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18.09.2017 Bauvorbereitung am Leipziger Platz 18 für Büro-und Geschäftshaus

fotocredit: léonwohlhage
Bisher war Berlins berühmtes Achteck, das wie unter einem Brennglas die wechselhafte Geschichte Berlin aufzeigt, für Viele nur auf den ersten Blick schon komplett, nämlich durch eine maßstabsgetreue Gebäudesimulation auf einem Planengerüst, das auch als Werbefläche diente.

Nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Bezirksamt Berlin Mitte im Juni beginnen nun mit dem Abbau des Gerüsts die bauvorbereitenden Maßnahmen für das Projekt Leipziger Platz 18.

Auf dem Eckgrundstück Leipziger Platz 18 errichtet der Bauherr F100 Investment AG mit seinem Projektentwickler FREO GmbH zwischen Ebertstraße und Leipziger Platz ein Büro- und Geschäftshaus, das oberirdisch über rund 10.000 Quadratmeter BGF verfügen wird.

Nachdem der Abbau des Gerüsts abgeschlossen ist, ist der erste Spatenstich für November 2017 geplant. Für die Fertigstellung des Gebäudes von dem Architekturbüro léonwohlhage ist Ende 2019/Anfang 2020 avisiert.

„Das Gebäude markiert die Schnittstelle zum Potsdamer Platz und bildet gleichzeitig den Abschluss des Ensembles rund um den Leipziger Platz“, so Hilde Léon, Architektin und Geschäftsführerin des ausführenden Büros léonwohlhage. „Es geht unseres Erachtens mehr um das ‚Ensemble’ als um den ‚Solospieler’ in diesem Kontext.“

Der Entwurf sieht einen zehngeschossigen Sockelbau vor, der zur Platzecke hin von einem Turmaufbau gekrönt wird. Im Untergeschoss wird eine Tiefgarage entstehen.

Großflächige Fenster prägen die Fassade aus poliertem und aufgerautem Kunststein. Das geplante Büro- und Geschäftshaus wird sich als Nordwest-Abschluss in die oktogonale Figur des Gesamtareals harmonisch einfügen und dennoch ein eigenständiges, Identität stiftendes Gebäude sein.

Der Leipziger Platz 18 ist ein exponiertes Grundstück: Es ist umschlossen von viel Verkehr (ca. 35.000 Kfz/Tag allein auf der Leipziger Straße), im Untergrund befinden sich zwei U- bzw. S-Bahn-Tunnel. Direkt nebenan liegt die Kanadische Botschaft.

Nachdem 2014 an der Nordostseite des Platzes die „Mall of Berlin“ eröffnete, sieht nun das berühmte Achteck seiner Vollendung entgegen.





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