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01.06.2017 Start in Düsseldorf für eines der größten Bauprojekte in Deutschland

Fotocredit: C. Kohler/Centrum Gruppe // V.l. Richard Pohl (Niederlassungsleiter Hochtief Infrastructures), Peter Knopf (Geschäftsführer Centrum Projektentwicklung), Christoph Ingenhoven (Geschäftsführer Ingenhoven Architects), Thomas Geisel (OB Stadt Düsseldorf), Cornelia Zuschke (Beigeordnete Stadt Düsseldorf), Uwe Reppegather (Geschäftsinhaber Centrum Projektentwicklung)
Nach fast 10 Jahren Entwicklungszeit ist es soweit: Heute fand der offizielle Spatenstich statt. Dazu lud die Centrum Gruppe zusammen mit der B+L Gruppe sowie der Stadt Düsseldorf zum ersten offiziellen Pressetermin auf die Baustelle zwischen Gustaf-Gründgens-Platz und Schadowstraße ein. Der Oberbürgermeister Thomas Geisel führte zusammen mit dem Geschäftsführer der Centrum Gruppe, Uwe Reppegather, den ersten Spatenstich vor geladenen Gästen, darunter auch der Architekt des Gebäudes, Christoph Ingenhoven, durch.

Damit ist der Startschuss für ein einmaliges Bauprojekt in Düsseldorf gefallen, das in seinem Umfang und architektonischen Dimension einzigartig in ganz Deutschland ist. Zwischen den drei Ikonen Dreischeibenhaus, Schauspielhaus und dem Libeskind-Ensemble entsteht eine neue Shoppingdestination im Herzen der Metropolregion. „Wir freuen uns, dass dieses Projekt nach langer und intensiver Entwicklungszeit an den Start geht,“ so Uwe Reppegather, Geschäftsinhaber der Centrum Gruppe.

„Es ist ein besonderes Gebäudeensemble, das so in Deutschland einzigartig ist und seines gleichen sucht. Ich bin mir sicher, dass hier ein neues Wahrzeichen für die Landeshauptstadt entsteht. Es ist ein Gebäude von Düsseldorfern für Düsseldorfer“, so Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Dreiecksgebäude mit begrünter Liegewiese Der spektakuläre Mischkomplex zwischen Schadowstraße und Gustaf-Gründgens-Platz entsteht nach dem Entwurf des Düsseldorfer Architekturbüros Ingenhoven, das 2014 als Sieger des internationalen Wettbewerbs hervorgegangen ist. Projektkonzeption durch Centrum, B&L Gruppe, DC Values und Development Partner. Mit einem intelligenten Mix aus Einzelhandels-, Büro- und Gastronomieflächen bekommt die Innenstadt neues Leben. 20.000 Quadratmeter Fläche sind für Geschäfte und 5.000 Quadratmeter für Büroflächen vorgesehen. Die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2019/Anfang 2020 geplant.

Viel Parkraum In der neuen, fünfgeschossigen Tiefgarage ist Platz für 670 Fahrzeuge. Der Mieter und Betreiber steht bereits fest. Mit der Vermietung der Einzelhandelsflächen haben die Investoren das Düsseldorfer Maklerunternehmen Comfort beauftragt.

Grünste Fassade Deutschlands „Ich freue mich auf die kommenden Jahre, die für alle beteiligten Firmen sicherlich auch eine Herausforderung sein werden: Eine solches Projekt und das mitten im Herzen einer Landeshauptstadt, hat es in Deutschland noch nicht gegeben,“ so Jürgen Mentzel, Leiter Projektentwicklung Centrum Gruppe. Konsequent grün: An den Fassaden und auf dem Dach wird die heimische Heimbuchenhecke (lat. Carpinus betulus) gepflanzt. Die Investoren haben sich langfristig verpflichtet, das Erscheinungsbild so zu realisieren und in der Betriebsphase des Gebäudes so zu erhalten, wie es auf den Entwürfen des Architekturbüros Ingenhoven zu sehen ist. Dazu wurden umfangreiche Regelungen im städtebaulichen Vertrag vereinbart. „Mit dem aufwändigen Begrünungskonzept betreten wir als Investoren Neuland. Zusammen mit den Experten der gegründeten Arge setzen wir die Vision des Architekten in die Realität um. Ich bin sicher, dass unser Beispiel in anderen Großstädten Schule machen wird. Das Grün muss zurück in die Städte“, sagt Centrum-Projektleiter Mentzel.

Herausfordernde Logistik Nicht weniger ambitioniert ist die Baustellen-Logistik, die eine Reihe von Projektanrainern betreffen wird. Sie alle sind aber in den Kommunikationsfluss von Investoren, Bauunternehmen und Stadt eingebunden und werden zeitnah über alle Änderungen informiert. Die Hauptanlieferungszone für die Baustelle ist die Schadowstraße. Eine weitere Zufahrt ist über die Berliner Allee geplant.

Um Beeinträchtigungen für die Nachbarn, wie das Dreischeibenhaus (DSH) nördlich des Projektgebietes, so gering wie möglich zu halten, wurde bereits eine zweispurige Zufahrtsstraße errichtet. Über diese Straße kann der Büroturm mit seinen hunderten Beschäftigten auch während der Bauphase besucht und angeliefert werden. Für Fußgänger wurden zwei Fußwege von der U-Bahn-/Straßenbahnhaltestelle zum DSH fertiggestellt. Eine weitere Fahrspur ist für den Baustellenverkehr vorgesehen. Hier allerdings vornehmlich für die Bauarbeiten des Hofgartens.

Info-Dorf Ein vier Meter hoher Bauzaun umsäumt in 300 Metern Länge die Baustelle. Dieser wird für Werbezwecke, aber auch in Kooperation mit der Landeshauptstadt für Hinweise auf Veranstaltungen wie den Grand Departs der Tour de France genutzt. An der Tuchtinsel wird aus Containern ein Info-Dorf mit Café aufgebaut.

Die offizielle, feierliche Grundsteinlegung des 500 Millionen Euro Bauprojekts ist für den späten Sommer geplant.






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