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19.09.2019 Baugenehmigungen: Politik bastelt an Symptomen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde von Januar bis Juli 2019 in Deutschland der Bau von insgesamt 196 400 Wohnungen genehmigt. Dies sind 3,4 Prozent weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2019 rund 169.800 Wohnungen genehmigt. Dies waren 4,1 Prozent (7.300) Wohnungen weniger als im gleichen Zeitraum 2018.

„Die Zahlen machen eines deutlich: ziemlich genau ein Jahr nach dem Wohngipfel bastelt die Politik weiterhin an den Symptomen herum, statt die Probleme beim Schopf zu packen“, so Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Wo ist die Erhöhung der linearen AfA? Wo ist die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung? Wo sind die Umsetzungen für schnelleres Bauen und Planen - von der Einführung der Typengenehmigung mal abgesehen? Selbst die Empfehlungen der Baulandkommission beinhalteten Vorschläge, die die ja durchaus sinnvollen Maßnahmen wieder zunichtemachen. Hinzu kommen die sinnlosen Regulierungsideen wie der Mietendeckel in Berlin. Es wird Zeit, dass die Politik die Probleme nicht nur ernst nimmt, sondern mit den richtigen Maßnahmen zu lösen versucht.“






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