wir doch: Neue Antworten in einem Markt, der wieder in Schwung kommen muss.“ Auch auf europäischer Ebene ist der Handlungsdruck groß, wie Eamon Ryan, Vorsitzender im Housing Advisory Board der Europäischen Kommission in Dublin, erklärt: „Europa steht vor einer tiefgreifenden Krise im Bereich des bezahlbaren Wohnraums. Die Bewältigung dieser Krise muss zu einer obersten politischen und wirtschaftlichen Priorität werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass öffentliche und private Finanzmittel Hand in Hand gehen müssen, wenn wir die Herausforderung des bezahlbaren Wohnraums lösen wollen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Plattformen wie die EXPO REAL weiterhin gezielte Diskussionen über bezahlbaren Wohnraum veranstalten. Die hohe Teilnehmerzahl bei der Podiumsdiskussion, an der ich teilgenommen habe, hat mich sehr ermutigt. Es ist klar, dass dieses Thema für Investoren und Entwickler ganz oben auf der Agenda steht.“

Austausch und neue Impulse

Die EXPO REAL war auch in diesem Jahr der zentrale Treffpunkt der Immobilienwirtschaft. Sie bot nicht nur Raum, um bestehende Netzwerke zu vertiefen und neue Projekte anzustoßen – sie machte vor allem deutlich, wie unverzichtbar der persönliche Dialog für die Branche ist, wie auch Kai Mende, CEO von CBRE, betont: „Die EXPO REAL 2025 hat unsere Erwartungen an ihre Rolle als Forum der Branche vollständig erfüllt. Nirgendwo sonst ist es möglich, sich so intensiv auszutauschen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren und das Netzwerk derart effizient zu pflegen. Gerade angesichts des beginnenden neuen Zyklus ist das so wichtig wie nie.“

Auch Städte und Regionen nutzten die Messe gezielt für den Dialog mit Investoren, wie Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, bestätigt: „Die EXPO REAL ist eine zentrale Plattform, um Frankfurts Stärken als Wirtschafts- und Immobilienstandort international zu präsentieren. Nach einer herausfordernden Phase sehen wir die Anzeichen für Stabilisierung des Immobilienmarktes und zunehmendes Interesse an Investitionen. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig die EXPO REAL ist: Sie fördert Vertrauen, Austausch und neue Investitionsimpulse.“

Innovation als Treiber

Innovationen und neue Technologien sind zentrale Bausteine für die Zukunft der Branche – von der Dekarbonisierung über digitale Geschäftsmodelle bis hin zur datengetriebenen Projektentwicklung. Das wurde im Bereich „Transform & Beyond” eindrucksvoll deutlich: Über 80 Aussteller, darunter mehr als 50 Start-ups, präsentierten konkrete Lösungen für zentrale Zukunftsfragen und gaben Impulse für die Weiterentwicklung des Marktes. Florian Chan, Geschäftsführer von ChargeGuru, beschreibt den Mehrwert aus Unternehmenssicht: „Die EXPO REAL ist für uns ein Must-Have-Event, weil sie für uns ein wichtiger Treffpunkt mit den Top-Entscheidern und führenden Stimmen aus der Branche ist. Hier treffen wir alte und neue Gesichter, denen wir auf vielen anderen Events nicht begegnen.“

Perspektiven für die Branche

Die EXPO REAL 2025 war mehr als eine Plattform für Austausch – sie spiegelte den Wandel der Immobilienwirtschaft wider. Christina Mauer, CEO von einwert, bringt es auf den Punkt: „Während auf vielen Panels noch über die Herausforderungen der letzten Jahre gesprochen wurde, haben wir auf der EXPO REAL vor allem eines gesehen: Aufbruchstimmung. Die Immobilienbranche ist bereit für Innovation, und sie braucht sie dringender denn je. Die EXPO REAL hat bewiesen, dass sie mehr ist als eine Messe: Sie ist der Puls der Branche.“

Die nächste EXPO REAL findet vom 5. bis 7. Oktober 2026 in München statt.
mehr (10/2019, DEAL-Magazin)

Weiterentwicklung der europäischen Stadt caspar.schmitzmorkramer

Neuer Trend-Report zum Thema „retail in transition – welche Potentiale ergeben sich für unsere Städte?“

Was können Architekten tun, um neue, spannende Orte in der Stadt zu schaffen? Die Frage nach der Weiterentwicklung der Europäischen Stadt steht bei Caspar Schmitz-Morkramer im Fokus. Seine Bauprojekte wurden mit internationalen Awards ausgezeichnet. Das neueste Projekt: ein umfassender Lab.report zum Thema „retail in transition – welche Potentiale ergeben sich für die Städte?“ Mit seiner eigenen research unit und internationalen Wissenschaftlern arbeitete der Architekt rund zwei Jahre an dem Thema.

Caspar Schmitz-Morkramer fordert die Abkehr von der funktionsgetrennten Stadt zu einem vielfältigen Aktionsraum. Wie kann man heute die Stadt weiterbauen, ohne dass es zu sozialer Entmischung und Gentrifizierung kommt? Wie kann gebaut werden, um das Wohnen, Leben und Arbeiten in einer sozial gemischten Stadt attraktiv zu machen?


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