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22.01.2018 Instone plant Gang in den Frankfurter Prime Standard

Die Instone Real Estate Group B.V. plant im Laufe des Jahres 2018 die Notierung seiner Aktien im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Unternehmen ist ein führender Wohnentwickler in den wichtigen Metropolregionen Deutschlands.

Im Rahmen der geplanten Privatplatzierung sollen sowohl neue als auch bestehende Aktien angeboten werden. Durch eine Kapitalerhöhung werden dafür neue Aktien mit einem Bruttoerlös für die Gesellschaft von etwa 150 Millionen Euro ausgegeben. Die existierenden Aktien kommen aus dem Besitz der derzeitigen Aktionäre, von ActivumSG Capital Management Limited („ASG“) aufgelegte Fonds. Der endgültige Umfang der Platzierung wurde noch nicht festgelegt. Zusätzliche Aktien zur Abdeckung einer Mehrzuteilungsoption von bis zu 15 Prozent der Basisaktien (Summe der neu auszugebenden Aktien und der von den Altaktionären in der Platzierung abzugebende Aktien) stammen ebenfalls von den bestehenden Aktionären.

Etwa zwei Drittel des erwarteten Bruttoerlöses aus der Platzierung der neuen Aktien will Instone für die Akquisition und Entwicklung neuer Wohnprojekte sowie die Deckung sonstiger Unternehmens- und Transaktionskosten verwenden. Damit soll das Projektportfolio weiter vergrößert und so das künftige Wachstum von Instone beschleunigt werden. Der verbleibende Bruttoerlös soll zur kompletten Rückzahlung eines bestehenden Gesellschafterdarlehens verwendet werden.

Kruno Crepulja, CEO von Instone: „Dank unseres einzigartigen Portfolios an Projekten zur Entwicklung von Wohnimmobilien und unserer nachgewiesenen Fähigkeiten bei der fortlaufenden Akquisition attraktiver Flächen für neue Projekte, profitieren wir umfassend vom großen Potenzial des attraktiven deutschen Wohnimmobilienmarktes. Durch den Erlös aus der Kapitalerhöhung erhöhen wir unsere Flexibilität und werden unser Wachstum weiter beschleunigen.“

Führender Wohnentwickler in Deutschland

Der Fokus der in Essen ansässigen Instone liegt auf der Entwicklung moderner, städtischer Mehrfamilienhäuser und Sanierungsprojekte in Deutschlands attraktivsten Metropolregionen sowie ausgewählten, prosperierenden mittelgroßen Städten. Mit ihren speziell auf die lokalen Anforderungen zugeschnittenen Projekten verfügt Instone über ein breites Angebot im Kernsegment der mittleren Preisspanne. Die Entwicklungsprojekte bestehen in der Regel aus mehr als 120 Wohneinheiten mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 400.000 Euro je Einheit. Instone und seine Vorgängergesellschaften haben seit 1991 mehr als eine Million Quadratmeter Wohnfläche in Deutschland erfolgreich entwickelt und vermarktet. Zwischen 2014 und 2016 hat das Unternehmen nahezu 1.000 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt.

Instones risikoarmes Geschäftsmodell ist kapitaleffizient und generiert attraktive Margen, Erlöse und Renditen. Insbesondere die günstigen gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland (Makler- und Bauträgerverordnung “MaBV”) ermöglichen es dem Unternehmen, feste Zahlungsraten des Kunden auf Basis des jeweiligen Baufortschritts vertraglich zu vereinbaren. Dadurch wird das Risiko während der Entwicklungsphase erheblich reduziert und das Cashflow-Profil entscheidend verbessert.

Einziger börsennotierter Wohnentwickler, der in allen wichtigen Metropolregionen Deutschlands aktiv ist

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Börsengangs wird Instone zum einzigen börsennotierten Entwickler von Wohnimmobilien werden, der in allen wichtigen Metropolregionen Deutschlands aktiv ist, den gesamten Wertschöpfungsprozess der Immobilienentwicklung steuert und gleichzeitig über ein sorgfältiges, striktes Risikomanagement verfügt.

Das Unternehmen hat eine deutschlandweit führende Plattform aufgebaut, die das Potenzial für weitere Skaleneffekte bietet und sich das außergewöhnliche Wachstum in den wichtigen Metropolregionen Deutschlands zu Nutze macht. Dabei profitiert das Unternehmen von einem umfassenden deutschlandweiten Akquisitions-Netzwerk, gepaart mit regionalem Expertenwissen und exzellentem Zugang zu Grundstücksflächen und Projekten. Das stark unternehmerisch geprägte Top- und Regional-Management des Unternehmens blickt auf gemeinsam mehr als 170 Jahre Berufserfahrung in der Projektentwicklung zurück.

3,4 Milliarden Euro Projektportfolio ist Grundlage für ein starkes, gut planbares und strukturelles Wachstum

Instones attraktives Projektportfolio in guten Lagen verteilt sich ausgewogen über verschiedene Regionen, Projektgrößen und -entwicklungsstufen. Alle Projektstandorte befinden sich in den wichtigen Metropolregionen Deutschlands. Vom erwarteten Umsatzvolumen liegen mehr als ein Drittel dieser Standorte in dem schnell wachsenden Frankfurter Immobilienmarkt. Zum 30. September 2017 bestand das Projektportfolio aus 48 Projekten mit mehr als 8.000 Einheiten. Das geschätzte Umsatzvolumen belief sich auf etwa 3,4 Milliarden Euro. Bereits 64 Prozent dieser Wohneinheiten, deren Fertigstellung bis 2020 geplant ist, waren verkauft. Mittelfristig plant Instone die Entwicklung von jährlich über 2.000 Wohneinheiten mit einem Umsatzvolumen von 900 Millionen Euro bis 1.000 Millionen Euro und einer Bruttomarge von durchschnittlich rund 25 Prozent, ohne Berücksichtigung eines Anstiegs der Verkaufspreise (Bruttomarge vor Verkaufsprovisionen: 29 Prozent).

Der Marktwert des aktuellen Projektportfolios von Instone wurde zum 30. September 2017 von BNP PARIBAS Real Estate mit 868 Millionen Euro bewertet. Hinzu kommen weitere Projekte mit einem erwarteten Umsatzvolumen von insgesamt 409 Millionen Euro.

Zudem hat Instone bereits über 13,0 Milliarden Euro (potenziell zukünftiges Umsatzvolumen) an Akquisitionsmöglichkeiten für hochattraktive Grundstücke identifiziert und in Bearbeitung, die potentiell kurz- bis langfristig verfügbar sind. Das Unternehmen investiert nicht in Grundstücke, bei denen zeitnah weder ein Planfeststellungsverfahren noch eine Baugenehmigung zu erwarten ist (keine spekulativen Grundstücksakquisitionen).

Einzigartige Nachfragesituation in Deutschlands wichtigsten Metropolregionen sorgt für profitables Wachstum

Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt, dem größten Immobilienmarkt Europas, wird auch in Zukunft insbesondere in den wichtigen Metropolregionen ein starkes Wachstum erwartet. Seit dem Jahr 2000 ist dieser Markt kontinuierlich gewachsen und auch weiterhin wird mit einer erheblichen Nachfrage gerechnet. Zusätzlich profitiert Instone von einem strukturellen Nachfrageüberschuss von etwa 90.000 Wohneinheiten bis ins Jahr 2020 in diesen Metropolregionen. Diese positive Entwicklung wird durch die Urbanisierung sowie das Bevölkerungswachstum in Instones Zielmärkten noch weiter verstärkt. Gleichzeitig bleibt der Wohnraum in Deutschland trotz eines jüngsten Preisanstiegs im Vergleich zu anderen europäischen Ländern und Hauptstädten auch weiterhin relativ günstig. Mit seiner klar ausgerichteten Strategie zur Akquisition und Umsetzung hochprofitabler Wohnimmobilienprojekte in Deutschlands Metropolregionen erwartet Instone, auch weiterhin von diesen Trends zu profitieren.

Credit Suisse und Deutsche Bank fungieren zusammen als Joint Global Coordinators und gemeinsam mit BNP PARIBAS, Morgan Stanley sowie UniCredit Bank als Joint Bookrunners. Lilja & Co fungiert als Finanzberaterin von Instone und ActivumSG.










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