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24.11.2017 VIVAWEST errichtet bis 2022 rund 5.000 neue Mietwohnungen

V.l.: VIVAWEST-Geschäftsführer Ralf Giesen, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW, VIVAWEST-Geschäftsführerin Claudia Goldenbeld und Matthias Horx, Gründer des Zukunftsinstituts in Wien
Der Wohnungsanbieter VIVAWEST steigert seine Investitionen für den Neubau von Mietwohnungen nochmals erheblich. Im Zeitraum 2017-2022 sind Investitionen in Höhe von 950 Millionen Euro für die Errichtung von 5.000 neuen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen geplant – knapp 190 Millionen Euro mehr als vor einem Jahr veranschlagt. Insgesamt steigen die Ausgaben für den Bestand um 400 Millionen auf 2,8 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022.

Der Wohnungsneubau hat für VIVAWEST einen sehr hohen Stellenwert. „Vom Jahr 2020 an werden wir jährlich über 1.000 Wohnungen fertigstellen“, kündigte VIVAWEST-Geschäftsführerin Claudia Goldenbeld auf dem VIVAWEST-Abend 2017 vor rund 160 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. „Als größter ganzheitlicher Quartiersentwickler in NRW heben wir damit nicht nur die Qualität unseres Wohnungsbestandes an, sondern leisten auch einen Beitrag zur Schaffung des dringend benötigten Wohnraums in NRW“, so Goldenbeld. Dies auch bei bezahlbarem Wohnraum: „Rund ein Fünftel unseres Neubauprogramms wird mit öffentlichen Mitteln finanziert“, so die VIVAWEST-Geschäftsführerin. VIVAWEST bewirtschaftet in rund 100 Kommunen an Rhein und Ruhr mehr als 120.000 Wohnungen, in 23 Kommunen sind Neubauprojekte geplant.

VIVAWEST stockt zudem von 2017 bis 2022 das Programm zur energetischen Modernisierung um rund 70 Millionen auf knapp 610 Millionen Euro auf. „Wir erhöhen die Anzahl der energetischen Modernisierungen auf 1.800 Wohnungen im Jahr. Bis zum Jahr 2022 werden wir mehr als die Hälfte unseres Bestandes energetisch modernisiert haben“, so VIVAWEST-Geschäftsführer Ralf Giesen. Das Programm beinhaltet Projekte in 32 der 100 Kommunen mit VIVAWEST-Beständen.
Über energetische Modernisierungen, den Einbau neuer Heizanlagen oder den Neubau von Wohnungen hat VIVAWEST den CO2-Ausstoß je Quadratmeter Wohnfläche im Bestand seit 1990 um 50,3 Prozent reduziert. „Damit haben wir das Ziel der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß insgesamt um 40 Prozent bis 2020 zu senken, bereits heute schon weit übertroffen“, so Giesen.

Vor dem Hintergrund der Alterung der Gesellschaft legt VIVAWEST bei den energetischen Modernisierungen auch ein besonderes Augenmerk auf die Reduzierung von Barrieren, etwa über den Einbau von bodengleichen Duschen bei der Bad-Erneuerung oder über den Einbau von Aufzügen sowie bei der Erneuerung der Wohnumfelder. In dem Moerser VIVAWEST-Quartier Eicker Wiesen etwa ist eine umfassende energetische und seniorengerechte Modernisierung von mehr als 600 Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro geplant.
Für die Modernisierung und den Substanzerhalt gibt VIVAWEST in den kommenden Jahren durchschnittlich 28 Euro je Quadratmeter aus.

Insgesamt steigert der Gelsenkirchener Wohnungsanbieter die Ausgaben für Instandhaltung, Neubau, Modernisierungen sowie den Erwerb von gebrauchten Wohnungsbeständen von 2017 bis 2022 auf rund 2,8 Milliarden Euro. Das sind 400 Millionen Euro mehr als von 2016 bis 2021 geplant waren. Im Jahr 2017 hat VIVAWEST 2.700 Bestandswohnungen erworben, darunter die Kölner Gesellschaften WBG und GSG mit insgesamt 1.800 Wohnungen. Die Gespräche über weitere Transaktionen in 2017 sind weit fortgeschritten.
Anlässlich des VIVAWEST-Abends sagte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach: „Es ist ein gutes Zeichen, dass VIVAWEST die Investitionen für den Neubau von Mietwohnungen weiter steigert. Damit trägt VIVAWEST dazu bei, neuen Wohnraum zu schaffen. Wohnen ist gebaute Heimat. Dazu braucht es auch bezahlbares Bauland. Dies ist wiederum die Voraussetzung für bezahlbaren Wohnungsbau und bezahlbare Mieten. Es müssen Baugenehmigungsverfahren beschleunigt werden und Förderprogramme leichter abrufbar sein. Dies sind wichtige Bestandteile für ein Klima für Neubau in Nordrhein-Westfalen. Dazu zählt auch, die Chancen der Digitalisierung in der Baupolitik zu nutzen.“

Als Gastredner analysierte Matthias Horx, Gründer des Zukunftsinstituts in Wien, die Stadtentwicklung in Deutschland und zeichnete die Vision einer neuen sozialen Stadtarchitektur: „Städte sind soziale Super-Organismen. Im Wohnungsbau der Zukunft geht es nicht nur um Quadratmeter, sondern um Smart Services, Energie, eine neue Kultur der Nachbarschaft – letzten Endes um die Beziehungen zwischen Menschen.“

Solide Finanzkennzahlen bilden stabiles Fundament

Der Konzern VIVAWEST erzielte im Geschäftsjahr 2016 ein bereinigtes EBITDA von 348 Millionen Euro. Auch die finanzwirtschaftliche Kennzahl FFO (Funds From Operations) ist mit rund 218 Millionen Euro angestiegen. Unter Berücksichtigung der Zeitwerte des Immobilienvermögens lag der NAV (Net Asset Value) des Konzerns am 31.12.2016 mit 3,7 Milliarden Euro deutlich höher als Ende 2015.
In den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres 2017 hat VIVAWEST die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Sämtliche relevanten Finanzkennzahlen werden sich daher im Geschäftsjahr 2017 weiter verbessern und die geplanten Ziele überschreiten.







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