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18.01.2018 München: GEWOFAG-Projekte im Prinz-Eugen-Park schreiten voran

Visualisierung: ARGE AllesWirdGut Architektur und wup wimmerundpartner
Hier entsteht mehr bezahlbares Bogenhausen: Bereits im Herbst vergangenen Jahres hat die GEWOFAG mit dem Bau von weiteren Gebäuden im Prinz-Eugen-Park begonnen. Auf den Baufeldern WA 1 und WA 2 im Norden des Prinz-Eugen-Parks errichtet die städtische Wohnungsbaugesellschaft 124 bzw. 161 Wohnungen inklusive drei betreuter Wohngruppen. Die GEWOFAG baut zusätzlich zwei Kitas und einen Gemeinschaftsraum. Bis Herbst 2019 (WA 1) bzw. Frühjahr 2020 (WA 2) sollen die Gebäude östlich der Cosimastraße fertig gestellt sein. Die GEWOFAG investiert rund 82 Mio. Euro.

„Jetzt sieht man schon richtig was“, freut sich Dr. Klaus-Michael Dengler, Sprecher der Geschäftsführung der GEWOFAG. „Die Fundamente sind bereits fertig. Wir bauen hier bezahlbares Bogenhausen. Insgesamt trägt die GEWOFAG im Prinz-Eugen-Park mit 650 Wohnungen zur Linderung des Wohnungsmangels in München bei.“ Bereits im Juli nahmen Oberbürgermeister Dieter Reiter und GEWOFAG-Geschäftsführer Dr. Klaus-Michael Dengler den Spatenstich für rund 180 Wohnungen in der ökologischen Mustersiedlung im Süden des Gebiets vor.

Die Wohnungen nach einem Entwurf der ARGE AllesWirdGut Architektur und wup_wimmerundpartner auf den nördlichen Baufeldern WA 1 und WA 2 verteilen sich auf vier L-förmige Gebäuderiegel mit fünf bis sechs Geschossen. Die GEWOFAG errichtet 121 einkommensorientiert geförderte Wohnungen (EOF), 72 Wohnungen im Fördermodell München-Modell-Miete, 28 Wohnungen, die nach dem Kommunalen Wohnbauprogramm (KomPro) gefördert werden sowie 64 KMB-Wohnungen (Wohnungen im Konzeptionellen Mietwohnungsbau, für die keine Einkommensgrenzen gelten). Insgesamt 197 Stellplätze finden in zwei neuen Tiefgaragen Platz.

Auf dem ehemaligen Kasernengelände werden rund 1.800 Wohnungen und umfangreiche soziale Einrichtungen für etwa 4.500 Menschen entstehen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG baut gut ein Drittel davon. Hinzu kommen umfangreiche soziale Einrichtungen, darunter fünf Häuser für Kinder, eine heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Standort des GEWOFAG Wohn- und Versorgungsprogramms Wohnen im Viertel, fünf betreute Wohngruppen und mehrere Bewohnertreffs und Gemeinschaftsräume. Entlang der Cosimastraße entstehen zusätzlich Gewerbeflächen und Arztpraxen.

Von der Lohengrin-Kaserne zum Prinz-Eugen-Park

In den 1930er Jahren als Lohengrin-Kaserne erbaut, wurden die Gebäude nach dem 2. Weltkrieg von den US-Amerikanern als Peterson-Kaserne genutzt. Die Bundeswehr wählte nach Übernahme des Areals in den 1950er Jahren für die in der Folgezeit dort angesiedelte Pionierschule den Namen Prinz-Eugen-Kaserne (nach dem habsburgischen Feldherren Prinz Eugen von Savoyen-Carignan, 1663-1736). Nach dem Umzug der Pionierschule nach Ingolstadt erwarb die Landeshauptstadt München das Gelände. Die Kasernengebäude wurden abgetragen und das ca. 30 Hektar große Areal wurde zum Planungsgebiet für das neue Stadtquartier Prinz-Eugen-Park.






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