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31.05.2017 Optima-Aegidius startet 100 Mio. Euro-Projekt an der Spree

Fotocredit: Nöfer Architekten
Auf dem Areal des ehemaligen Spree-Towers in Berlin Charlottenburg an der Dovestraße rollen seit Anfang 2017 die Bagger. Wo früher die TU Berlin und zwischenzeitlich die Deutsche Bundesbank ihren Sitz hatten, wurde Ende 2016 der Abriss des 25.000 qm umfassenden 70-er Jahres Komplexes am Zusammenlauf von Landwehrkanal und Spree gestartet.

Nach langjährigen Planungsrunden wird nun unter der architektonischen Leitung von Nöfer Architekten das rund 20.000 qm große Projekt SPREE-ONE mit SPREE-ONE Factory Loft Office & SPREE-ONE Living gebaut.

Der Spreeturm mit Büros und Einzelhandel umfasst rund 12.000 qm BGF direkt am Landwehrkanal. Die Büros sind auf open space-Flächen ausgelegt und verfügen alle über Wasserblick. Die Mietansätze werden bei knapp unter 20,- €/qm liegen.

Über dem Einzelhandel, der bereits langfristig an Edeka vermietet ist, erstreckt sich ein außergewöhnlicher Hochgarten hinter einer Glasfassade auf rund 1.500 qm. Im direkten Anschluss an die Bürolofts werden 155 Wohnungen unter dem Label SPREE-ONE Living mit Größen zwischen 25 und 65 qm erstellt. Hier sollen die Mieten bei 15,- €/qm liegen.

Erste Anfragen für den Loftoffice-Bereich werden bereits vor Rohbaubeginn verhandelt. Auf dem zehnstöckigen Bürohochhaus, das einen freien Blick über die ganze Stadt ermöglicht, entstehen Gemeinschaftsgärten, die mit der fußläufigen Nähe zur TU möglichst viele innovative Firmen und Inkubatoren anziehen sollen.

Eine Aufwertung erfährt mit dem Neubau SPREE-ONE auch das 1994 von der Optima erstellte Wohnprojekt Spreeresidenz mit knapp 300 Einheiten. Die Wohnungen werden hier im Secondhandmarkt derzeit für rund 4.000,- €/qm plaziert. Die Preise für Neubauten streifen in diesem Umfeld aktuell bereits die 6.000,- €/qm-Marke.

Der gesamte Umgriff in Charlottenburg-Nord steht ohnehin derzeit durch die geplante Werkbundsiedlung vis-à-vis der Dovebrücke im Fokus der Projektentwicklerszene. Charlottenburg-Nord entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten Kiezquartier mit Ausdehnung der Universitäten und einer lebendigen Gastroszene aus Wedding und Tiergarten.

Ausgehend von den aktuellen Engpässen am Berliner Büromarkt gehen die Vorstände der Optima-Aegidius-Firmengruppe Dr. Jens und Dr. Ulf Laub davon aus, dass mit Fertigstellung des Quartiers Ende 2018 ein nach wie vor guter bis sehr guter Mietmarkt gegeben sein wird.

Das Gesamtprojekt dürfte bei 100 Mio. € auslaufen. Die HVB Unicredit finanziert die Großmaßnahme an der Spree, die ohne Vorverkaufs- oder Vermietungsauflagen gestartet werden konnte.

Die Optima-Aegidius-Firmengruppe hat in den vergangenen 10 Jahren rund 1 Milliarde € in Projektentwicklungen investiert und dabei über 140.000 qm Büros erfolgreich vermietet und verkauft sowie knapp 400 Wohnungen im Einzelverkauf platziert.





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