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23.11.2017 COS-Premiumstore eröffnet in der Sögestraße in Bremen

Bildquelle: Müller & Bremermann GmbH & Co. KG
Am 24. November eröffnet im sanierten Seidenhaus Koopmann in der Sögestraße 62-64a an der Ecke zur Knochenhauerstraße 49-50 auf einer Fläche von mehr als 1.100 Quadratmetern erstmals ein Store des Modelabels COS in Bremen. Bei COS – Abkürzung für Collection of Style – handelt es sich um die 2007 gegründete Premiummarke der schwedischen Hennes & Mauritz-Gruppe. Mit dem Store wird zugleich die neue Herbst- und Winterkollektion des Labels vorgestellt, welche neben Damenmode auch Herren- und Kindermode bedient. Damit gelingt der Müller & Bremermann GmbH & Co. KG nach der dänischen Möbelmarke Bolia, die im Sommer in der Ansgaritorstraße eine Filiale eröffnete, die zweite Ansiedlung eines hochwertigen skandinavischen Labels in Bremen binnen weniger Monate. Insgesamt investiert das Unternehmen allein in 2017 über 25 Millionen Euro in der Bremer Innenstadt.

„Wir freuen uns sehr, Teil der Bremer City zu werden und unsere Reise mit COS in Deutschland fortzusetzen“, sagt Marie Honda, Managing Director von COS. „Wir hoffen, dass unseren Kunden das Einkaufserlebnis in unserem neuen Store gefallen wird.” Das Label setzt ausschließlich auf ausgewählte Standorte. „Dabei ist auch das architektonische Konzept wichtig, das die historischen Merkmale eines Gebäudes bewahrt und zugleich einen großzügigen und modernen Innenraum für unseren Store schafft. Das ist im ‚Seidenhaus Koopmann’ im Herzen Bremens optimal gelungen“, betont Marie Honda.

Repräsentatives Geschäftshaus mit Geschichte

Müller & Bremermann hatte das 1911 errichtete historische Handelshaus Seidenhaus Koopmann 2016 erworben und in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege behutsam saniert. Das Gebäude wurde energetisch nach KfW-Effizienzhaus-Standard modernisiert und im Inneren zu Handels-, Büro- und Hotelflächen umgestaltet. Errichtet vom Bremer Architektenbüro Behrens und Neumark ist das sechsstöckige Geschäfts- und Kontorhaus ein markanter Vertreter des oft barockisierenden und monumentalen Baustils des frühen 20. Jahrhunderts. Dieser verband bereits damals historische Formen mit moderner Konstruktionsweise.

Während das Innere des Gebäudes durch eine Reihe von Nutzungswechseln diverse Veränderungen erfuhr, ist die Fassade bis auf das modernisierte Ladengeschoss weitgehend im Original erhalten. Aufgrund der anspruchsvollen und mit Reliefs versehenen Muschelkalk-Werksteinfassade gilt es als baukünstlerisches und architekturgeschichtliches Kulturdenkmal. Seine Erhaltung liegt daher besonders im öffentlichen Interesse.





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