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22.09.2017 Wien: Start für Studi-Apartments – Projekt der GBI an Catella verkauft

Fotocredit: Anton Faustmann
Im Helmut-Zilk-Park südlich des neuen Wiener Hauptbahnhofs wurde der Grundstein für ein neues Apartmenthaus für Studierende gelegt. Insgesamt 165 junge Leute können ab Herbst 2018 an der Ecke Fritz-Hahn-Gasse / Maria-Lassnig-Straße wohnen – in ca. 19 Quadratmeter großen Apartments der Marke SMARTments student.

Konzipiert und errichtet werden diese von der GBI AG, einem auf Hotels und Mikroapartments spezialisierten Projektentwickler. In Deutschland sind bereits 13 SMARTments student im Betrieb, mit rund 2000 Wohnheimplätzen. „Österreich wird für uns der zweite Schwerpunkt-Markt werden“, betont Markus Beugel, Vorstand der GBI AG im Rahmen der Grundsteinlegung: „Ein weiteres Studentenhaus in Graz steht ebenfalls schon kurz vor dem Bau-Start. Der Bedarf an solchen Unterkünften ist in beiden Städten groß.“

In Wien werden 20 Hochschulen von ca. 170.000 Studierenden besucht. Deren Zahl hat sich in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt. Für besonders hohe Nachfrage nach Unterkünften sorgt zudem der mit 26,2 Prozent hohe Anteil ausländischer Studenten. Diese haben in der Regel keine Chance, bei Verwandten oder Freunden zu wohnen und sind auf den freien Markt angewiesen. Die mit 7,2 Prozent niedrige Wohnheimquote sorgt dafür, dass auch geförderte Unterkünfte kaum Alternativen bieten.

Attraktive Rendite und hohe Berechenbarkeit

Bereits vor Baubeginn wird das SMARTments student durch den Projektentwickler GBI AG veräußert. Die Catella Real Estate AG erwirbt die Immobilie in Wien für ein von der Catella Residential Investments Management betreutes süddeutsches Versorgungswerk. Nach den Vereinbarungen ist ebenfalls der Ankauf der Studenten-Apartments in Graz vorgesehen. „Diese Investitionen bieten neben einer attraktiven Rendite eine hohe Berechenbarkeit“, sagt Simon Behr, Director Sales der GBI AG. Aus seiner Sicht belegen die hohe Nachfrage der Investoren nach SMARTments student-Objekten sowie die regelmäßigen Verkäufe vor Baustart die Vorteile des Konzepts der GBI AG. Behr: „Zudem zeigt die vollständige Belegung aller Häuser, dass auch die Standortentscheidungen aufgrund eines ausführlichen Researchs passen.“ Das gilt für die Auswahl sowohl der Städte als auch dort bevorzugter genauer Mikro-Standorte.

Das Wiener SMARTments student liegt im Sonnwendviertel im 10. Bezirk, direkt am Arsenalsteg – eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die den neuen Bahnhof überspannt und dabei den 10. mit dem 3. Bezirk verbindet. Das verkürzt für die fahrradfahrenden Studenten den Weg zu verschiedenen Uni-Standorten, aber auch in die Innenstadt oder zu vielen In-Treffs der jungen Leute deutlich.

Betreiber der fünfgeschossigen Wohnanlage für Studierende ist die SMARTments Ges.m.b.H., die zum Unternehmensverbund der GBI AG gehört. Geschäftsführer Michael Blind: „Wir arbeiten hier mit unserem etablierten SMARTments student-Konzept. Die Apartments sind voll möbliert und mit Kitchenette auch für die komplette Selbstversorgung ausgestattet. In der monatlichen Miete von durchschnittlich 490 Euro sind zudem alle Nebenkosten komplett enthalten.“ Dazu gehören neben den Ausgaben für die Heizung auch die Kosten für Strom, Wasser oder Highspeed-Internet. „Das macht die Ausgaben fürs Wohnen gut kalkulierbar und es gibt für die Studierenden keine bösen Überraschungen am Jahresende“, so Blind. Vier barrierefreie Unterkünfte im Erdgeschoss bieten mit bis zu 31 Quadratmetern eine größere Fläche. In zwei Gemeinschaftseinrichtungen kann man unter anderem in einer großen Küche gemeinsam Mahlzeiten zubereiten, in einer TV-Ecke Wohnheim-internes Public Viewing genießen oder die Waschmaschinen- und Trockenräume nutzen.

Apartmenthäuser der SMARTments-Serie werden der Tradition der Moses-Mendelssohn-Stiftung, einer Gesellschafterin der GBI AG, folgend nach jüdischen Persönlichkeiten aus der betreffenden Stadt benannt. Das Studentenhaus in der Fritz-Hahn-Gasse erhält den Namen Martin Buber Haus, nach dem 1878 in Wien geborenen Religionsphilosophen, Verleger und Professor für jüdische Religionslehre und Ethik. Martin Buber floh 1938 nach Jerusalem. Die von ihm zusammen mit dem Philosophen Franz Rosenzweig gefertigte Übersetzung des hebräischen Urtextes der Heiligen Schrift gilt als bedeutendes deutschsprachiges jüdisches Bibel-Werk. Als Erinnerung wird seit 1968, dem Todesjahr Bubers, die Buber-Rosenzweig-Medaille an Personen verliehen, die sich besonders für den christlich-jüdischen Dialog einsetzen.

Die Projektentwicklungen der GBI AG auf dem Hotel- und Apartmentmarkt in Österreich werden künftig koordiniert und ausgebaut von einem eigenen Büro der GBI-Gruppe in

Wien. Dieses wird im Anschluss an die Grundsteinlegung offiziell eröffnet. Leiter der
Projektentwicklung Austria ist Karl-Heinz Daurer. „Wir sind froh, dass wir für den wichtigen österreichischen Markt einen Experten gewinnen konnten, der die Besonderheiten aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit bestens kennt “, betont GBI AG-Vorstand Beugel. Zuletzt war Daurer für die Projektentwicklungen der Real-Treuhand Projekt- und Bauträger GmbH in Wien verantwortlich. Der 33-jährige Daurer will die GBI AG auch in Österreich zu einer festen Größe der führenden Projektentwickler und Bauträger machen. In Deutschland ist das Unternehmen in den Bereichen Hotels und Mikroapartments bereits Marktführer.

Neben den gerade gestarteten Studentenwohnungs-Bauten in Wien und Graz steht ein weiteres Wien-Projekt der GBI bereits kurz vor der Fertigstellung – ebenfalls am neuen Hauptbahnhof, in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße 15. Dort können ab Dezember Reisende, die für einen Zeitraum von mindestens einer Woche bis zu maximal sechs Monaten ein Quartier in Wien suchen, in 162 Serviced Apartments übernachten. Dieses SMARTments business ist vor allem geeignet für Projektmitarbeiter, Berufseinsteiger, Pendler, Künstler mit befristeten Engagements sowie Reisende, die ausgedehntere Wien-Aufenthalte planen. In Graz baut die GBI AG zudem ein IntercityHotel mit 220 Zimmern direkt am Bahnhof. „Und auch die anderen österreichischen Städte wie Linz, Salzburg, Innsbruck oder Klagenfurt sind für uns aufgrund der großen Nachfrage und der guten wirtschaftlichen Entwicklung überlegenswerte Ziele für Projektentwicklungen“, sagt Daurer.





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