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16.06.2017 ABG FRANKFURT baut 115 Wohnungen im Riedberger Westflügel

Visualisierung: CMA Cyrus Moser Architekten
Im Westflügel, dem ehemaligen Niederurseler Hang und siebten und letzten Quartier, das im jüngstem Frankfurter Stadtteil Riedberg erschlossen wurde, realisiert die ABG FRANKFURT HOLDING jetzt auf einem 14.500 Quadratmeter großen Areal ein Wohnensemble mit Mehrfamilienhäusern. Von den insgesamt 115 Mietwohnungen werden 35 im Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Wohnungsbau gefördert.

Die dreistöckigen Gebäude mit drei bis vier Wohnungen je Etage werden in Passivhausbauweise errichtet. Die Grundrisse der Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen reichen von 50 bis 100 Quadratmeter. Acht der 12 Häuser haben direkten Zugang zur Tiefgarage mit 122 Stellplätzen. Die Bewohner der vier anderen Gebäude gelangen über die Fußwege zu ihren Fahrzeugen. Im Erdgeschoss des Gebäudes an der südwestlichen Ecke des Areals entlang der Leberecht-Migge-Anlage, Mart-Stam-Straße und Ilse-Bing-Straße wird eine Speisegaststätte mit Außenbereich einziehen. Am Freitag (16. Juni 2017) setzen der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann und ABG-Geschäftsführer Frank Junker gemeinsam mit den Projektpartnern den Spatenstich.
„Hier entsteht ein urbanes Wohnquartier des 21. Jahrhunderts“ würdigte Oberbürgermeister Feldmann das Neubauprojekt, „Menschen aller Generationen mit großem und kleinem Geldbeutel werden hier ein neues Zuhause finden“. Für den Bereich Riedberg/Heddernheim kündigte Feldmann zusätzlich weitere neue Wohnprojekte mit noch höherem Förderanteil an.

Die Architektur der leicht zueinander verdreht auf dem Areal angeordneten Gebäude wird durch sanft geschwungene, moderne Formen geprägt. Die Gebäudeecken sind gerundet, Loggien und Balkone werden tief in das Gebäudevolumen eingeschnitten. Im Wettbewerb konnte sich das Büro Cyrus Moser Architekten aus Frankfurt mit diesem Konzept durchsetzen.
„Durch die Passivhausbauweise werden die Nebenkosten für die künftigen Mieterinnen und Mieter in diesen Wohnungen kaum noch eine Rolle spielen“, betonte ABG-Geschäftsführer Frank Junker beim Spatenstich. Dieses Bauprojekt beweise einmal mehr, dass höchste Energieeffizienz und moderne Architektur keine Gegensätze sind. „Wir bauen hier ein schönes und ruhiges Wohnquartier mit großzügigen Grünanlagen. Mit der Gaststätte, die einen großzügigen Außenbereich hat, sorgen wir hier auch für eine urbane Infrastruktur und einen Ort, an dem die Menschen zusammen kommen können. Das gibt es bisher hier nicht“, so Junker weiter.

Das Areal selbst, das von einem öffentlichen Rad- und Fußweg zwischen Leberecht-Migge-Anlage und Ilse-Bing-Straße gequert wird, ist mit Fahrzeugen nicht befahrbar. An dem Weg liegt auch ein Spielplatz. Die Zufahrt zur zentralen Tiefgarage erfolgt über die Mart-Stam-Straße. In einem halböffentlichen Bereich können dort Besucher der Gaststätte parken.

Der Riedberg ist mit den Stadtbahn-Linien U 8 und U 9 gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Das Riedberg-Zentrum mit vielen Einkaufsmöglichkeiten liegt rund 650 Meter entfernt. Im Riedberger Westflügel wurden eine Grundschule, mehrere Kitas, Spielplätze und zahlreiche öffentliche Grünanlagen für Sport- und Freizeitaktivitäten realisiert.

Das Wohnquartier im Riedberger Westflügel, in das die ABG rund 26,7 Millionen Euro investiert, soll bis zum Sommer 2019 fertiggestellt sein.







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