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24.03.2017 Vereinbarung zum Masterplan Areal Düsseldorf Hbf unterzeichnet

Oberbürgermeister Thomas Geisel (l.) und Bahn-Vorstand Ronald Pofalla. Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young
Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Deutsche Bahn AG werden sich in den kommenden Jahren, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen, intensiv um die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds kümmern. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, haben dazu heute im Beisein von Verkehrsminister Michael Groschek die Rahmenvereinbarung für den "Masterplan Areal Düsseldorf Hbf" unterzeichnet. Bis Mitte 2018 wird ein Wettbewerbsverfahren zur Neugestaltung des Bahnhofsumfelds durchgeführt. Danach erfolgt das Bebauungsplanverfahren, das ab 2021 realisiert wird.

"Was lange währt, wird endlich gut", so der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Nun bekommt unsere Landeshauptstadt ein gebührendes Entrée, das nicht nur städtebaulich attraktiv, sondern durch kürzere Umsteigewege auch kundenfreundlicher wird."

Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, freut sich: "Als gebürtiger und in Nordrhein-Westfalen Lebender bin ich neugierig. Mit der heutigen Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung fällt der Startschuss zur Umgestaltung und Bebauung des Areals. Damit wird der Bahnhof und sein Umfeld zu einer der ersten Adressen für unsere Kunden im bevölkerungsreichsten Bundesland."

"Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist eine der wichtigsten Stadtentwicklungsmaßnahmen in Düsseldorf", sagte Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr. "Mit der Städtebauförderung leistet das Land seinen Beitrag zur Aufwertung des Tores zur Innenstadt, zur Verbesserung der Nahmobilität im Bahnhofsbereich und zur aktiven Beteiligung der Bevölkerung, damit der Platz eine baukulturelle Qualität und eine zukunftsfähige Funktionalität erhält."

Der Konrad-Adenauer-Platz vor dem Hauptbahnhof wird neu gestaltet: Die Schnittstelle aller Verkehrsträger wird optimiert, wodurch Umsteigeverkehre für Straßenbahn- und Busnutzer und Mobilitätsangebote attraktiver werden. Kurzzeitparken und Taxinutzung werden neu organisiert. Gleichzeitig wird die Situation für Fußgänger und Radfahrer verbessert. Ein weiterer Baustein ist der Abriss des Saalbaus neben dem Empfangsgebäude. An seiner Stelle soll ein Hochhaus errichtet werden.

Da Stadt und DB ein öffentliches Beteiligungsverfahren durchführen, können sich Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in den Planungsprozess einbringen.

Dadurch erhoffen sich die beiden Vertragsparteien eine große Akzeptanz des Projekts. Der gesamte Planungs- und Bauprozess ist transparent und offen; auf den Dialog mit den Anwohnern wird besonderer Wert gelegt.

Bereits im Mai beginnen im Vorfeld des Wettbewerbsverfahrens eine Online-Bürgerbeteiligung und Workshops. Ab dem vierten Quartal dieses Jahres wird dann das europaweite Wettbewerbsverfahren zur Umgestaltung und Bebauung des Areals Düsseldorf Hbf durchgeführt.





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