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25.10.2017 FORTIS erwirbt vier Altbauten im Süden Berlins für 42,8 Mio. Euro

Bildmaterial: FORTIS Group
In den Berliner Stadtteilen Schmargendorf, Wilmersdorf und Kreuzberg hat die FORTIS Group vier Altbauten erworben. Die Objekte befinden sich in der Saßnitzer Straße 2, in der Johannisberger Straße 4, am Hohenzollerndamm 91/Ecke Karlsbader Straße 1 sowie unweit des als „Kreuzkölln“ bekannten Szenekiezes zwischen Kreuzberg und Neukölln. Mit einem Umsatzvolumen von insgesamt 42,8 Millionen Euro (Saßnitzer Straße 2: 4,1 Mio. Euro, Johannisberger Straße 4: 6,4 Mio. Euro, Hohenzollerndamm 91: 8,9 Mio. Euro und Kreuzberg: 23,4 Mio. Euro) plant das Unternehmen die Instandsetzung und Modernisierung des Gemeinschaftseigentums der Immobilien.

Saßnitzer Straße – Schmargendorf

Das Wohnhaus in der Saßnitzer Straße wurde im Jahr 1955 erbaut und besteht aus einem Vorderhaus mit 17 Wohneinheiten und insgesamt fast 1.100 Quadratmetern Wohnfläche. Die 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen verfügen über 26 bis 73 Quadratmeter Wohnfläche. Neben einer umfassenden Sanierung des Gemeinschaftseigentums wird FORTIS eine Dachaufstockung prüfen. „Mit diesem Objekt haben wir einen Exkurs in eine für uns bislang untypische Bauzeit, die 1950er gewagt. Die effektiven, gut geschnittenen Wohnungsgrundrisse haben uns überzeugt", kommentiert Janine Dembowski, Leiterin Akquisition bei der FORTIS Group.

Johannisberger Straße – Wilmersdorf

Das zweite Objekt liegt nur knapp 2,5 Kilometer entfernt in der Johannisberger Straße 4 und wurde im Jahr 1900 errichtet. Der Gründerzeitbau besteht aus einem Vorderhaus und einem Seitenflügel und verfügt über 14 Wohneinheiten mit insgesamt rund 1.175 Quadratmetern Wohnfläche. Die Wohnungen verfügen über 2 bis 4 Zimmer mit 52 bis 130 Quadratmetern Fläche. Im Rahmen der Sanierung wird auch in diesem Objekt das Gemeinschaftseigentum, insbesondere das Treppenhaus, eine neue Zentralheizung, die Stränge und neue Balkone instandgesetzt bzw. neu errichtet sowie zusätzlich der Ausbau des Dachgeschosses mit rund 280 Quadratmetern vorgenommen.

Hohenzollerndamm – Schmargendorf

Ebenfalls im Stadtteil Schmargendorf befindet sich das dritte Objekt. Das denkmalgeschützte Wohnhaus aus dem Jahr 1904 liegt am Hohenzollerndamm 91/Ecke Karlsbader Straße. Das Eckgebäude verfügt über neun Wohneinheiten mit insgesamt 1.689 Quadratmetern Wohnfläche. Die 2- bis 6-Zimmer-Wohnungen bieten 90 bis 242 Quadratmeter Wohnfläche. Im Rahmen der Sanierung ist sowohl der Ausbau des 250 Quadratmeter großen Dachgeschosses als auch die Errichtung einer modernen Aufzugsanlage geplant. „Die Lage des hochherrschaftlichen Baudenkmals, direkt am Roseneck gelegen, in Kombination mit den großzügigen Wohneinheiten samt reich erhaltenen historischen Stilelementen, haben uns in der Ankaufentscheidung für das Objekt bestärkt“, so Dembowski.

In allen drei Objekten werden die Einheiten revitalisiert und entweder im Ist-Zustand verkauft, um sie nach eigenen Vorstellungen der Käufer selbst auszubauen, oder im Bestand gehalten. „Schmargendorf ist vor allem bei Familien, aber auch bei Berlinern, die etwas Ruhe suchen und dennoch nahe der Hotspots Berlins wohnen möchten, beliebt. Sowohl der Zoologische Garten als auch die Shoppingmeile in der Schlossstraße sind nur wenige Autominuten entfernt. Wir erwarten daher eine rege Nachfrage im Vertrieb“, kommentiert Mark Heydenreich, Geschäftsführer der FORTIS Group die Ankäufe.

Kreuzberg

Bei dem vierten Objekt handelt es sich um einen Altbau in Berlin-Kreuzberg. Das aktuell gewerblich genutzte Haus mit einigem Leerstand besteht aus einem Vorderhaus, einem Quergebäude und zwei Seitenflügeln. Auf fünf Geschossen verteilen sich insgesamt rund 5.400 Quadratmeter Nutzfläche. Da dieser Ankauf erst im Oktober 2017 abgewickelt wurde, ist die Planung zu diesem Projekt noch nicht abgeschlossen. Vorerst wird es im Bestand gehalten, bis strategische Entscheidungen zur weiteren Nutzung getroffen werden.






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