UPPER WEST, BERLIN
Interview mit Thomas Hohwieler, Geschäftsführer der STRABAG Real Estate GmbH
Herr Hohwieler, seit kurzem engagiert sich STRABAG Real Estate bei einem echten Leuchtturmprojekt in Berlin. Bitte erläutern Sie uns, um was es sich dabei konkret handelt?
Thomas Hohwieler: Der Begriff „Leuchtturmprojekt“ trifft es auf den Punkt. Wir sind dabei, ein Projekt vorzubereiten, bei dem wir in Kürze mit dem Bauen beginnen werden, direkt neben der Gedächtniskirche bzw. am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg an einem der Top-Standorte der Bundeshauptstadt. Bei dem Projekt handelt es sich im Wesentlichen um ein knapp 120 m hohes Towergebäude, das zum Breitscheidplatz durch ein siebengeschossiges Riegelgebäude ergänzt wird. Voraussichtlich wird unser UPPER WEST künftig das dritthöchste Gebäude in Berlin sein.
Das Projekt wurde zunächst von einem anderen Projektentwickler initiiert. Bitte erläutern Sie uns die Historie des Grundstückes und die Hintergründe für den Erwerb durch Ihr Unternehmen.
Thomas Hohwieler: Die Bebauung des Grundstücks war in vielerlei Hinsicht schon länger im Gespräch. Dort stand früher ein Gebäuderiegel, das so genannte Schimmelpfeng-Haus mit einem zwischen den Gebäudeteilen befindlichen Brückenbauwerk. Den Bestrebungen des Landes Berlin entsprechend, diesen Riegel aufzubrechen und die städtebauliche Struktur wieder „luftiger“ zu gestalten, wurde in verschiedenen konzeptionellen Stufen ein städtebauliches Modell entwickelt, das unter anderem das bereits realisierte Hotel Waldorf-Astoria wie auch die Bebauung unserer Liegenschaft umfasste. In der Tat haben sich vor uns einige Projektentwickler an dieser Entwicklung versucht. Unser Projekt war zunächst unter der Bezeichnung Atlas-Tower bekannt. Nach der geplatzten Immobilienblase kam das Projekt letztlich unter der Verwaltung und Eigentümerschaft der Eurohypo wieder auf den Markt. Von mehreren Kaufinteressenten waren wir diejenigen, die am Ende die Nase vorn hatten – sicherlich weil wir einen guten Kaufpreis geboten hatten, vor allem aber auch, weil man uns die Realisierung dieses Projektes zutraute. Im September 2011 haben wir dann das Grundstück erworben und entschieden, bei der Projektentwicklung nicht wieder bei Null anzufangen, sondern auf der seit 2006 bestehenden Baugenehmigung aufzubauen. Somit wurde die Projektidee, die schon länger zu Grunde lag, aufgenommen und für unsere Nutzungskonzeption modifiziert. Im Zuge dieser konzeptionellen Optimierung haben wir dann auch das Gebäudeensemble in UPPER WEST umbenannt.
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RHEINWERK 3 – DAS ZUKUNFTSBÜRO AM RHEINUFER
Erfolgsgeschichte Bonner Bogen
Am Immobilienstandort Bonn hat sich die rechte Rheinseite mit dem „Bonner Bogen“ zu einem neuen, lebendigen Stadtteil und zu einem Magneten für innovative Unternehmen entwickelt. Was Unternehmen und Besucher anzieht, ist die Lage-, Lebens- und Angebotsqualität am Standort sowie die dynamische Campus-Atmosphäre inmitten der landschaftsgärtnerisch gestalteten Rheinauenlandschaft. Der Bonner Bogen ist kein klassischer Bürostandort, sondern ein Areal mit besonderem Flair, an dem sich Lebensfreude und Kreativität entfalten. Zentraler Mittelpunkt ist das Life&Style Hotel Kameha Grand Bonn, das zu den Leading Hotels of the World gehört und mit seinen Veranstaltungsräumen und exklusiven Restaurants einen Mehrwert für die ansässigen Unternehmen bietet.
Initiatoren der ambitionierten Standortentwicklung sind die Immobiliengesellschaft BonnVisio, welche die Immobilien mit einem kleinen Team aus Architekten, Ingenieuren, Immobilienfachleuten und Projektpartnern geplant und realisiert hat, und die Renum Projektgruppe. Seit 2003 sind rund 57.000 m² Nutzfläche, rund 850 Stellplätze sowie 45.000 m² Grün- und Freiflächen entstanden. Mittlerweile arbeiten rund 2.400 Menschen in mehr als 40 Firmen am Bonner Bogen.
Die städtebauliche Leitidee
Mit der Neubebauung des ehemaligen Fabrikgeländes werden rechte und linke Rheinseite zusammengeführt, zum einzigen und einzigartigen Wirtschaftsstandort der Klasse A in der Region Bonn/Rhein-Sieg. Dabei ist es dem Architekten Karl-Heinz Schommer gelungen, den Bonn International Business District erlebbar zu machen, mit einmaliger Aussicht über Rhein und Siebengebirge. Der städtebauliche Leitgedanke orientiert sich an der Freiraumqualität des Rheinauenparks. Diese wird durch U-förmige, zu großzügigen Patios angelegte Gebäudekörper erhalten. Eine weitere Markanz des Quartiers bildet die sensible Erweiterung der Zeitzeugen der ehemaligen Portlandwerke (Direktorenvilla, Rohmühle, Wasserturm) durch moderne Glasbauten, wobei jedes Gebäude innerhalb des abgestimmten Ensembles durch seine eigenständige Formen- und Materialsprache zur unverwechselbaren Adressbildung beiträgt.
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FLÄCHENPOTENTIALE NUTZEN FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT
Die Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH setzt Zeichen für den Umbau der Stadt
Kleinere Kommunen im Schatten von großen Wirtschaftsmetropolen haben es oft schwer, sich mit eigenen Projektentwicklungen erfolgreich zu positionieren. Dass es auch anders sein kann, beweist die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft seit Jahren mit eindrucksvollen Vorhaben und Umsetzungen.
Die 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH unterstützt als Partnerin der Stadt Offenbach die Stadt- und Standortentwicklung. Mit ihren Dienstleistungen begleitet sie den Wandel Offenbachs von einer Industriestadt zu einem modernen Kreativ- und Wirtschaftsstandort. Die OPG trägt dazu bei, das Stadtbild Offenbachs positiv und zukunftsweisend zu verändern. Im Auftrag der Stadt setzt sie strategisch bedeutsame Projekte kompetent und zuverlässig um. Die Aufgabenbereiche der OPG sind vielfältig. Zu den aktuellen Projekten zählen die Entwicklung des Hafenareals, die Vermarktung des Neubaugebietes „An den Eichen“, die Projektleitung für den Bau des neuen Sportzentrums „Am Wiener Ring“ sowie die Entwicklung des Areals Buchhügel als Standort des neuen Polizeipräsidiums für den Bereich Südosthessen. Zudem war die OPG mit der Projektleitung für den Neubau des Sparda-Bank-Hessen-Stadions am Bieberer Berg beauftragt. Das 14-köpfige Team rund um die Geschäftsführerin der OPG Dipl.-Ing. Daniela Matha entwickelt kreative und marktkonforme Konzepte zur Nutzung der städtischen Flächenpotentiale, steuert Planer sowie ausführende Unternehmen und achtet besonders auf die Einhaltung der kalkulierten Kosten- und Zeitvorgaben in den Projekten.
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BREEAM
Driving sustainable real estate and creating value
BREEAM is the world’s first sustainability rating scheme for the built environment. Since its launch in 1990, BREEAM has contributed much to the strong focus on sustainability in building design, construction and use in the UK and this is now extending on a global basis. BREEAM is the most widely used sustainable building assessment method in the world, now used in more than 50 countries. BREEAM’s influence has extended beyond the purely environmental aspects of sustainability, to those of building quality, performance and value. It has been credited with significantly improving site practice, material specification and building design.
Creating value
The commercial importance of sustainability is becoming increasingly apparent. A survey of property investors in 2010, for example, posed the question ‘How will green buildings perform against non-green buildings?’ An overwhelming 86% of respondents said that green buildings will become more valuable. Subsequent studies have provided a growing body of evidence that BREEAM-rated buildings provide increased rates of return for investors, and increased rental rates and sales premiums for developers and owners.
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