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19.09.2019 EUREF-Campus ist der Standort der Energiewende in Deutschland

Die neue Unternehmenszentrale der GASAG AG. Bildrechte: © EUREF-Consulting
Das neue Gebäude für die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg. Bildrechte: © EUREF-Consulting
Der EUREF-Campus am Gasometer in Schöneberg ist der führende Standort der Energiewende in Deutschland. Er erfüllt bereits seit 2014 die CO2 -Klimaziele der Bundesregierung für das Jahr 2050. So erfolgt zum Beispiel die Wärme- und Kälteversorgung auf dem EUREF-Campus schon jetzt CO2-neutral. Auch die Berliner GASAG-Gruppe wird daher im kommenden Jahr ihre Unternehmenszentrale auf den EUREF-Campus verlegen. Für das vom Architekturbüro der EUREF-Gruppe errichtete Gebäude wurde am Donnerstag das Richtfest gefeiert. Am selben Tag wurde gemeinsam mit Vertretern des Bezirks Tempelhof-Schöneberg der Grundstein für einen weiteren Neubau gelegt: Dieser entsteht für die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg. Beide Gebäude werden höchste energetische und ökologische Standards erfüllen.

Der im Rohbau fertiggestellte und bereits voll vermietete Neubau EUREF-Campus 23/24 mit neun Geschossen verfügt über rund 18.000 Quadratmeter Bürofläche und bietet Platz für rund 1.000 Arbeitsplätze. Die GASAG wird davon für ihre neue Zentrale 12.500 Quadratmeter nutzen. Die Fassade aus Glas und Stahl mit Austritten, Loggien und großzügigen Terrassen gibt dem Haus ein futuristisches Erscheinungsbild. Vorgesehen ist, dass die GASAG nun bereits im Herbst 2020, einige Monate früher als ursprünglich vorgesehen, ihren Sitz von Mitte nach Schöneberg verlegt.

Ein weiterer Neubau ist auf dem Nachbargrundstück EUREF-Campus 1/2 geplant, für den mit der Grundsteinlegung jetzt der Baustart erfolgt. Das elfgeschossige Haus markiert am S-Bahnhof Schöneberg den Auftakt zum 5,5 Hektar großen Zukunftsort EUREF-Campus. Bis 2021 soll das Gebäude für rund 450 Arbeitsplätze fertiggestellt sein. Einziehen wird hier auf rund 9.000 Quadratmetern Bürofläche die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, ein Unternehmen der GASAG-Gruppe.

Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG, sagt anlässlich von Richtfest und Grundsteinlegung: „Die GASAG kehrt an den Gasometer Schöneberg, an ihren historischen Standort zurück. Das freut mich persönlich sehr. Mit der Ansiedlung der neuen GASAG-Zentrale und der NBB Netzgesellschaft stärken wir die Position des EUREF-Campus als führendes Energiequartier. Mit Stolz kann ich sagen: Schöneberg ist rund um unseren EUREF-Campus, auch durch die Standortentscheidungen von Vattenfall und ENGIE, die sich in direkter Nachbarschaft am Südkreuz ansiedeln werden, zu einem Energiecluster geworden. Wir schaffen hier einen echten Zukunftsort der Energiewende in Deutschland. In unserem Europäischen Energieforum entstehen zu den Themen Mobilität und Energiewende neue Ideen, sie werden umgesetzt und auf ihren Erfolg getestet. Den Einsatz regenerativer Energieträger, neuer Energiespeicher, die konsequente Vernetzung modernster Technik sowie den Bau von energieeffizienten und intelligenten Gebäuden haben wir jetzt auch für die GASAG beispielhaft verwirklicht. Wir sind überzeugt, dass sich zwischen der GASAG und den hier ansässigen Unternehmen ein sehr produktiver Austausch entwickeln wird und sich viele Kooperationsmöglichkeiten ergeben. Im Gebäude wird im Erdgeschoss ein Showroom der Energiewende eingerichtet, um die wichtigen Themen unserer Zeit einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen.“

Dr. Gerhard Holtmeier, Vorstandsvorsitzender der GASAG AG, sagt: „Der EUREF-Campus ist ein idealer Standort für uns. Denn hier belegen wir mit unserem Energiekonzept seit 2014, dass schon heute eine CO2-neutrale Energieversorgung möglich ist. Als Energiedienstleister entwickeln wir nicht nur innovative Energiekonzepte für ganze Quartiere oder produzieren Ökostrom, sondern bieten beispielsweise auch Mobilitätskonzepte. Auf dem EUREF-Campus finden wir beste Bedingungen, damit wir unserem Ziel einer CO2-neutralen Zukunft für Berlin näher kommen können, denn hier arbeiten und forschen viele Unternehmen von kleinen Start-ups bis zu etablierten Firmen, die ebenfalls an der Energiewende mitarbeiten.“

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, betont: „Wieder geht es steil voran mit dem größten Zukunftsort der Energiewende in Berlin. Mit der heutigen Grundsteinlegung für die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg und dem Richtfest für die GASAG begrüßen wir hier wieder zwei Topunternehmen, die sich passgenau thematisch in diesen einmaligen Innovationsstandort einfügen. Auch sie beschäftigen sich mit dem derzeitigen Gesellschaftsthema, wie wir in Zukunft leben wollen und werden. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr mich der von Reinhard Müller initiierte Innovationsstandort EUREF begeistert, der international seinesgleichen sucht.“

Die beiden Neubauten erfüllen den höchsten energetischen Standard KfW 55. So verfügen die Fenster über eine effiziente Dreifachverglasung und einen integrierten, automatisierten Sonnenschutz. Für einen besseren Nutzungskomfort lassen sich alle Fenster öffnen. Vorgesehen sind auch der Bau eines zusätzlichen mit Biomethan betriebenen Blockheizkraftwerks sowie neue Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Integriert werden die technischen Systeme in das campusweite Micro-Smart-Grid.
Zugleich wird die gastronomische Versorgung auf dem EUREF-Campus erweitert. Im Erdgeschoss der GASAG-Zentrale wird das neue Restaurant CORD mit regionaler und nachhaltiger Küche und einem besonderen Ambiente eingerichtet, das vom renommierten Meisterkoch Thomas Kammeier betrieben wird. Künftig soll es zudem im Haus 1/2 eine Bäckerei geben, von hier aus wird der Campus mit frisch gebackenem Brot und Backwaren versorgt.

Beide Gebäude werden vom Stuttgarter Unternehmen Wolff & Müller (Niederlassung Berlin) errichtet, dem ersten CO2-neutralen Bauunternehmen Deutschlands.






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