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Tilman Gartmeier, Cube Real Estate

STUDENTISCHES WOHNEN – JUNGES TEAM AUF DER ERFOLGSSPUR

Cube Real Estate ist ein im wahrsten Sinne sehr junges Unternehmen, das von Ihnen und Ihren damaligen Partnern gegründet wurde. Wie kam es dazu?

T. Gartmeier: Das Unternehmen ist aus einer Projektarbeit im Rahmen unseres Studiums an der EBS Immobilienakademie entstanden. Bei der Aufgabenstellung ging es um die Planung eines Studentenwohnheims, angefangen bei der Standortsuche und Markteinschätzung, über bauliche und kostenbezogene Planung und Analysen bis hin zur Vermarktungsstrategie und den Exit. Unsere Idee war, dass so ein Objekt auch in modularer Containerbauweise möglich sein müsste, denn wir hatten drei Ziele: Es sollte schneller und günstiger realisierbar sein als ein „normales“ Bauobjekt, zudem sollte es noch flexibel und portabel sein. Aus heutiger Sicht waren unsere Annahmen und Visionen von damals nicht realisierbar, aber die Idee war geboren. Daher kommt auch der Name Cube – also Würfel – als Sinnbild für den modulartigen Container. Wir haben jedoch über die Studienarbeit hinaus gemerkt, dass studentisches Wohnen ein spannendes Thema ist und großes Potential für die Zukunft hat. In einschlägigen Presseveröffentlichungen der Nachrichtenmagazine „Spiegel“ und „Focus“ wurde zu dieser Zeit, also 2011/2012, viel über den Wohnraummangel in Studentenstädten berichtet, und so bekam das Thema eine erhöhte Popularität.

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mehr (10/2017, DEAL-Magazin)

Inventus.blue entwickelt das VENTIDUE 60 Micro-Living Apartments

MICRO-LIVING: DER NEUE STAR AM ASSET-HIMMEL

Der Projektentwickler und Bauträger Inventus.blue entwickelt 60 Micro-Living-Apartments in Kaufering bei Landsberg am Lech, in Pendlerreichweite zu den begehrten Städten wie München und Augsburg und direkt am Rande des Fünf-Seen-Landes. Ein Investment, welches in der Region aus der Reihe tanzt oder vielleicht schon eine Vorreiterrolle einnimmt? DEAL-Magazin Chefredakteur Bernd Eger sprach mit dem Landsberger Peter Kerler und Heide Groz, den beiden Gründern der Inventus.blue.

Zunächst eine Frage zum Standort. Es gibt sicherlich viele Menschen, die zwar Landsberg, aber Kaufering nicht kennen. Erklären Sie uns bitte, warum Sie genau dort investieren?

P. Kerler: Im expandierenden Kaufering befindet sich sozusagen der „Hauptbahnhof“ meiner historischen Heimatstadt, welche nur über einen kleinen Bahnhof miteinem Bahnsteig verfügt. Landsberg und Kaufering verbinden sechs Zugminuten. Dank der hohen Lebensqualität und großen Beliebtheit ist die gesamte Region weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt und erfreut sich eines enormen Wachstums. Mittlerweile leben über 120.000 Menschen im gesamten Landkreis.

H. Groz: Vom Kauferinger Bahnhof fährt man in nur 35 Minuten zum Hauptbahnhof München und in 38 Minuten nach Augsburg, was diesen Standort bereits seit Jahren zueinem massiven Knotenpunkt und Pendlerstandort erkoren hat. Es gibt einige Aktiengesellschaften mit Weltruf, die sich hier niedergelassen haben wie z. B. HILTI, Rational oder die 3C-Carbon Group.

Warum haben Sie sich gerade in Kaufering für das Asset Micro-Living entschieden?

P. Kerler: Das ist ganz einfach. An diesem Standort mangelt es in großem Umfang an genau diesen Wohnungsgrößen für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Wir denken zum einen an die rund 60.000 Münchner und Augsburger Studenten, von denen bereits einige Kaufering im Visier haben. Eine niedrigere Miete für 35 bis 38 Bahnminuten macht unseren Standort interessanter als so manche überteuerte „noch Münchner Stadtgebiet“-Lage mit 55 S-Bahn-Minuten und mehr. Wen wir natürlich genauso im Blick haben, das sind Pendler, die tagtäglich von Kaufering aus nach München bzw. Augsburg starten. Genauso die Azubis oder Gäste von Firmen und die nationalen sowie internationalen Arbeitnehmer der Großunternehmen, die monate- oder jahrelang in den Firmen hier vor Ort eingesetzt werden.

H. Groz: Eine weitere Zielgruppe ist die örtliche Jugend. Wie an vielen kleineren oder ländlichen Standorten sind junge Menschen heutzutage oft gezwungen wegzuziehen, da sie nichts Bezahlbares zum Wohnen finden. Denken Sie an all die jungen Erwachsenen, die zum ersten Mal aus dem Elternhaus ausziehen und eine Ausbildung beginnen möchten. Nicht alle Schulabgänger zieht es in die Großstadt. Viele möchten in der Nähe bleiben, finden aber trotz des großen Angebotes an Ausbildungsplätzen keine adäquate Wohnsituation vor. Können wir dafür Lösungen anbieten, könnte auch der weiter wachsende hohe Bedarf an Auszubildenden in den ansässigen Betrieben eher gedeckt werden. Glaubt manden Zukunftsforschern, so werden Gemeinden und Kommunen immer mehr gefordert werden, ihrem Nachwuchs das Bleiben unter anderem durch moderne Wohnraumkonzepte schmackhafter zu machen.

Wenn ich den Markt betrachte, sind in den letzten Jahren sehr viele Micro-Living-Apartments entstanden. Springen Sie sozusagen ins Boot oder heben Sie sich irgendwie ab?

P. Kerler: Wir haben fast 30 Jahre Erfahrung gesammelt und jede Asset-Klasse kennengelernt. Unser Firmenname „Inventus“ steht dafür, etwas neu zu erfinden, den Blickwinkel zu ändern und somit frischen Wind auch in den boomenden Markt für Micro-Living zu bringen. Unser Anspruch ist es zu inspirieren und an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um unserer Marke gerecht zu werden. Unser Architekt Klaus Johann Kopp, ein Architekturpsychologe, versteht es hervorragend, dem zukünftigen Bewohner ein einzigartiges Wohngefühl sowohl in der kompletten Gemeinschaftsanlage als auch ganz besonders indem 22 qm großen Apartment zu schenken. Bei uns entsteht spürbare Wohnkultur auf 22 qm.

Sorry, aber was verstehen Sie unter Wohnkultur auf 22 qm?

H. Groz: Ohne zu viel zu verraten, werden die Apartments mehr als nur ein möbliertes Zimmer mit üblicher Raumaufteilung sein. Das geniale Raumkonzept unseres Architekten setzt beim Thema Micro-Living ganz neue Maßstäbe. Durch fließend ineinander übergehende Raumzonen bekommt der Bewohner das Gefühl von Weite und Größe. In Kombination mit dem geschickten Einsatz von Materialien, Farben, Licht und modernster Technik lassen sich ganz gezielt Arbeits- oder Entspannungsatmosphären herstellen.

Sie sprachen von einer Marke, der Sie gerecht werden möchten, wie heißt die Marke?

P. Kerler: Wir haben uns intensiv mit der Namensgebung auseinandergesetzt. Um uns die Besonderheit dieses Projektes sehr bewusst zu machen, war es uns wichtig, einen Projektnamen zu finden, der sowohl die Qualität als auchden Charakter des Bauwerks zum Ausdruck bringt. Es sollte ein aussagekräftiges Zahlenspiel werden, das den Nervder Zeit trifft. Nach M35 (35 Minuten nach München) kamen noch viele weitere Varianten, bis wir die Lösunghatten. So wurde das VENTIDUE (italienisch für zweiundzwanzig) geboren. Dieser Name drückt alles aus, was wirin der Gesamtgestaltung umsetzen und vermitteln.

H. Groz: VENTIDUE steht für italienisches Flair, Sonne, Lachen, Gemütlichkeit und Lebensfreude pur. Der Slogan wird heißen: „VENTIDUE – Wohnkultur auf 22 qm“. Wir sind stolz auf unsere Kreation und freuen uns schon sehr auf das Opening.

Apropos Opening, wann geht es los?

P. Kerler: Wir rechnen noch in diesem Jahr mit der Baugenehmigung, damit wir die 14 Monate Bauzeit im März 2018 beginnen können. Somit wären wir im Sommer 2019 mit unseren nach Südwest ausgerichteten möblierten Apartments bezugsfertig. Die beiden einschenkligen Gebäude in L-form stehen sich gegenüber. Das ergibt einenherrlichen Innenhof und Luftigkeit mit Aus- und Durchblick. Die Außenanlagen bekommen ein angenehmes südländisches Flair. Ab der ersten Etage kann man bei guter Fernsicht sogar die Alpen sehen.

Werden Sie die Apartments im Eigenbestand halten oder verkaufen?

P. Kerler: Jede Variante ist heute schon aktueller als erwartet. Wir bekommen bereits Anfragen von einzelnen Kapitalanlegern, Banken- und Sparkassen sowie von globalen Investoren. Im Grunde haben wir uns noch nicht entschieden; unser VENTIDUE könnte auch eine Perle in unserem Bestand werden.


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mehr (10/2017, DEAL-Magazin)

Hochklassige Investments in touristische Immobilienobjekte

12.18. – ANDERS. AUS PRINZIP

Fokus und Expertise der 12.18. Investment Management GmbH sind klar gesetzt: hochklassige Investments in einzigartige touristische Immobilienobjekte. Sechs außergewöhnliche Projekte mit einem Gesamtinvestmentvolumen von rund 234 Mio. Euro und mehr als 1.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen aktuell in Deutschland und Europa.

12.18. profiliert sich dabei durch die professionelle Abbildung der gesamten Investment-Wertschöpfungskette. Von der ersten Standortbesichtigung und Wirtschaftlichkeitsberechnung über die weitere Planung, Konzeptionierung, Finanzierung und Ausführung eines Projekts bis hin zu Betrieb bzw. Vertrieb bietet das Unternehmen alles aus einer Hand. Neben umfassendem Know-how beweist 12.18. hierbei vor allem eines: ein sicheres Gespür für herausragende Standorte mit Erfolgspotential.

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Edward Martens und Michael Mertmann, AVW Immobilien

MUT ZUM STRATEGIEWECHSEL BEI DER AVW:
WIE SICH EIN MITTELSTÄNDISCHER IMMOBILIENENTWICKLER NEU ERFINDET


Die AVW Immobilien AG ist ein inhabergeführter Projektentwickler mit fast 40-jähriger Geschichte. Doch auf den Erfolgen aus den 90er und 2000er Jahren will sich das Unternehmen nicht ausruhen. 2016 holte der Aufsichtsrat mit Edward Martens und Michael Mertmann zwei junge Führungskräfte an Bord, die das Haus neu ausrichten und eine Pipeline zukunftsfähiger Objekte aufbauen sollen. DEAL-Magazin Chefredakteur Bernd Eger hat mit den beiden Vorständen gesprochen.

Herr Martens, was hat Sie bewogen, zur AVW zu kommen?

Martens: Die AVW ist ein Traditionsunternehmen mit einer beeindruckenden Historie erfolgreicher Projekte und einem breit gestreuten Portfolio. Das Unternehmen hat von Einkaufs- und Fachmarktzentren über Büro- und Gewerbeobjekten bis zu Wohnkonzepten wie Hotels, Zinshäuser und Seniorenwohnanlagen ein sehr heterogenes Spektrum an Projekten entwickelt. Auf diesen gewachsenen Erfahrungen, dem Netzwerk an Partnern und Kunden aufzubauen und dem Unternehmen dabei eine neue Richtung zu geben, ist eine spannende Aufgabe.

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mehr (10/2017, DEAL-Magazin)

Benjamin Biehl, Hines Deutschland

DEUTSCH-AMERIKANISCHE FREUNDSCHAFT FÜR HIGHCLASS-PROJEKTE

Herr Biehl, Hines ist ein global tätiger US-Developer. Wie wichtig ist der deutsche Markt für Ihr Unternehmen? In welchen Assetklassen engagieren Sie sich hierzulande?

B. Biehl: Grundsätzlich ist das Developmentgeschäft immer noch so etwas wie die Wirbelsäule von Hines. Als Gerald Hines 1957 die Firma gegründet hat, war er ein reiner Developer. Obwohl wir mittlerweile in 201 Städten in 21 Ländern agieren, nimmt Deutschland eine gewisse Sonderrolle im Unternehmen ein, weil es der erste Markt außerhalb der USA war, in dem Hines aktiv wurde. Gerald Hines selbst ist nach dem Mauerfall nach Berlin geflogen, hat sich dort umgeschaut und dann relativ zügig ein Büro eröffnet. Zudem hat seine Frau eine familiäre Bindung zu Deutschland, weshalb dieses Engagement auch einen besonderen emotionalen Charakter für die Familie hat.

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