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02.11.2017 Allianz und Helaba finanzieren Austria-Campus Wien mit über 300 Mio.

Visualisierung © SIGNA
Allianz und Landesbank Hessen-Thüringen finanzieren gemeinsam den als Forward-Deal strukturierten Ankauf der ersten drei Bauteile des Großprojektes „Austria Campus“ in Wien. Erwerber ist PGIM Real Estate gemeinsam mit namhaften deutschen und Schweizer institutionellen Investoren (wir berichteten). Hauptnutzer der durch PGIM Real Estate erworbenen Gebäude, die aktuell bereits eine sehr gute Vorvermietungsquote aufweisen, sind die UniCredit Bank Austria, die dort zukünftig mit ihrem neuen Headquarter vertreten sein wird, sowie das Designhotel Roomz. Verkäufer ist die Österreichische SIGNA Gruppe, die auch das Gesamtprojekt über die Development- und Bauphase realisiert sowie die bisherigen Vermietungsaktivitäten erfolgreich zum Abschluss bringen konnte. Das Kreditvolumen liegt insgesamt bei über 300 Millionen Euro.

„Die Finanzierung von Campus Austria bringt erneut die breit angelegte Diversifika-tionsstrategie der Allianz in Europa zum Ausdruck,“ sagt Roland Fuchs, Head of European Commercial Real Estate Finance der Allianz Real Estate. „Nach unserem direkten Investment in den Forward Deal „The ICON“ am neuen Wiener Hauptbahnhof können wir nun zusammen mit der Landesbank Hessen-Thüringen die Finanzierung eines ähnlichen Projekts in der österreichischen Hauptstadt übernehmen.“

„Wir freuen uns, dass wir in enger Kooperation mit der Allianz für unseren Kunden PGIM Real Estate gemeinsam eine maßgeschneiderte Finanzierung mit einem Kreditvolumen von größer 300 Millionen Euro realisiert haben. Dabei ging es auch darum, die besonderen Ansprüche der Erwerbsstruktur zu berücksichtigen. Das ist Ausdruck einer guten und professionellen Teamleistung aller beteiligten Partner“, so Christian Schmid, Generalbevollmächtigter der Helaba.

Das gemischt genutzte Gebäudeensemble am Wiener Praterstern besteht aus insgesamt sechs Baukörpern mit mehr als 200.000 Quadratmetern Bürofläche und ist eine der größten zusammenhängenden Büroentwicklungen Europas. Neben seiner Zentralität und guten Erreichbarkeit ist der derzeitig noch im Bau befindliche Geschäftsstandort durch seine moderne Konzeption, hohe Wirtschaftlichkeit und eigene Infrastruktur gekennzeichnet. Synergien entstehen aus der unmittelbaren Nachbarschaft zum nahegelegenen Messezentrum und zum Campus der Wirtschaftsuniversität. Der Campus ist eines der größten Hochbauprojekte, die in Österreich realisiert werden und ein wesentlicher Teil des entstehenden Nordbahnviertels, eines zentrumsnahen Stadtentwicklungsgebietes. Der Baubeginn war Anfang 2015, die Fertigstellung ist phasenweise für 2018 geplant.







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