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01.11.2017 Ankermieter Bramfelder Dorfplatz: HASPA realisiert Filiale der Zukunft

Foto: © bloomimages
Das ambitionierte Bauprojekt „Neues Zentrum am Bramfelder Dorfplatz“ im Nordosten Hamburgs hat für einen großen Teil der Gewerberäume einen renommierten Ankermieter gewonnen, der bestens in das Quartier passt: Die Hamburger Sparkasse (Haspa) wird auf rund 1.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche (BGF) eine moderne Filiale errichten, die gestalterisch neue Wege geht und zu einem Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil werden soll.

Hintergrund: Das Neubau-Ensemble „Bramfelder Dorfplatz“ umfasst 136 Mietwohnungen (9.100 m² Wohnfläche; davon 30 % öffentlich gefördert) und etwa 3.800 m² Gewerbefläche. Hinzu kommt eine neue Fußgängerpassage – die erste in Bramfeld überhaupt. Als circa 300 Meter lange Achsverbindung zwischen dem Dorfplatz und dem 2013 neu gestalteten Marktplatz wertet diese den „Dorfkern“ insgesamt auf. Für die Quartiersentwicklung ist die Projektgesellschaft „Grundstücksgesellschaft Bramfeld Quartier“ verantwortlich, ein Joint Venture aus HTG Hoch und Tiefbau Gadebusch und dem Projektentwickler cds Wohnbau Hamburg. Die beiden Partner haben Anfang 2016 für etwa 40 Millionen Euro im Rahmen eines Forward Deals das Wohn-und Gewerbeprojekt an die Fondsgesellschaft Aberdeen Asset Management Deutschland verkauft. cds Wohnbau und HTG werden die drei Gebäude des Areals ca. Mitte 2018 schlüsselfertig an Aberdeen übergeben. Drei Monate vorher beginnt die Vermietung der freifinanzierten Mietwohnungen, um die sich der Immobiliendienstleister BUWOG kümmern wird.

Die Bauarbeiteten starteten bereits im Sommer vergangenen Jahres, der Joint Venture Partner HTG ist als Generalunternehmer für die bauliche Umsetzung des Neubauprojektes verantwortlich. Der Rohbau für den siebenstöckigen Kopfbau (Ärzte- und Bürohaus mit ca. 1.670 m² Fläche) und die beiden sechsgeschossigen Gebäuderiegel, die die Dorfpassage flankieren, steht bereits.

Haspa als Nachbarschaftstreff für Kunden und Nicht-Kunden

Mit der neuen Fußgängerpassage wird langfristig die Aufenthaltsqualität für die Bewohner und Besucher Bramfelds verbessert. Ebenso wird mit dem Projekt neuer und moderner Wohnraum inmitten eines hoch frequentierten Standortes geschaffen: Mit knapp 50.000 Einwohnern ist Bramfeld einer der bevölkerungsstärksten Stadtteile der Hansestadt. Jetzt steht fest: Das gesellschaftliche Miteinander fördern wird auch die Haspa, die mit einem neuen Filialkonzept in das Erdgeschoss und in Teile des ersten Stocks eines der beiden Längs-Gebäude einzieht. Auf den 1.060 m² sollen nicht nur Bankgeschäfte getätigt, sondern auch nachbarschaftliche Beziehungen geknüpft und gepflegt werden.

Kaffeebar, Kunst und Konzerte

„Unsere ‚Filiale der Zukunft‘ wird zum lokalen Treffpunkt, wo Nachbarn miteinander ins Gespräch kommen können“, erklärt Jens Kruse, Regionalleiter Bramfeld der Haspa. Durch das offene und freundliche Filialdesign wird eine besondere Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen. Besucher werden an einem zentralen Empfangstresen willkommen geheißen. Eine Kaffeebar, kostenloses WLAN und ein großer Holztisch laden zum Verweilen ein. Veranstaltungen wie Lesungen und Konzerte fördern das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil. Darüber hinaus können sich Kunden wie Nicht-Kunden auf einer Ausstellungsfläche über Unternehmen, Vereine und Institutionen aus der Nachbarschaft informieren. Auch den Haspa-Mitarbeitern kommt bei dieser Umgestaltung eine neue Rolle zu: Sie präsentieren sich als Gastgeber, Hamburg-Kenner und Tipp-Geber. „Das Wissen über alles, was im Stadtteil passiert, teilen wir künftig stärker mit unseren Kunden. Die neue Filiale bietet dafür den geeigneten Rahmen“, sagt Kruse.

Noch ist Platz für Gastronomie und Gewebe aus der Healthcare-Branche

„Wir freuen uns, die Hamburger Sparkasse als Ankermieter gewonnen zu haben“, so Frank Gedaschko, Geschäftsführer der cds Wohnbau Hamburg GmbH. „Die stilvoll ausgestattete ‚Filiale der Zukunft‘ mit elegantem Lounge-Charakter wird dem Areal zusätzliche Impulse geben.“ Für die noch frei stehenden Gewerbeflächen im Erdgeschoss des Gebäudes vis-à-vis führen die Bauherren cds und HTG aktuell Gespräche mit potentiellen Mietinteressenten, etwa einer Eisdiele, einem Café oder Bistro. „Auch böte sich Gewerbe mit gesundheitlicher Ausrichtung an, zum Beispiel eine Apotheke oder ein Anbieter von Drogerie- und Sanitätswaren“, sagt er. „Denn mehrere Ärzte haben bereits reserviert bzw. unterschrieben und werden schon bald im Ärztehaus ihre Praxen einrichten.“ Ein weiterer Anreiz für Gewerbetreibende, sich hier anzusiedeln, dürfte sein, dass die neue U-Bahn-Linie 5 direkt unter dem Bramfelder Dorfplatz eine Haltestelle bekommen wird, mit direkter Verbindung zur Innenstadt. Die Planer rechnen mit circa 13.000 Fahrgästen pro Werktag. Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen.









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