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11.12.2017 Erster Leipziger Hochhausneubau nach der Wende geht an den Start

Bildquelle: Fuchshuber Architekten
Es kann losgehen: Im Juni 2018 werden die Bauarbeiten für den ersten Hochhausneubau in Leipzig-Grünau nach der Wende beginnen. Dr. Kristina Fleischer, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG, betont: „Unsere Investition von 12,2 Millionen wird Grünau einen Schub geben. Wir haben alle Rahmenbedingungen im Stadtteil intensiv auf den Prüfstand gestellt und wollen mit dem Projekt auch eine erneute Signalwirkung für den Standort erzeugen.“

Der Wandel Grünaus spiegelt sich im Konzept des 13-Geschossers wider. Dr. Kristina Fleischer weiter: „Wir bauen für komfortables Wohnen mit modernen Ansprüchen. Das bedeutet: Wohnen und Service wachsen zu einem Produkt zusammen. Wir bieten damit älteren Menschen eine optimale Wohnung, die ihrerseits Service und hohe Funktionalität aus Sicht eines Senioren benötigt. Gleichzeitig erreichen wir jüngere, mobile Menschen, deren berufliche und private Lebenssituation ein hohes Maß an Funktionalität und Service einer Wohnung erfordert.“

In Summe entstehen 60 Ein- bis Dreiraumwohnungen von 30 bis 103 Quadratmeter mit moderner Ausstattung: Parkettfußböden, wertige Sanitärbereiche, Balkon und funktionale Grundrisse setzen Maßstäbe. In den Bereichen Funktion und Service zeigt sich die eigentliche Modernität des Konzeptes. Gemeinschaftsräume mit Loggien bilden auf den Etagen Kommunikationsinseln, die Bedürfnissen kleinerer Haushalte nach sozialem Austausch entgegenkommen. Ein Servicepaket mit Rezeption, Reinigungsdienst, Essensservice und hauseigener Cafeteria erfüllt die Wohnwünsche mobiler junger, aber auch älterer Menschen. Speziell für ältere Bewohner sind die Wohnungen zudem barrierefrei gestaltet und mit Notrufen ausgerüstet. Einen besonderen Charme bieten zwei 30qm-Dachterrassen für die Mieter im Staffelgeschoss. Das Sockelgeschoss umfasst weitere Räume für zusätzliche Dienstleister.

Die Miete für die neuen Wohnungen wird voraussichtlich bei ca. 10 Euro kalt liegen, dazu kommt eine Servicepauschale von ca. 2 Euro. Darüber hinaus können weitere Serviceangebote gebucht werden.

Vorstand Dr. Kristina Fleischer zeigt sich insgesamt zufrieden: „Wir haben eng und gut mit der Stadtverwaltung zusammengearbeitet, um zur Baugenehmigung zu kommen. 15 Monate Wartezeit zeigen aber auch, dass eine wachsende und bauende Stadt allen Beteiligten viel abverlangt. Allein der längere Genehmigungsprozess hat die Baukosten innerhalb dieses Zeitraumes um zehn Prozent erhöht. In unserem Fall bedeutet das über eine Million Euro Mehrkosten. Hier müssen Stadt und Immobilienwirtschaft gemeinsam nach Lösungen suchen, um Baukosten und damit Mieten niedrig zu halten.“








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