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25.07.2017 HOWOGE entwickelt Quartier für über 400 Studenten und Azubis weiter

Fotocredit: HOWOGE Süß
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat mit der Weiterentwicklung eines modularen Quartiers für mehr als 400 Studenten und Auszubildende in der Eichbuschallee in Berlin-Treptow begonnen. Der erste Bauabschnitt mit 110 bewohnten Apartments wurde teilweise noch aus ehemaligen Schiffs-Frachtcontainern errichtet und ist bereits fertiggestellt. Bereits Anfang des Jahres hatte die HOWOGE diese Einheiten von der Presto 46. Vermögensverwaltung GmbH erworben und in ihren Bestand integriert. Weitere 260 Apartments werden aktuell in Kooperation mit der Bastion Modulbau Projekt EBA 51 GmbH & Co. KG und der LS TechHomes auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Areal in Modulbauweise errichtet und im Frühjahr 2018 fertiggestellt.

Die Bestandsgebäude umfassen 88 Single-Apartments mit je ca. 25 Quadratmetern und 22 Double-Apartments mit rund 52 Quadratmetern Wohnfläche. Alle Wohnungen bieten eine moderne Pantryküche mit zwei Ceran-Kochfeldern, Kühlschrank und Spüle sowie ein Bad mit Dusche. Sie sind komplett möbliert mit Schreibtisch, Bett und Einbauschränken und werden zu einer Pauschalmiete inklusive Nebenkosten, Strom, TV-Anschluss und Highspeed-Internet von 442 Euro pro Person vermietet. Waschmaschinen und Trockner können ebenfalls genutzt werden.

Weitere 240 Single- (25 m²) und 12 Double- (52 m²) sowie 8 Mini-Double-Apartments (30,5 m²) werden zwischen Juli 2017 und März 2018 aus Einzelmodulen in Containergröße, aber in „klassischer“ Stahlrahmen-Bauweise, im Werk gebaut und vor Ort aufgestellt. Die Modulbauweise ist gegenüber der Verwendung von Schiffscontainern erheblich effizienter, nachhaltiger und schneller.

Die Erschließung der drei Gebäuderiegel erfolgt über vorgelagerte Außentreppen, Terrassen und Laubengänge, die beiden neuen Gebäude werden untereinander zudem durch Brücken verbunden. Wohnung, Balkon- und nutzbare Verkehrsflächen gehen ineinander über und fördern die Kommunikation der Bewohner untereinander. Zur Betonung der Internationalität der Bewohner, die aus unterschiedlichsten Ländern nach Berlin kommen, tragen die drei Gebäuderiegel die Namen „Frankie, Johnny & Nelly“.

Das Quartier ist in einer Bauweise entwickelt, die günstig, langlebig, wartungsarm und optisch insbesondere dem Zeitgeist der jungen Bewohnerklientel entspricht: Die Außenfläche der Gebäude werden mit wetterfestem Corten-Stahltrapezblech verkleidet und verleihen dem Ensemble seinen besonderen Charme. Zudem die ist die Fassade als nahezu unzerstörbar zu bezeichnen.

Wärme und Strom für die 370 Apartments des Wohndorfes liefert ein eigenes Blockheizkraftwerk. Auf den Dächern anfallendes Regenwasser wird auf dem Grundstück in Mulden versickert, die in die Außenanlagen integriert werden. Zahlreiche Sitzgelegenheiten und ein Beachvolleyballplatz stehen den Bewohnern als Gemeinschaftsflächen zur Verfügung.

Bauherr ist die Bastion Modulbau Projekt EBA 51 GmbH & Co. KG, die das Projekt mit der LS TechHomes als Generalunternehmer errichtet und nach Fertigstellung schlüsselfertig an die HOWOGE übergibt. Als Projekt- und Bauleitung ist weiterhin das Büro Fuks&Wagner tätig.





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