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24.08.2017 pbr überzeugt mit Entwurf für Stadthalle in Rheda-Wiedenbrück

Urheber der Visualisierung: 4 [e] motions, Mischa Lötzsch
Als Ersatz für das bestehende sanierungsbedürftige Veranstaltungsgebäude „Reethus“ hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück ein europaweites Verhandlungsverfahren ausgelobt, aus dem die pbr Planungsbüro Rohling AG mit ihrem Entwurf als Sieger hervorging. Voraussichtlich im Jahr 2018 sollen die Bauarbeiten beginnen.

Auf Basis einer Machbarkeitsstudie, aus der das zu beplanende Grundstück in der Mitte der beiden Stadtteile Rheda und Wiedenbrück hervorgegangen ist, haben die Architekten von pbr das Grundstück an der Hauptstraße gedrittelt. Der Entwurf sieht vor, den zweigeschossigen Baukörper mit einer Grundfläche von rund 2.200 m² im Norden, parallel zur Mittelhegge, zu platzieren.

Das Zentrum der neuen Stadthalle wird ein stützenfreier Veranstaltungssaal mit einer Größe von 920 m² bilden. Dieser kann sowohl isoliert bespielt werden als auch mit dem 600 m² Foyer verbunden werden. Bis zu 880 Besucher finden auf diese Weise während Veranstaltungen Platz. Das Raumprogramm sieht außerdem Technikräume, ein begehbares Funktionsgeschoss und eine variable Podestbühne vor. Das Obergeschoss wird eine Künstlergarderobe beherbergen. Etwa ein Drittel größer als das bestehende „Reethus“ wird die neue Stadthalle, für die als Planungsgrundlage rund 150 Veranstaltungen pro Jahr dienen.

Die äußere Erscheinung der neuen Stadthalle wird von einer hinterlüfteten Metallfassade, in Teilen perforiert, geprägt sein. Im Bereich des Foyers stellen großflächige Glasfassaden Bezüge zum Außenraum her und gewährleisten einen hohen Tageslichtanteil im Innenraum.

Vor der neuen Stadthalle wird eine befestigte Parkplaza mit Grünelementen entstehen. Die umgebende Freifläche wird eine Sichtachse zum Park bieten, diesen zugleich näher ans Mittelzentrum rücken und auf diese Weise einen städtebaulichen Mehrwert bieten. Daran angeschlossen wird ein Parkplatz mit rund 180 Stellplätzen. An „lärmintensiven Punkten“ werden bedruckte Lärmschutzwände aus vegetativen Elementen und aus Acrylglas als Schallschutz dienen.




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