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23.10.2017 KW realisiert in Potsdam Kitas, Büros und ein Filmstudio

Ärztehaus im Brunnenviertel
KW-Development baut in Potsdam Kitas, Büros & ein Filmstudio Der Quartier-Entwickler baut 23.200 qm neue Gewerbeflächen in Potsdam „Grüne Aue Biesdorf“, „Brunnenviertel“, „Villen am Filmpark“: Bislang ist die KW-Development vor allem als Entwickler von Wohnquartieren in Berlin und Potsdam bekannt, doch dank des hohen Bedarfs an Gewerbeflächen wird das von Jan Kretzschmar gegründete Unternehmen nun auch zunehmend im Bereich der Gewerbeentwicklung aktiv. „Wir entwickeln funktionierende Quartiere und zu diesen gehören häufig auch Flächen für Ärzte, Kindergärten, Nahversorgung, Gewerbe und Büros“, fasst Jan Kretzschmar seine Philosophie zusammen.

Mit dem Projekt „Studio Five“ betritt die KW-Development Neuland, denn es umfasst eines der modernsten Studios in Babelsberg – nämlich ein multifunktionales Filmstudio mit Green Screen, einer grünen Rundum-Leinwand, auf die jeder beliebige Hintergrund projiziert werden kann. „Studios mit vergleichbar guter Ausstattung gibt es nur wenige in Deutschland“, so Kretzschmar. Mit rund 3.100 qm Bürofläche und 1.600 qm Studiofläche steht das voll auf die digitale Technik der virtuellen Realität zugeschnittene Studio für Produktionen von Filmen, Serien und Werbespots zur Verfügung. Einzigartig ist die kurzfristige Nutzbarkeit, was insbesondere für Produktionen von Netflix, Youtube oder ähnlichen Kanälen geeignet ist, die keine Zeit für lange Studioreservierungen haben. Durch den Umbau des Foyers entstehen zusätzliche Nutzflächen für Coworking mit integrierten Konferenzräumen.

„Wir verhandeln gerade mit Mietinteressenten, u.a. einer privaten Hochschule, wobei erste Mieter aus der Medienbranche schon eingezogen sind. Parallel dazu läuft der Umbau des Studios, der im Sommer 2018 abgeschlossen sein soll“, fasst Kretzschmar zusammen. Ebenfalls Bestandteil der Medienstadt Babelsberg ist das fünfeckige Bürogebäude Pentagon, für das im Juni 2017 der Grundstein gelegt wurde. Erste Mietverträge mit neuen Nutzern wurden bereits abgeschlossen.

Mittlerweile ist der unterirdische Gebäudeteil fertig und der Bau wächst rasant in die Höhe. Der Erstbezug ist hier für Oktober 2018 vorgesehen. „Wenn die neu gegründeten Firmen für die Gründerzentren der Stadt zu groß werden, finden sie im Pentagon ausreichend Büroflächen“, sagt Kretzschmar und ergänzt: „Die bereits in Potsdam existierenden Gründerzentren sind so gut wie ausgebucht. Es ist daher wichtig, den jungen Unternehmen größere Flächen anzubieten.“ Am 20. Oktober 2017 übergibt die KW-Development auf dem Areal außerdem noch eine Kita mit 130 Plätzen an ihren neuen Betreiber. Dort können sich die Zwei- bis Sechsjährigen nun auf eine Ganztagsbetreuung freuen, die Spaß macht und Wissen vermittelt.

„Mir lag der Bau der Kita hier in der Medienstadt sehr am Herzen, weil zu einem funktionierenden Quartier auch die Bedürfnisse der Kleinsten und der Ältesten in unserer Gesellschaft gehören“, erläutert Jan Kretzschmar seine Planung, und ergänzt: „Eine funktionierende Kinderbetreuung ist mittlerweile ja schon ein wichtiger Standortfaktor.“ Wie attraktiv der Gewerbestandort Potsdam sein kann, beweist der von KW-Development angekündigte Neubau eines Bürohauses an der August-Bebel-Straße 26-53. Auf dem Ende September erworbenen, 7.183 qm großen Grundstück sollen ab 2018 rund 7.400 qm Mietfläche für Büros und Start-ups entstehen. Die Fertigstellung des vier- bis fünfgeschossigen Bürokomplexes ist für 2019 vorgesehen. Insgesamt 18 Mio. Euro investiert die KW-Development in das Gewerbeprojekt, das über Außen- und Tiefgaragenplätze verfügt und die hohe Nachfrage nach Büroflächen in Babelsberg befriedigen soll.

Doch nicht nur in der Medienstadt, sondern auch im Brunnen Viertel hat die KW-Development den Bau von gewerblichen und teilgewerblichen Flächen vorgesehen. So entsteht in dem Quartier nebst 369 Eigentums- und Mietwohnungen auch ein Ärztehaus, zudem möchte Kretzschmar gerne eine Seniorenpflege-Einrichtung sowie gleich nebenan eine Kita errichten. „Dafür muss allerdings noch der Planungsgeber seine Zustimmung erteilen, weil wir zwar mehr als 150 Arbeitsplätze am Standort schaffen, aber eben nicht in einer klassischen Gewerbehalle, sondern in der Pflege, im Facility Management, in der Gastronomie, der Kita sowie im medizinischen Bereich“, erläutert Kretzschmar. Eine klassische gewerbliche Nutzung im Sinne eines Gewerbehofes kann sich der erfahrene Bauherr jedoch im südlichen Bereich des Grundstücks vorstellen. „Hier könnten nach dem Vorbild des kommunalen Potsdamer Gewerbehofes kleinere Gewerbebetriebe, Handwerker, Kreative und Werkstätten einziehen – und das ganz ohne Steuermittel“, betont Kretzschmar, der den Gewerbebau gemeinsam mit der Kita und der Seniorenpflege errichten möchte.





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