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21.09.2017 Modernes Wohnquartier für alle Generationen in Arnstadt

V.l.: Antje Osterwold, Matthias Schmidt und Carola Busse. Copyright: Wachsenburg Baugruppe
Am Eingang der Arnstädter Altstadt wird in der Karolinenstraße 1 ein neues Wohnquartier mit insgesamt 27 Wohneinheiten entstehen. Die Pläne für das Neubauprojekt wurden von einem Gremium aus Stadtplanern und Architekten mit dem Ziel entworfen, sich harmonisch in das Straßenbild einzufügen. Darüber hinaus soll das Ensemble einen modernen städtebaulichen Markpunkt am Südeingang zur Stadt bilden und das vorhandene Grundstück anspruchsvoll revitalisieren. Das Ergebnis sind fünf Bausteine des Gebäudeensembles, viel gemeinschaftliche Nutzfläche und ein begrünter Innenhof.

„Unsere Vision war, ein zeitgemäßes Wohnquartier zu realisieren, das sich an alle Generationen richtet und auch Räume für nachbarschaftliche Begegnungen berücksichtigt. Der Gedanke des gemeinschaftlichen Miteinanders findet wieder mit Blick auf die demographische Entwicklung wieder breiteren Anklang“, sagt Carola Busse, Geschäftsführerin der Wachsenburg Baugruppe und Initiatorin des Neubauvorhabens. Für die Entwürfe zeichnet das renommierte Büro Osterwold°Schmidt Exp!ander Architekten BDA aus Weimar verantwortlich.

Neun Wohneinheiten bestehen aus Zweiraum-Apartments für Singles, wovon sich sechs im Erdgeschoss befinden. Sie eignen sich für Senioren, aber auch für die junge Generation. Neben neun Drei-Zimmer-Wohnungen, sind auch vier Vier- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen von bis zu 150 Quadratmetern sowie ein Penthouse vorgesehen. Diese Einheiten sind vor allem für Familien konzipiert. „Wir haben bei der Planung darauf Wert gelegt, dass für jeden Lebensentwurf gleich welchen Alters eine Wohnung vorhanden ist. Damit die Generationen tatsächlich ins Gespräch kommen und etwas wie eine nachbarschaftliche Gemeinschaft entstehen kann, wird es im Karo-Eck einen Gemeinschaftsraum von 104 Quadratmetern geben. Zudem wird der Innenhof entsprechend erschlossen“, sagt Busse.

„Eine Besonderheit sind die geplanten und neu interpretierten Laubengänge. Sie sollen nicht nur im Innenhof Begegnungsräume schaffen, sie greifen auch die Geschichte des Ortes mit dem früheren Vereinshaus Concordia und seinem Wandelgarten auf“, erklärt Architektin Osterwold. Die Historie lebt auch in den Feinheiten des Entwurfes weiter. So etwa sind die Fensterläden eine Interpretation der angrenzenden klassizistischen Bebauung.

Eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen sowie separaten Abstell- und Versorgungsräumen und ein Fahrradkeller sind entlang der vorhandenen Unterkellerung projektiert. Ein Fahrstuhl ermöglicht den barrierefreien Zugang von der jeweiligen Wohnetage in das Kellergeschoss.






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