Expo Real Konferenzthemen: Geopolitik, Infrastruktur, Transformation
16. September 2026: Geopolitische Krisen und die damit verbundene Unsicherheit prägen aktuell die internationalen Immobilienmärkte. Deshalb widmet das Konferenzprogramm der vom 5. bis 7. Oktober in München stattfindenden EXPO REAL dem Thema in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit. Für Orientierung und strategische Perspektiven wird unter anderem der langjährige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sorgen.
„Das Konferenzprogramm der EXPO REAL beleuchtet die zentralen Herausforderungen der Immobilienwirtschaft – von den Entwicklungen in Deutschland sowie den internationalen Märkten bis hin zu konkreten Lösungsansätzen und technologischen Innovationen. Es bietet Raum für fachlichen Austausch, unterschiedliche Perspektiven und richtungsweisende Debatten und bietet der Branche Orientierung in diesem anspruchsvollen Marktumfeld,“ sagt Claudia Boymanns, Exhibition Director der EXPO REAL.
Geopolitische Lage in Deutschland, Europa und der Welt
Die Teilnehmer erwartet an allen drei Messetagen ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 200 Panels und über 650 Sprecherinnen und Sprechern.
Zur Eröffnung des Konferenzprogramms am 5. Oktober um 11:00 Uhr wirft ein hochkarätig besetztes Panel aus internationalen Investoren einen kritischen Blick auf Europa: Ist der „alte Kontinent“ weiterhin ein attraktiver Immobilienstandort? Erfüllt Europa noch die Anforderungen und in welchen Bereichen besteht Handlungsbedarf? Antworten darauf geben unter anderem Martin Towns von M&G Real Estate Ltd., Michael Neal von Savills Investment Management, Brad Gries von LaSalle Investment Management und David Green-Morgan von ANREV.
Im Anschluss gibt der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Prof. Dr. Moritz Schularick, ab 12:20 Uhr einen Überblick über die großen globalen ökonomischen Entwicklungen und analysiert deren Auswirkungen auf Deutschland. Dabei kommen Stärken und Schwächen des Immobilienstandorts ebenso zur Sprache wie notwendige politische Reformen.
Werden geopolitische Krisen zur neuen Normalität? Und wenn ja, was bedeutet das für Wirtschaft und Gesellschaft? Am zweiten Messetag beleuchtet der langjährige Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, die Auswirkungen der weltweiten Kriege und Konflikte, der strategischen Rivalitäten von Großmächten sowie der verschobenen Machtachsen auf die Märkte. Sein Vortrag zum Thema „Geopolitische Risiken: Über Sicherheit in unsicheren Zeiten“ um 11:00 Uhr auf dem Investment Forum macht deutlich, dass Stabilität nicht länger vorausgesetzt werden kann – sie muss aktiv gestaltet werden.
Infrastruktur erstmals mit eigenem Forum
Investierbare Infrastruktur erhält in diesem Jahr erstmals eine eigene Bühne auf der Messe – mit einem eigenen Forum, einem umfangreichen Konferenzprogramm und einer begleitenden Sonderschau. „Mit der Erweiterung um investierbare Infrastruktur entwickelt die EXPO REAL ihr Produktportfolio konsequent weiter: Neben Gewerbe und Wohnen rückt damit ein weiteres langfristig stabiles Investmentsegment für Investoren in den Fokus. Damit ergibt sich auch eine zunehmende Konvergenz der Assetklasse Real Assets“, erklärt Boymanns.
Konferenzen, Bühnen und Foren bieten Einblicke
Daneben bieten elf weitere Foren, Bühnen und Konferenzen ausreichend Raum, um Branchenthemen in der Tiefe zu erörtern und andere Marktteilnehmer zu treffen. Hervorzuheben sind dabei das Flexible Housing Forum mit einer Sonderausstellung zu zukunftsweisenden Wohnkonzepten, die Grand Plaza Stage als zentraler Marktplatz des Handels in Halle B3 sowie das Transform & Beyond Forum, wo die Zukunftsthemen der Immobilienbranche behandelt werden.
Auswahl weiterer Top-Veranstaltungen auf der EXPO REAL 2026:
Asien Investment Conference, Teil 1+2
Keynote von David Green-Morgan, ANREV
Investment Forum und Conference, 06.10.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr | Halle B3, Raum B21
Wohnraum als Schlüssel für Wachstum: Arbeitskräftebedarf, Zuwanderung und regionale Engpässe
Keynote von Mathias Günther, Pestel Institut
Flexible Housing Forum, 05.10.2026, 14:00 bis 15:20 Uhr | Halle B3, Stand 420
Was macht unsere Innenstädte in Zukunft wieder attraktiv?
Keynote von Andreas Kaapke, Duale Hochschule Baden-Württemberg
Grand Plaza Stage, 05.10.2026, 11:00 bis 11:50 Uhr | Halle B3, Stand 230
Verteidigungsindustrie – Chance für die Immobilienwirtschaft?
Diskussion mit Staatssekretär Nils Hilmer, Bundesministerium für Verteidigung, et.al.; Moderation: Thomas Beyerle
InfrastructureNow, 06.10.2026, 11:00 bis 11:50 Uhr | Halle A3, Stand 420
Kriege, Krisen, KI und Karten: Konjunktur- und Kapitalmarktausblick
Keynote von Gertrud Rosa Traud, Helaba, mit anschließender Diskussionsrunde
Investment Forum, 07.10.2026, 11:00 bis 11:50 Uhr | Halle B3, Stand 530
News
Thema der Woche
Inhalt
Urbane Mitte Süd Berlin: Abgeordnetenhaus beschließt Bebauungsplan
27. Februar 2026: Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat gestern erwartungsgemäß dem Entwurf zum Bebauungsplan VI-140cab für die Urbane Mitte zugestimmt. Damit hat das Projekt für den ersten Bauabschnitt Planrecht erlangt. Dies markiert den ersten Realisierungsschritt der gesamten Urbanen Mitte.
Auf dem Areal am Parkrand südlich des U-Bahnhofs Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg entstehen zwei 25 und 49 Meter hohe Baukörper mit insgesamt 23.700 Quadratmetern Geschossfläche. In den Obergeschossen sind ein Hotel und Flächen für temporäres Wohnen geplant. In den Sockelgeschossen sind Einzelhandel, Gastronomie sowie bildungs- und sportorientierte Einrichtungen vorgesehen. Einzelhandelsflächen sollen auf 1.000 Quadratmetern entstehen.
Ferner sind auf den Erdgeschossebenen öffentliche Angebote mit dem Fokus auf Sport- und Begegnungsangebote mit Parkbezug geplant. Der 16 Hektar große Gleisdreieck-Park bleibt uneingeschränkt und im vollen Umfang für die Bevölkerung erhalten. Das Projekt entsteht auf bisher weitestgehend versiegelter Fläche an einem gut erschlossenen Verkehrsknotenpunkt und wird nach Fertigstellung für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Dr. Simon Kempf, Managing Partner der Periskop Development GmbH: „Die Entscheidung des Berliner Senats zur Weiterentwicklung der Urbanen Mitte am Gleisdreieck schafft nun die notwendige Planungssicherheit für eines der bedeutendsten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Berlins. Nach vielen Jahren intensiver Abstimmung mit Land, Bezirk und weiteren Beteiligten können wir die Entwicklung dieses vielfältigen Quartiers für Arbeiten, Kultur, Sport und Begegnung konsequent vorantreiben. Unser besonderer Dank gilt Dr. Markus Vogel, der als Entwicklungspartner des Vorhabenträgers mit seiner Büro Dr. Vogel GmbH an der Schnittstelle zwischen dem Land Berlin, dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Deutschen Bahn die komplexen Abstimmungs- und Planungsprozesse maßgeblich begleitet und entscheidend vorangebracht hat.“
Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH: „Die Entscheidung des Berliner Senats zur Urbanen Mitte am Gleisdreieck unterstreicht die Verlässlichkeit der Berliner Politik und die Planbarkeit großer Stadtentwicklungsprojekte. Für Bauherren und Investoren ist das ein wichtiges Signal: Am Standort Berlin können sie sich auf langfristige Zusagen und klare Rahmenbedingungen verlassen. Das stärkt das Vertrauen in unsere Stadt als stabilen und attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort.
Gleichzeitig eröffnet die Integration von Wohn- und gewerblichen Wohnangeboten im Quartier neue Chancen im Wettbewerb um Fachkräfte: Wer in direkter Nähe zu seinem Arbeitsplatz modernen, gut angebundenen Wohnraum findet, entscheidet sich leichter für Berlin und für ein Unternehmen vor Ort. Urbane, gemischt genutzte Standorte wie die Urbane Mitte verbinden Arbeiten, Leben und Mobilität – ein entscheidender Standortvorteil für die Hauptstadt im internationalen Wettbewerb um Talente.“
Zeitnah wird nun ein Realisierungswettbewerb durchgeführt, in dessen Rahmen namhafte Architekturbüros ihre Vorstellungen zur Architektur und Außenplanung entwickeln werden. Der Baubeginn erfolgt schnellstmöglich nach Erteilung der Baugenehmigung.
Mit der jetzt beschlossenen Nutzung ermöglichen das Land Berlin und der Vorhabenträger Urbane Mitte Besitz S. à r. l. gemeinsam einen breiteren Nutzungsmix.
mehr (10/2019, DEAL-Magazin)
27. Februar 2026: Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat gestern erwartungsgemäß dem Entwurf zum Bebauungsplan VI-140cab für die Urbane Mitte zugestimmt. Damit hat das Projekt für den ersten Bauabschnitt Planrecht erlangt. Dies markiert den ersten Realisierungsschritt der gesamten Urbanen Mitte.
Auf dem Areal am Parkrand südlich des U-Bahnhofs Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg entstehen zwei 25 und 49 Meter hohe Baukörper mit insgesamt 23.700 Quadratmetern Geschossfläche. In den Obergeschossen sind ein Hotel und Flächen für temporäres Wohnen geplant. In den Sockelgeschossen sind Einzelhandel, Gastronomie sowie bildungs- und sportorientierte Einrichtungen vorgesehen. Einzelhandelsflächen sollen auf 1.000 Quadratmetern entstehen.
Ferner sind auf den Erdgeschossebenen öffentliche Angebote mit dem Fokus auf Sport- und Begegnungsangebote mit Parkbezug geplant. Der 16 Hektar große Gleisdreieck-Park bleibt uneingeschränkt und im vollen Umfang für die Bevölkerung erhalten. Das Projekt entsteht auf bisher weitestgehend versiegelter Fläche an einem gut erschlossenen Verkehrsknotenpunkt und wird nach Fertigstellung für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Dr. Simon Kempf, Managing Partner der Periskop Development GmbH: „Die Entscheidung des Berliner Senats zur Weiterentwicklung der Urbanen Mitte am Gleisdreieck schafft nun die notwendige Planungssicherheit für eines der bedeutendsten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Berlins. Nach vielen Jahren intensiver Abstimmung mit Land, Bezirk und weiteren Beteiligten können wir die Entwicklung dieses vielfältigen Quartiers für Arbeiten, Kultur, Sport und Begegnung konsequent vorantreiben. Unser besonderer Dank gilt Dr. Markus Vogel, der als Entwicklungspartner des Vorhabenträgers mit seiner Büro Dr. Vogel GmbH an der Schnittstelle zwischen dem Land Berlin, dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Deutschen Bahn die komplexen Abstimmungs- und Planungsprozesse maßgeblich begleitet und entscheidend vorangebracht hat.“
Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH: „Die Entscheidung des Berliner Senats zur Urbanen Mitte am Gleisdreieck unterstreicht die Verlässlichkeit der Berliner Politik und die Planbarkeit großer Stadtentwicklungsprojekte. Für Bauherren und Investoren ist das ein wichtiges Signal: Am Standort Berlin können sie sich auf langfristige Zusagen und klare Rahmenbedingungen verlassen. Das stärkt das Vertrauen in unsere Stadt als stabilen und attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort.
Gleichzeitig eröffnet die Integration von Wohn- und gewerblichen Wohnangeboten im Quartier neue Chancen im Wettbewerb um Fachkräfte: Wer in direkter Nähe zu seinem Arbeitsplatz modernen, gut angebundenen Wohnraum findet, entscheidet sich leichter für Berlin und für ein Unternehmen vor Ort. Urbane, gemischt genutzte Standorte wie die Urbane Mitte verbinden Arbeiten, Leben und Mobilität – ein entscheidender Standortvorteil für die Hauptstadt im internationalen Wettbewerb um Talente.“
Zeitnah wird nun ein Realisierungswettbewerb durchgeführt, in dessen Rahmen namhafte Architekturbüros ihre Vorstellungen zur Architektur und Außenplanung entwickeln werden. Der Baubeginn erfolgt schnellstmöglich nach Erteilung der Baugenehmigung.
Mit der jetzt beschlossenen Nutzung ermöglichen das Land Berlin und der Vorhabenträger Urbane Mitte Besitz S. à r. l. gemeinsam einen breiteren Nutzungsmix.
Top-Deal
Monvest sichert sich drei neue Wohnbaugrundstücke in München
06. März 2026: Die Monvest Immobilien GmbH hat drei weitere Wohnbaugrundstücke im Münchner Stadtgebiet erworben und baut damit ihre Projektpipeline um rund 400 geplante Wohnungen aus. Die Grundstücke befinden sich in etablierten Wohnlagen in München-Sendling und Solln und ergänzen die aktuelle Pipeline unserer Projekte im Münchner Stadtgebiet sowie in Aschheim.
Mit den Ankäufen setzt Monvest seine Wachstumsstrategie im Großraum München konsequent fort – trotz einer weiterhin anspruchsvollen Marktlage.
Auf den Flächen plant das Unternehmen die Entwicklung moderner Wohnprojekte mit nachhaltigen Baukonzepten, hochwertiger Architektur und durchdachten Grundrissen.
„Die Sicherung attraktiver Grundstücke in gewachsenen Münchner Wohnlagen ist ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Unternehmensstrategie und zeigt, dass wir von München vollends überzeugt sind.“, erklärt Stefan Hildebrandt, geschäftsführender Gesellschafter von Monvest. „München gehört zu den Städten mit der größten Wohnraumnachfrage in Deutschland – und wir sind überzeugt, dass gerade hier weiterhin verantwortungsvoll entwickelter Wohnungsbau eine zentrale Rolle spielen wird. “
Er ergänze, „wir sind sehr froh im letzten Jahr dank enger Abstimmung und guter Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern, Maklern, Finanzierungspartnern sowie der LHS München wieder zukaufen zu können und haben uns für 2026 das Zeil gesetzt Grundstücke für weitere 400-500 Wohnungen zu kaufen.“
Drei neue Grundstücke für zukünftigen Wohnraum
Ziel ist es, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Die Projekte sollen sich harmonisch in die bestehenden Nachbarschaften integrieren. Geplant ist daher die Realisierung moderner Wohnkonzepte mit einem vielfältigen Wohnungsmix.
Mit den Akquisitionen erweitert Monvest gezielt sein Portfolio in der bayerischen Landeshauptstadt und setzt damit ein wichtiges Signal im angespannten Wohnungsmarkt.
„Gerade in München sehen wir weiterhin eine sehr hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Wohnraum. Mit unseren Projekten möchten wir dazu beitragen, neue und nachhaltige Wohnangebote zu schaffen“, sagt Benedikt Hildebrandt, geschäftsführender Gesellschafter von Monvest.
„Dabei ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit besonders wichtig. Wir freuen uns darauf, die Projekte gemeinsam mit lokalen Partnern, Planern und Behörden weiterzuentwickeln und so langfristig neuen Wohnraum in München zu realisieren.“
mehr (10/2019, DEAL-Magazin)
06. März 2026: Die Monvest Immobilien GmbH hat drei weitere Wohnbaugrundstücke im Münchner Stadtgebiet erworben und baut damit ihre Projektpipeline um rund 400 geplante Wohnungen aus. Die Grundstücke befinden sich in etablierten Wohnlagen in München-Sendling und Solln und ergänzen die aktuelle Pipeline unserer Projekte im Münchner Stadtgebiet sowie in Aschheim.
Mit den Ankäufen setzt Monvest seine Wachstumsstrategie im Großraum München konsequent fort – trotz einer weiterhin anspruchsvollen Marktlage.
Auf den Flächen plant das Unternehmen die Entwicklung moderner Wohnprojekte mit nachhaltigen Baukonzepten, hochwertiger Architektur und durchdachten Grundrissen.
„Die Sicherung attraktiver Grundstücke in gewachsenen Münchner Wohnlagen ist ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Unternehmensstrategie und zeigt, dass wir von München vollends überzeugt sind.“, erklärt Stefan Hildebrandt, geschäftsführender Gesellschafter von Monvest. „München gehört zu den Städten mit der größten Wohnraumnachfrage in Deutschland – und wir sind überzeugt, dass gerade hier weiterhin verantwortungsvoll entwickelter Wohnungsbau eine zentrale Rolle spielen wird. “
Er ergänze, „wir sind sehr froh im letzten Jahr dank enger Abstimmung und guter Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern, Maklern, Finanzierungspartnern sowie der LHS München wieder zukaufen zu können und haben uns für 2026 das Zeil gesetzt Grundstücke für weitere 400-500 Wohnungen zu kaufen.“
Drei neue Grundstücke für zukünftigen Wohnraum
Ziel ist es, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Die Projekte sollen sich harmonisch in die bestehenden Nachbarschaften integrieren. Geplant ist daher die Realisierung moderner Wohnkonzepte mit einem vielfältigen Wohnungsmix.
Mit den Akquisitionen erweitert Monvest gezielt sein Portfolio in der bayerischen Landeshauptstadt und setzt damit ein wichtiges Signal im angespannten Wohnungsmarkt.
„Gerade in München sehen wir weiterhin eine sehr hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Wohnraum. Mit unseren Projekten möchten wir dazu beitragen, neue und nachhaltige Wohnangebote zu schaffen“, sagt Benedikt Hildebrandt, geschäftsführender Gesellschafter von Monvest.
„Dabei ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit besonders wichtig. Wir freuen uns darauf, die Projekte gemeinsam mit lokalen Partnern, Planern und Behörden weiterzuentwickeln und so langfristig neuen Wohnraum in München zu realisieren.“
EXPO-REAL
EXPO REAL 2025: Vorsichtig zuversichtlich - Branche richtet Blick nach vorn
Nach einer Phase der Unsicherheit zeigt die europäische Immobilienwirtschaft wieder sichtbare Anzeichen der Stabilisierung. Hohe Zinsen, wirtschaftliche Herausforderungen und strukturelle Veränderungen prägen den Markt, während zugleich die Bereitschaft wächst, Chancen zu nutzen und Zukunftsthemen aktiv zu gestalten.
Vor diesem Hintergrund hat die EXPO REAL 2025 erneut ihre Rolle als zentrale Plattform für Austausch, Vernetzung und Geschäftsanbahnung unter Beweis gestellt. Vom 6. bis 8. Oktober kamen in München 1.742 Aussteller aus 34 Ländern sowie rund 42.000 Teilnehmer aus über 70 Ländern zusammen – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Erfreulich ist dabei zudem die Steigerung des Anteils internationaler Teilnehmer um knapp fünf Prozent.
Markt im Wandel: Vertrauen kehrt stückweise zurück
Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, sieht einen wachsenden Optimismus: „Die EXPO REAL 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Immobilienbranche nach einer Phase der Unsicherheit wieder Zuversicht schöpft. Trotz der weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen ist eine neue Dynamik spürbar geworden. Das konstruktive Miteinander auf der Messe ist ein starkes Signal für einen Markt, der sich Schritt für Schritt stabilisiert. Gleichzeitig bestätigt es die Bedeutung der EXPO REAL als zentrale Plattform mit klarem Businessnutzen, auf der internationale Akteure neue Wege gehen.“
Auch aus Sicht der Projektentwickler lässt sich dieser Trend beobachten, wie Ulrich Höller, Geschäftsführender Gesellschafter der ABG Real Estate Group, erläutert: „Die EXPO REAL 2025 hat meine Einschätzung bestätigt, dass sich der Markt in einer ‚Beruhigungsphase‘ befindet und das Investoreninteresse, wenn auch zögerlich, langsam zurückkehrt. Der offene Austausch über Marktbereinigung, Herausforderungen und Zukunftschancen ist hilfreich, Geschäftsmodelle zu bestätigen, gegebenenfalls anzugleichen und zu justieren.“
Wohnen als zentrale Zukunftsaufgabe
Kaum ein Thema prägte die Messe so sehr wie der Wohnungsmarkt. Im Fokus standen bezahlbarer Wohnraum, neue Baukonzepte und innovative Nutzungsansätze für Bestandsimmobilien. Mit dem neuen Forum „Flexible Housing” und der EXPO REAL Wohnstudie setzte die Messe wichtige Impulse und präsentierte praxisnahe Lösungsansätze.
Der Besuch von Bundesbauministerin Verena Hubertz zeigte, dass die Thematik höchste politische Priorität hat: „Wir müssen Bauen wieder ins Zentrum rücken. Alle sind sich auch einig, egal auf welcher Ebene man mit Menschen spricht, ob mit dem Bürgermeister oder der jungen Familie: Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum. Die EXPO REAL ist natürlich eine Institution, hier trifft sich die ganze Branche. Vor allem beeindrucken mich die vielen innovativen Lösungen, die hier vorgestellt werden. Und das brauchen wir doch: Neue Antworten in einem Markt, der wieder in Schwung kommen muss.“ Auch auf europäischer Ebene ist der Handlungsdruck groß, wie Eamon Ryan, Vorsitzender im Housing Advisory Board der Europäischen Kommission in Dublin, erklärt: „Europa steht vor einer tiefgreifenden Krise im Bereich des bezahlbaren Wohnraums. Die Bewältigung dieser Krise muss zu einer obersten politischen und wirtschaftlichen Priorität werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass öffentliche und private Finanzmittel Hand in Hand gehen müssen, wenn wir die Herausforderung des bezahlbaren Wohnraums lösen wollen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Plattformen wie die EXPO REAL weiterhin gezielte Diskussionen über bezahlbaren Wohnraum veranstalten. Die hohe Teilnehmerzahl bei der Podiumsdiskussion, an der ich teilgenommen habe, hat mich sehr ermutigt. Es ist klar, dass dieses Thema für Investoren und Entwickler ganz oben auf der Agenda steht.“
Austausch und neue Impulse
Die EXPO REAL war auch in diesem Jahr der zentrale Treffpunkt der Immobilienwirtschaft. Sie bot nicht nur Raum, um bestehende Netzwerke zu vertiefen und neue Projekte anzustoßen – sie machte vor allem deutlich, wie unverzichtbar der persönliche Dialog für die Branche ist, wie auch Kai Mende, CEO von CBRE, betont: „Die EXPO REAL 2025 hat unsere Erwartungen an ihre Rolle als Forum der Branche vollständig erfüllt. Nirgendwo sonst ist es möglich, sich so intensiv auszutauschen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren und das Netzwerk derart effizient zu pflegen. Gerade angesichts des beginnenden neuen Zyklus ist das so wichtig wie nie.“
Auch Städte und Regionen nutzten die Messe gezielt für den Dialog mit Investoren, wie Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, bestätigt: „Die EXPO REAL ist eine zentrale Plattform, um Frankfurts Stärken als Wirtschafts- und Immobilienstandort international zu präsentieren. Nach einer herausfordernden Phase sehen wir die Anzeichen für Stabilisierung des Immobilienmarktes und zunehmendes Interesse an Investitionen. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig die EXPO REAL ist: Sie fördert Vertrauen, Austausch und neue Investitionsimpulse.“
Innovation als Treiber
Innovationen und neue Technologien sind zentrale Bausteine für die Zukunft der Branche – von der Dekarbonisierung über digitale Geschäftsmodelle bis hin zur datengetriebenen Projektentwicklung. Das wurde im Bereich „Transform & Beyond” eindrucksvoll deutlich: Über 80 Aussteller, darunter mehr als 50 Start-ups, präsentierten konkrete Lösungen für zentrale Zukunftsfragen und gaben Impulse für die Weiterentwicklung des Marktes. Florian Chan, Geschäftsführer von ChargeGuru, beschreibt den Mehrwert aus Unternehmenssicht: „Die EXPO REAL ist für uns ein Must-Have-Event, weil sie für uns ein wichtiger Treffpunkt mit den Top-Entscheidern und führenden Stimmen aus der Branche ist. Hier treffen wir alte und neue Gesichter, denen wir auf vielen anderen Events nicht begegnen.“
Perspektiven für die Branche
Die EXPO REAL 2025 war mehr als eine Plattform für Austausch – sie spiegelte den Wandel der Immobilienwirtschaft wider. Christina Mauer, CEO von einwert, bringt es auf den Punkt: „Während auf vielen Panels noch über die Herausforderungen der letzten Jahre gesprochen wurde, haben wir auf der EXPO REAL vor allem eines gesehen: Aufbruchstimmung. Die Immobilienbranche ist bereit für Innovation, und sie braucht sie dringender denn je. Die EXPO REAL hat bewiesen, dass sie mehr ist als eine Messe: Sie ist der Puls der Branche.“
Die nächste EXPO REAL findet vom 5. bis 7. Oktober 2026 in München statt.
mehr (10/2019, DEAL-Magazin)
Nach einer Phase der Unsicherheit zeigt die europäische Immobilienwirtschaft wieder sichtbare Anzeichen der Stabilisierung. Hohe Zinsen, wirtschaftliche Herausforderungen und strukturelle Veränderungen prägen den Markt, während zugleich die Bereitschaft wächst, Chancen zu nutzen und Zukunftsthemen aktiv zu gestalten.
Vor diesem Hintergrund hat die EXPO REAL 2025 erneut ihre Rolle als zentrale Plattform für Austausch, Vernetzung und Geschäftsanbahnung unter Beweis gestellt. Vom 6. bis 8. Oktober kamen in München 1.742 Aussteller aus 34 Ländern sowie rund 42.000 Teilnehmer aus über 70 Ländern zusammen – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Erfreulich ist dabei zudem die Steigerung des Anteils internationaler Teilnehmer um knapp fünf Prozent.
Markt im Wandel: Vertrauen kehrt stückweise zurück
Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, sieht einen wachsenden Optimismus: „Die EXPO REAL 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Immobilienbranche nach einer Phase der Unsicherheit wieder Zuversicht schöpft. Trotz der weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen ist eine neue Dynamik spürbar geworden. Das konstruktive Miteinander auf der Messe ist ein starkes Signal für einen Markt, der sich Schritt für Schritt stabilisiert. Gleichzeitig bestätigt es die Bedeutung der EXPO REAL als zentrale Plattform mit klarem Businessnutzen, auf der internationale Akteure neue Wege gehen.“
Auch aus Sicht der Projektentwickler lässt sich dieser Trend beobachten, wie Ulrich Höller, Geschäftsführender Gesellschafter der ABG Real Estate Group, erläutert: „Die EXPO REAL 2025 hat meine Einschätzung bestätigt, dass sich der Markt in einer ‚Beruhigungsphase‘ befindet und das Investoreninteresse, wenn auch zögerlich, langsam zurückkehrt. Der offene Austausch über Marktbereinigung, Herausforderungen und Zukunftschancen ist hilfreich, Geschäftsmodelle zu bestätigen, gegebenenfalls anzugleichen und zu justieren.“
Wohnen als zentrale Zukunftsaufgabe
Kaum ein Thema prägte die Messe so sehr wie der Wohnungsmarkt. Im Fokus standen bezahlbarer Wohnraum, neue Baukonzepte und innovative Nutzungsansätze für Bestandsimmobilien. Mit dem neuen Forum „Flexible Housing” und der EXPO REAL Wohnstudie setzte die Messe wichtige Impulse und präsentierte praxisnahe Lösungsansätze.
Der Besuch von Bundesbauministerin Verena Hubertz zeigte, dass die Thematik höchste politische Priorität hat: „Wir müssen Bauen wieder ins Zentrum rücken. Alle sind sich auch einig, egal auf welcher Ebene man mit Menschen spricht, ob mit dem Bürgermeister oder der jungen Familie: Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum. Die EXPO REAL ist natürlich eine Institution, hier trifft sich die ganze Branche. Vor allem beeindrucken mich die vielen innovativen Lösungen, die hier vorgestellt werden. Und das brauchen wir doch: Neue Antworten in einem Markt, der wieder in Schwung kommen muss.“ Auch auf europäischer Ebene ist der Handlungsdruck groß, wie Eamon Ryan, Vorsitzender im Housing Advisory Board der Europäischen Kommission in Dublin, erklärt: „Europa steht vor einer tiefgreifenden Krise im Bereich des bezahlbaren Wohnraums. Die Bewältigung dieser Krise muss zu einer obersten politischen und wirtschaftlichen Priorität werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass öffentliche und private Finanzmittel Hand in Hand gehen müssen, wenn wir die Herausforderung des bezahlbaren Wohnraums lösen wollen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Plattformen wie die EXPO REAL weiterhin gezielte Diskussionen über bezahlbaren Wohnraum veranstalten. Die hohe Teilnehmerzahl bei der Podiumsdiskussion, an der ich teilgenommen habe, hat mich sehr ermutigt. Es ist klar, dass dieses Thema für Investoren und Entwickler ganz oben auf der Agenda steht.“
Austausch und neue Impulse
Die EXPO REAL war auch in diesem Jahr der zentrale Treffpunkt der Immobilienwirtschaft. Sie bot nicht nur Raum, um bestehende Netzwerke zu vertiefen und neue Projekte anzustoßen – sie machte vor allem deutlich, wie unverzichtbar der persönliche Dialog für die Branche ist, wie auch Kai Mende, CEO von CBRE, betont: „Die EXPO REAL 2025 hat unsere Erwartungen an ihre Rolle als Forum der Branche vollständig erfüllt. Nirgendwo sonst ist es möglich, sich so intensiv auszutauschen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren und das Netzwerk derart effizient zu pflegen. Gerade angesichts des beginnenden neuen Zyklus ist das so wichtig wie nie.“
Auch Städte und Regionen nutzten die Messe gezielt für den Dialog mit Investoren, wie Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, bestätigt: „Die EXPO REAL ist eine zentrale Plattform, um Frankfurts Stärken als Wirtschafts- und Immobilienstandort international zu präsentieren. Nach einer herausfordernden Phase sehen wir die Anzeichen für Stabilisierung des Immobilienmarktes und zunehmendes Interesse an Investitionen. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig die EXPO REAL ist: Sie fördert Vertrauen, Austausch und neue Investitionsimpulse.“
Innovation als Treiber
Innovationen und neue Technologien sind zentrale Bausteine für die Zukunft der Branche – von der Dekarbonisierung über digitale Geschäftsmodelle bis hin zur datengetriebenen Projektentwicklung. Das wurde im Bereich „Transform & Beyond” eindrucksvoll deutlich: Über 80 Aussteller, darunter mehr als 50 Start-ups, präsentierten konkrete Lösungen für zentrale Zukunftsfragen und gaben Impulse für die Weiterentwicklung des Marktes. Florian Chan, Geschäftsführer von ChargeGuru, beschreibt den Mehrwert aus Unternehmenssicht: „Die EXPO REAL ist für uns ein Must-Have-Event, weil sie für uns ein wichtiger Treffpunkt mit den Top-Entscheidern und führenden Stimmen aus der Branche ist. Hier treffen wir alte und neue Gesichter, denen wir auf vielen anderen Events nicht begegnen.“
Perspektiven für die Branche
Die EXPO REAL 2025 war mehr als eine Plattform für Austausch – sie spiegelte den Wandel der Immobilienwirtschaft wider. Christina Mauer, CEO von einwert, bringt es auf den Punkt: „Während auf vielen Panels noch über die Herausforderungen der letzten Jahre gesprochen wurde, haben wir auf der EXPO REAL vor allem eines gesehen: Aufbruchstimmung. Die Immobilienbranche ist bereit für Innovation, und sie braucht sie dringender denn je. Die EXPO REAL hat bewiesen, dass sie mehr ist als eine Messe: Sie ist der Puls der Branche.“
Die nächste EXPO REAL findet vom 5. bis 7. Oktober 2026 in München statt.
Weiterentwicklung der europäischen Stadt caspar.schmitzmorkramer
Neuer Trend-Report zum Thema „retail in transition – welche Potentiale ergeben sich für unsere Städte?“
Was können Architekten tun, um neue, spannende Orte in der Stadt zu schaffen? Die Frage nach der Weiterentwicklung der Europäischen Stadt steht bei Caspar Schmitz-Morkramer im Fokus. Seine Bauprojekte wurden mit internationalen Awards ausgezeichnet. Das neueste Projekt: ein umfassender Lab.report zum Thema „retail in transition – welche Potentiale ergeben sich für die Städte?“ Mit seiner eigenen research unit und internationalen Wissenschaftlern arbeitete der Architekt rund zwei Jahre an dem Thema.
Caspar Schmitz-Morkramer fordert die Abkehr von der funktionsgetrennten Stadt zu einem vielfältigen Aktionsraum. Wie kann man heute die Stadt weiterbauen, ohne dass es zu sozialer Entmischung und Gentrifizierung kommt? Wie kann gebaut werden, um das Wohnen, Leben und Arbeiten in einer sozial gemischten Stadt attraktiv zu machen?
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mehr (10/2019, DEAL-Magazin)
Was können Architekten tun, um neue, spannende Orte in der Stadt zu schaffen? Die Frage nach der Weiterentwicklung der Europäischen Stadt steht bei Caspar Schmitz-Morkramer im Fokus. Seine Bauprojekte wurden mit internationalen Awards ausgezeichnet. Das neueste Projekt: ein umfassender Lab.report zum Thema „retail in transition – welche Potentiale ergeben sich für die Städte?“ Mit seiner eigenen research unit und internationalen Wissenschaftlern arbeitete der Architekt rund zwei Jahre an dem Thema.
Caspar Schmitz-Morkramer fordert die Abkehr von der funktionsgetrennten Stadt zu einem vielfältigen Aktionsraum. Wie kann man heute die Stadt weiterbauen, ohne dass es zu sozialer Entmischung und Gentrifizierung kommt? Wie kann gebaut werden, um das Wohnen, Leben und Arbeiten in einer sozial gemischten Stadt attraktiv zu machen?
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