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01.04.2020 Hamburg bekommt ein innovatives Stadtquartier auf Ex-Flugzeugträger

Archivbild Strandkai. Fotocredit: AUG. PRIEN und DC Developments
Deutschland im Jahr 2020: Wohnungsknappheit bestimmt die täglichen politischen und gesellschaftlichen Lager in zunehmendem Maße. Im Zuge des Wohnungsmangels müssen immer mehr und immer effektivere Ideen her. Die Städte und Gemeinden in Deutschland sehen sich dabei vor große Herausforderungen gestellt.

Der Wohnungswirtschaft des Hamburger Senats ist jetzt ein elitärer und gleichzeitig sehr effektiver Coup geglückt, der nicht nur das Wohnungsproblem anpackt, sondern gleichzeitig auch eine enorme PR-Wirkung für den Hamburg-Tourismus darstellen wird … ein Effekt, der in Post-Corona-Zeiten richtig viel wert sein kann, um die Bedeutung der norddeutschen Hafenstadt als Reiseziel wieder in Schwung zu bringen.

Ganz konkret geht es um ein Projekt des japanischen Architekten und Visionärs Yakobu 4 tsuki 1-nichi. Mit seinem Team hat er einen ausgedienten, ehemaligen Flugzeugträger der US-Army ersteigert, eine Projektvision erarbeitet und das Ergebnis den wichtigsten Hafenstädten der Welt vorgestellt. Hamburg hat sich letztendlich im Bieterverfahren gegen Antwerpen und Singapur durchgesetzt. Die dementsprechenden Verträge dazu wurden heute, am 1. April 2020, mit dem Architekten und dem Unternehmen des spanischen Projektentwicklers Juan Primero de Abril unterzeichnet. Start des Projektes wird schon in diesem Sommer sein.

Der Ex-Flugzeugträger wird aus den Weltmeeren letztendlich über die Elbe bis an seinen Bestimmungsort an der Elbphilharmonie, genauer gesagt vor den Strandkai (U4, Überseequartier) gebracht werden. Der 351 Meter lange und 40 Meter breite Stahlkoloss bietet eine „Grundstücks“-Oberfläche von rund 20.000 m² (resultiert aus der Deckplatte von rund 400 m x 50 m).

Im Rumpf des Flugzeugträgers werden im Zentrum neben vielen gastronomischen Highlights ein Shopping Center sowie eine Wellness-Oase beherbergt sein. Rund um diese öffentlichen Bereiche werden an der kompletten Außenwand rund 600 Mikroapartments entstehen, die alle bezugsfertig, komplett ausgestattet bis hin zu Besteck oder Bettwäsche sind und über Tageslicht und Fenster bzw. französische Balkons verfügen.

Auf dem ehemaligen Flugdeck werden Naherholung und Entertainment groß rauskommen. Eine Arena für Konzerte und Veranstaltungen sowie Bars und Biergärten werden viele Touristen und auch Hamburger Bürger anlocken, um dieses spezielle Cool-Living-Feeling mitzuerleben. Und auch hier wieder außen rum eine komplette Kolonie mit Apartments. Diesmal aufgeteilt in trendige Lofts im Industry-Style und Serviced Apartments mit einem Industrial Kick. Da man auf dem Deck dreigeschossig bebauen kann, kommen somit nochmals rund 1.200 Wohnungen und Apartments hinzu.

Das „schwimmende Monster“ wird also zukünftig für rund 2.400 Menschen ein Zuhause oder eine befristete Unterkunft in der Serviced Apartments sein. Sicherlich werden dabei auch die Reichen und Schönen dieser Welt einen neuen HotSpot für sich entdecken. Denn die Nähe zur Elbphilharmonie, der HafenCity und insgesamt einer Destination in einer prominenten Hafenstadt wird man sonst nirgends auf der Welt so hautnah erleben können. Ein weiteres Highlight wird sein, dass bei Veranstaltungen, wie z. B. dem Hafengeburtstag der ganze Komplex einfach Richtung Freihafen „shippern“ kann, um so auch den großen Kreuzfahrtschiffen jederzeit Zugang zu verschaffen.

Architekt Yakobu 4 tsuki 1-nichi ist sich sicher, dass „die Vermarktung der Homes dank einer weltweiten Vermarktung wohl in wenigen Stunden ausverkauft sein wird“. Visualisierungen und nähere Beschreibungen werden in den kommenden Wochen erwartet.







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