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21.09.2017 Commodus revitalisiert und erweitert Alte Post Neukölln in Berlin

Fotos: Commodus
Erweiterungsbau
Commodus, eine schnell wachsende Investmentgesellschaft mit Fokus auf Core+/ Value-Add-Immobilien, hat mit den Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Hauptpostamtes in Berlin-Neukölln begonnen. Auf einem Grundstück von etwa 5.584 Quadratmeter Fläche zwischen Karl-Marx-Straße und Donaustraße entsteht bis Ende 2019 ein neues Ensemble bestehend aus Büroflächen, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnen. Insgesamt investiert Commodus mehr als 50 Millionen Euro in das Projekt.

Im Rahmen einer Pressekonferenz, zu der die Bezirksbürgermeisterin und Commodus heute in die Alte Post eingeladen hatten, wurde das zukünftige Nutzungskonzept des Projekts der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Dr. Franziska Giffey waren der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste, Jochen Biedermann, sowie von Seiten Commodus Dr. Matthias Mittermeier, Managing Partner, und Jörg Möller, Geschäftsführer und Head of Asset Management, vertreten. Ebenso nahm Daniel Grimm, Development Manager Germany bei Regus, an der Konferenz teil.

Dr. Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin Berlin-Neukölln: "Ich freue mich, dass nach 15 Jahren Leerstand bald wieder neues Leben an diesen historischen Ort zurückkehrt. Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die weitere Entwicklung der Karl-Marx-Straße und ein gutes Beispiel, was in Zusammenarbeit zwischen Bezirk und Unternehmen möglich ist. Besonders wichtig für den Bezirk ist, dass das Young Arts Neukölln und die Jugendkunstschule Neukölln weiterhin Mieter in der Alten Post an der Donaustraße bleiben können. Fast 2.000 Kinder nehmen jedes Jahr an den Kursen und Angeboten teil. Für solche Orte muss es auch im Szene-Kiez weiterhin Platz geben."

Jörg Möller, Geschäftsführer und Head of Asset Management bei Commodus: „Das Gesamtprojekt ‚Alte Post Neukölln‘ ist in seiner Kombination aus Sanierung und Umnutzung eines denkmalgeschützten Altbaus, dem geplanten Neubau im Hof sowie der Aufstockung eines Bestandsgebäudes einzigartig und von extrem hoher Anforderung an die Projektentwicklung, den Bau und die Vermietung. Dort, wo hundert Jahre lang Briefe und Pakete gesammelt und verteilt wurden, finden zukünftig moderne Büros, Geschäfte und Wohnungen ihren Platz. Dabei wird das alte Postamt nicht sein Gesicht verlieren – die historische Fassade bleibt erhalten.“ Möller fügt hinzu: „Bereits zum jetzigen Zeitpunkt, an dem wir mit der Sanierung gerade erst beginnen, konnten wir Regus, den weltweit größten Anbieter flexibler Bürolösungen, als Mieter gewinnen. Das Unternehmen wird 4.621 Quadratmeter Bürofläche langfristig anmieten und hier ein neues Bürokonzept, das man bisher aus London oder auch Amsterdam kennt, starten. Diese Vermietung bestätigt uns in unserer Strategie für die Nutzung und Neupositionierung der Alten Post.“

Das Gesamtprojekt setzt sich aus drei Bauteilen zusammen. Das Bestandsgebäude in der Karl-Marx-Straße 97/99, Ecke Anzengruberstraße 1, das ehemalige Hauptpostamt, mit einer Gesamtmietfläche von fast 9.000 Quadratmetern wird umfassend saniert, umgebaut und anschließend einer Mischnutzung zugeführt. Auf ca. 5.900 Quadratmetern entstehen moderne, ansprechende Büroflächen. Auf der verbleibenden Fläche ist eine Nutzung durch Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Das zweite Bestandsgebäude in der Donaustraße 42, das ehemalige Fernmeldeamt, soll in einem späteren Bauabschnitt mit zwei Wohnetagen aufgestockt werden. Als drittes Bauteil ist im Innenbereich des Grundstücks ein Neubau geplant, der auf knapp 5.000 Quadratmetern Wohnraum für Studenten, Young Professionals und Familien bieten wird.

Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste: "Die Alte Post bleibt nicht nur als markantes Baudenkmal im Herzen Neuköllns erhalten. Mit der künftigen Mischnutzung aus Gewerbe und Gastronomie wird eine der wichtigen Schlüsselimmobilien im Sinne der Sanierungsziele wiederbelebt und setzt ein wichtiges Zeichen für die weitere Entwicklung des Neuköllner Zentrums."

Dr. Matthias Mittermeier, Managing Partner bei Commodus, ergänzt abschließend: „Für Commodus ist die ‚Alte Post‘ ein Leuchtturmprojekt, das viel Arbeit am Detail erfordert, im Ergebnis aber eine einzigartige Immobilie mit hohem Wertschöpfungspotential darstellt. Mit der hervorragenden Lage in Berlin-Neukölln und der sehr guten Verkehrsanbindung über die U-Bahnlinie U7 ist sie eine hervorragende Ergänzung für unser bestehendes Portfolio. Wir sind davon überzeugt, dass Neukölln auf seinem Weg zu einem angesagten Szenebezirk von der Revitalisierung der Alten Post profitieren wird.“ Mittermeier ergänzt: „Mit dem Projekt verbinden wir auch ein klares Bekenntnis zu Neukölln, denn erst im August 2017 hat Commodus mit seinen Asset- und Property Management-Gesellschaften Büroflächen auf dem Areal der Alten Post an der Donaustraße bezogen.“

Commodus hatte das ehemalige kaiserliche Postgebäude in der Karl-Marx-Straße, das 1906 eingeweiht wurde und unter Denkmalschutz steht, sowie das angrenzende Fernsprechamt an der Donaustraße aus den 1920iger Jahren, im Juni 2016 erworben. Zuvor stand das Postamt, das sich insbesondere durch seine historische Fassade mit aufwändig gestalteten Renaissance-Elementen auszeichnet, etwa 15 Jahre leer.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) fungiert als Finanzierungspartner, Patzschke Schwebel Planungsgesellschaft mbh unter Leitung von Till-Jonathan Patzschke unterstützt das Projekt planerisch. Cushman & Wakefield war sowohl im Ankauf als auch bei der Vermietung an Regus beratend tätig.






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