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22.03.2017 Joint Venture realisiert Stadtquartier auf Ex-Hertie-Areal in Gronau

Fotoquellen: HOFF und Partner
Für die städtebauliche Entwicklung des Areals des ehemaligen Hertie-Gebäudes mit dem Kurt-Schumacher-Platz sowie angrenzenden Flächen im Zentrum des nordrhein-westfälischen Gronaus werden neue Kräfte gebündelt. Wie die Gronauer Industriebau HOFF und Partner GmbH sowie die LIST Retail Development GmbH & Co. KG (Oldenburg) mitteilen, haben sie eine gemeinsame Projektgesellschaft (Joint Venture) zur Realisierung der Entwicklungsaufgabe gegründet. Die architektonische und die technische Federführung liegt in den Händen von HOFF. LIST wird die Vermarktung der Handelsflächen und die Finanzierung dieses überregionalen Leuchtturm-Projektes in der Innenstadt Gronaus verantworten. Gemeinsam wird das Bauleitverfahren und die Vermarktung der übrigen Flächen wie Wohnen und öffentliche Nutzung durchgeführt.

Eine neue Mitte HOFF und LIST entwickeln ein über 15.000 qm großes Quartier für Gronau, das das Nahversorgungs-, Dienstleistungs- und Wohnangebot der Stadt aufwertet. Geplant ist ein Ensemble aus drei Gebäuden, das eine Durchlässigkeit zur Stadt gewährleistet und zudem den Stadt- sowie den Inselpark näher an die Innenstadt rückt, indem eine direkte Wegeverbindung geschaffen wird. Es sind drei neue Gebäude mit angenehmen Proportionen geplant, die durch ihre korrespondierende moderne Formensprache zum neuen Quartier verbunden werden. Die Architektur des Gesamtensembles folgt mit der Berücksichtigung der umliegenden Strukturen dem Ziel eines harmonischen, kleinteiligen Stadtbildes.

Die Quartiersentwicklung läuft unter dem Namen „DRIO – Erleben. Wohnen. Einkaufen“. Mit dem Verweis auf die spezielle Lage Gronaus im Dreiländereck, den drei Hauptnutzungen im neuen Quartier und den drei Baukörpern entstand das Logo, das in seinen Farben das Stadtwappen Gronaus aufgreift.

Ein attraktiver Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistung, Wohnen und Gastronomie Im ersten und größten der drei Baukörper wird auf vier Etagen ein Mix aus Einzelhandel, Dienstleistung und „Wohnen auf dem Dach“ stattfinden. Im zweiten fünfgeschossigen Baukörper sind neben Einzelhandels- und Dienstleistungsflächen sowie der Musikschule auch solche für Gastronomie vorgesehen. In dem dritten Baukörper sind zurzeit eine Markthalle sowie eine Bücherei geplant. Insgesamt sind rund 6.300 qm Einzelhandelsflächen, 4.000 qm für Dienstleistung, 1.000 qm für Gastronomie/Markthalle, 2.300 qm für Bücherei/Musikschule sowie 2.000 qm Wohnfläche geplant.

Fertigstellung im Jahr 2020 Die Pläne wurden dem Bauausschuss und dem Stadtrat bereits vorstellt. Voraussichtlich bis zum Sommer sollen der Kaufvertrag über die Grundstücke sowie der Städtebauvertrag geschlossen werden. Der Start zum Bauleitverfahren ist bereits erfolgt. Nachdem ein Großteil der Gewerbeflächen vermietet worden ist, soll – so der Plan – im zweiten Quartal 2018 der Bauantrag eingereicht werden. Die Fertigstellung des Quartiers ist für die zweite Hälfte des Jahres 2020 vorgesehen.







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