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20.11.2017 FIABCI Prix d´Excellence Germany 2017: Und der Gewinner ist …

Fotocredit: WILMA Wohnen
Die Gewinner des diesjährigen FIABCI Prix d´Excellence Germany stehen fest: Gold holten das AXIS in Frankfurt am Main in der Kategorie Wohnen und der Puhlmannhof in Berlin in der Kategorie Gewerbe. Die feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs für Projektentwicklungen, der von FIABCI und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ausgelobt wird, fand am 17. November im Berliner Hotel Adlon statt. Beide Gewinner-Projekte werden nun als deutsche Beiträge in die FIABCI Prix d’Excellence International Awards 2018 eingereicht, die im kommenden Mai in Dubai verliehen werden.
Aus den diesjährigen Bewerbungen aus 14 Städten wurden folgende Projektentwicklungen mit dem FIABCI Prix d’Excellence Germany Award ausgezeichnet:

Kategorie Wohnen:

Gold: AXIS, Frankfurt am Main
Silber: Dr. Lahmann Park, Dresden
1.Bronze: Hafengold, Offenbach
2.Bronze: Li01, Berlin

Kategorie Gewerbe:

Gold: Puhlmannhof, Berlin
Silber: Cluster Photonik, Aachen
Bronze: Altmünsterhof Mainz, Bauteil 3/wineBANK, Mainz

Michael Heming, Präsident FIABCI Deutschland und Mitglied der Jury, verwies auf die Vielfalt der ausgezeichneten Projekte: „Diese decken von der Umnutzung, vom Neubau bis zur Bestandsrevitalisierung und –sanierung im Wohn- und Gewerbebereich die gesamte Bandbreite der Bautätigkeit in Deutschland ab. Kreativität und Qualität sind die Merkmale, die unsere heimischen Projektentwicklungen kennzeichnen. Auch dieses Jahr haben wir wieder Gewinner mit Weltklasse, die das hohe Niveau der deutschen Projektentwicklungen belegen. Die Gewinner-Teams wurden von einer 12-köpfigen Expertenjury gewählt, die das Spektrum der Bewertungskriterien repräsentiert. Bewertungsmaßstab für eine gelungene Umsetzung bilden dabei sieben Kriterien: Konzept, Architektur, Nachhaltigkeit, Finanzen, Logistik, Markenentwicklung und urbane Integration."

Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und Jury-Mitglied, gratulierte den Teilnehmern und verwies auf die großen Herausforderungen, vor denen Projektentwickler heute stehen: „Angesichts des ordnungsrechtlichen Vorschriften-Dschungels, dem Mangel an Bauland und steigenden Kosten wird es immer schwieriger, ökonomisch, innovativ und gleichzeitig nachhaltig zu planen und zu bauen. Dass es dennoch möglich ist, zeigen die herausragenden Projekte unseres Wettbewerbs: Hier ist gebaute Umwelt entstanden, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner und Nutzer orientiert und deren Leben und Umgebung bereichert. Deshalb wollen wir mit der Auszeichnung dieser zukunftsweisenden Projekte nicht nur einen Preis vergeben, sondern auch inspirieren!"

Bereits zum zweiten Mal wurde der „FIABCI/BFW Sonderpreis für bezahlbares Bauen" in Kooperation mit dem Bundesbauministerium ausgelobt. Schirmherr und Staatssekretär Gunther Adler überreichte den Sonderpreis an das Projekt „Arkadien Poing" von Baustolz und Strenger. Adler und die Jury würdigten das Projekt als vorbildlichen Beitrag zur Steigerung des Wohneigentums im bezahlbaren Segment.
Um herausragende Projekte mit innovativen Energiekonzepten zu fördern, wurde zudem der „VATTENFALL Sonderpreis für Energie" vergeben. Ausgezeichnet wurde hier das Projekt AXIS in Frankfurt am Main, das ebenfalls Gold im Bereich „Wohnen" gewonnen hatte: Das Wohngebäude produziert Energie aus 60 qm Wärmetauscherplatten, die in Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung in einen Abwasserkanal verlegt wurden.

Neben den Preisträgern wurden die besten Projektentwicklungen in einer „FIABCI Prix d´Excellence Official Selection 2017" ausgezeichnet: Arkadien Poing, Poing; Brunnen 49, Berlin; Living Circle, Düsseldorf; Gesundheitszentrum Dresden-Klotzsche, Dresden; MAGNUS31, Köln; Quartiersmitte le flair, Düsseldorf; Rheinkai 500, Mainz; Salomonstift Leipzig, Leipzig; SAPPHIRE by Daniel Libeskind, Berlin; The Mile, Berlin; The White Berlin, Berlin; Uferkrone, Berlin.

Die eingereichten Bauvorhaben des diesjährigen Wettbewerbs stellen ein gesamtes Projektvolumen von rund einer Milliarde Euro dar. Damit konnten über 2.000 sowohl frei finanzierte als auch öffentlich geförderte Wohnungen gebaut werden.








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