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20.12.2017 Sieger des Wettbewerbs für das Rinker-Areal Ravensburg gekürt

Bildnachweis: H2R GmbH & Co. KG
Im Architektenwettbewerb um die zukünftige städtebauliche Gestaltung des bisher gewerblich genutzten Rinker-Areals in der östlichen Vorstadt von Ravensburg ist die endgültige Entscheidung gefallen: Die Arbeitsgemeinschaft Aldinger Architekten Planungsgesellschaft mbH (Stuttgart) mit Kopperroth Architektur und Stadtumbau PartG mbB (Berlin) und Koeber Landschaftsarchitektur (Stuttgart) hat sich gegen die in der ersten Wettbewerbsrunde ebenfalls Erstplatzierten Bächlemeid Architekten Stadtplaner bda (Konstanz) und Landschaftsarchitekten lohrer.hochrein (München) durchgesetzt.

Das von der projektverantwortlichen H2R GmbH & Co. KG mit Vertretern von Politik, Verwaltung, dem städtebaulichen Beirat sowie Architekten und Fachexperten hochkarätig besetzte Preisgericht fällte die Entscheidung einstimmig und wie von den Verantwortlichen im Oktober angekündigt noch in diesem Jahr. Mit diesem klaren Votum für den Siegerentwurf wird nun das Bebauungsplanverfahren gestartet.

„Der Wettbewerbssieger konnte in allen der Wettbewerbsauslobung zugrundeliegenden Entscheidungskriterien überzeugen und hat sich daher verdient durchgesetzt“, lobt Joachim Nägele den siegreichen Wettbewerbsentwurf, Geschäftsführer der Rhomberg Bau GmbH in Ravensburg, die gemeinsam mit der Reisch Projektentwicklung GmbH & Co. KG die Entwicklungsgesellschaft H2R bildet.

Dieser Meinung ist auch Reisch-Geschäftsführer Ingo Traub: „Der Siegerentwurf schafft die Grundlage dafür, in zentraler Lage Ravensburgs hochattraktiven Wohnraum für Jung und Alt zu entwickeln.“

Konkret heißt das: 250 bis 300 Wohneinheiten in mehreren kleinteiligen Gebäudekörpern und mit viel Grün- und Freiflächen. Familien werden dort ebenso einziehen wie Studenten und Senioren in Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser oder Mikroappartements. Angedacht und eingeplant sind auch betreutes Wohnen, ein Pflegedienst und eine Quartiersversorgung. Die Planung hält das Areal frei vom alltäglichen Autoverkehr, indem dieser fast vollständig unter die Erde verlegt wird: Die geplante Tiefgarage erschließt sämtliche Wohngebäude, lediglich zwei am Rande liegende Gebäude an der Holbeinstraße werden oberirdische Parkplätze erhalten. Alle anderen Stellplätze sind über eine Zufahrt an der Rinkerstraße erreichbar.

„Durch die Neuordnung der bisher gewerblich geprägten Flächen erfährt auch die Umgebung langfristig eine städtebauliche Aufwertung“, ist Traub überzeugt.

Verläuft alles nach Plan, wird Anfang 2019 das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes abgeschlossen sein, welcher dann die rechtliche Grundlage für die Projektrealisierung bildet. Noch 2018 kann dann der Abbruch der bestehenden Fabrikhallen erfolgen, sodass 2019 der effektive Baustart gesetzt werden kann.






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