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08.03.2026 Baden-Württemberg: Regierung muss Wohnungsbau vorantreiben

Nach der Landtagswahl ruft der Immobilienverband BFW Baden-Württemberg die Parteien zu einer zügigen Regierungsbildung auf. Angesichts des massiven Wohnungsmangels müsse das Thema Kostensenkung beim Wohnungsbau rasch zu einem zentralen Thema der neuen Landesregierung werden.

„Wichtig ist jetzt eine schnelle Regierungsbildung und ein klarer politischer Fokus auf Wirtschaftspolitik und Wohnungsbau. Bezahlbares Wohnen gibt es nur mit bezahlbarem Bauen – und dafür brauchen wir bessere Rahmenbedingungen für private Häuslebauer, Investoren und Projektentwickler“, betonte BFW-Geschäftsführer Gerald Lipka.

In Baden-Württemberg fehlten derzeit rund 192.000 Wohnungen. Nur wenn die neue Landesregierung alles daransetze, die Baukosten zu senken könne hier Abhilfe geschaffen werden. Dazu zählten genügend Baugrundstücke, eine geringere Grunderwerbs- und Grundsteuer sowie schnellere Genehmigungsverfahren; Ebenso eine weitere Deregulierung und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in den Wohnungsbau, sowie eine stärkere Berücksichtigung privater Bauherren und Investoren. Dies sei auch eine Voraussetzung zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Gewinnung von Fachkräften.

Der Verband fordert ferner eine weitere Vereinfachung der Landesbauordnung sowie Schritte zur Stärkung der Eigentumsbildung. „Private Häuslebauer sind ein unverzichtbarer Teil der Lösung. Ohne sie wird es keinen Wohnungsbau im notwendigen Umfang geben“, so Lipka.























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