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01.02.2018 Bonn: Landmarken überzeugt Stadt und Jury bei Hotelprojekt-Pitch

Visualisierung: kadawittfeldarchitektur
Die Landmarken AG hat den Investorenwettbewerb zum Bau eines Hotels am Erzbergerufer in Bonn gewonnen. Nach einem einstimmigen Juryentscheid und deutlicher Zustimmung im Planungsausschuss stimmte am gestrigen Dienstagabend auch der Rat der Stadt Bonn für das gemeinsam mit kadawittfeldarchitektur eingereichte Konzept Landmarken AG.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der Politik, nachdem unser Wettbewerbsbeitrag schon bei der Fachjury so überzeugen konnte“, sagt Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling. „Wir haben mit viel Leidenschaft ein Konzept erarbeitet, das den Standort um die Beethovenhalle stärkt und einen echten Mehrwert nicht nur für Übernachtungsgäste sondern auch für die Bonner Bürger schafft.“ Dieser soll nicht zuletzt durch die an den Hotelneubau angeknüpfte Gestaltung des Außenraums entstehen, der sich als terrassenförmige Stadtbühne zum Rhein hin orientiert und der musikalischen Geschichte der Beethovenstadt Bonn Tribut zollt. Konzerte, Open-Air-Kino, Lesungen und andere Darbietungen können hier eine Bühne finden.

„Die Stadt an den Rhein führen!“, so lautet das Konzept, dessen städtebauliche Leitidee die Auflösung der Barriere zwischen Stadt und Rheinufer ist. Das Vorfeld des Hotels an der Ecke Theaterstraße und Windmühlenstraße, eine neue Treppenanlage und ein neues Bühnenplateau auf Höhe des Rheinufers werden als zusammenhängender, sanft modellierter Landschaftsteppich begriffen. Auf diesem Teppich befinden sich ebenerdig zugänglich alle gänzlich verglasten öffentlichkeitsrelevanten Funktionen des Hotels, über denen der Baukörper wie ein Solitär zu schweben scheint.

„Das neue Hotel wird die Beziehung der Stadt Bonn zum Rhein sichtbar machen“, sagt Projektleiterin Frederike Stark von der Landmarken AG. Dazu trägt auch die gläserne „Panorama-Fuge“ im Erdgeschoss bei, die Lobby und Restaurant in eine Art „Bel-Etage“ mit Rheinblick verwandelt. Darüber zeigt sich eine ruhig gefasste Backsteinfassade. Vom Erzbergerufer aus wird der freie Blick auf das Denkmal gelenkt. Die polygonale Form des Hotelbaukörpers sei keineswegs willkürlich sondern ergebe sich aus dem ursprünglichen Verlauf des alten Befestigungsgürtels an der Theaterstraße, sagt Frederike Stark weiter. So bleibt die mittelalterliche Stadtkante als Sichtachse erhalten und ermöglicht weiterhin den Blick zwischen Neubau und Beethovenhalle hindurch auf den Rhein.

„Wir haben uns intensiv mit dem Standort beschäftigt und wollen einen identitätsstiftenden Ort in Bonn für Bonner entstehen lassen. Gemeinsam mit kadawittfeldarchitektur möchten wir das schönste Hotel in Bonn realisieren und durch eine Gastronomie und eine Bar einen lebendigen Ort am Rhein schaffen.“, sagt Jens Kreiterling. Für die Landmarken AG ist es das zweite Projekt in der Bundesstadt, nachdem das Unternehmen bereits 2017 ein Grundstück mit zwei Bestandsgebäuden zwischen Godesberger Allee 171 und Dreizehnmorgenweg 38 erworben hat. Auch dort wird in einer künftigen Entwicklung eine Landmarke gesetzt und ein starker Standort entwickelt werden. „Der Standort Bonn passt sehr gut zur Landmarken AG“, sagt Vorstand Jens Kreiterling. „Hier können wir uns vorstellen, unterschiedliche Themen zu bespielen und Konzepte umzusetzen, zum Beispiel im Bereich der Hochschulentwicklung oder mit Projekten des Co-Working und Co-Living.“






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