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23.02.2017 RFR stellt Konzept für das Hochhaus am Park in Frankfurt vor

Visualisierung: © KSP Jürgen Engel Architekten / RFR Holding GmbH
Die RFR Holding GmbH hat den Fassadenentwurf für das im Frankfurter Stadtteil Westend gelegene Hochhaus am Park vorgestellt. Die Glasfassade des Anfang der 1970er-Jahre entstandenen Doppelturmes wird in zwei optisch getrennte und transparente Fassaden aufgelöst. Mit den Ausräumarbeiten will der Bauherr, eine Projektgesellschaft unter Federführung der RFR, bereits im April 2017 beginnen. Mit dem offiziellen Baubeginn rechnet das in Frankfurt ansässige Unternehmen im Sommer dieses Jahres. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen.

Auf dem Areal zwischen Fürstenbergstraße, Grüneburgweg und Wolfsgangstraße entstehen auf etwa 19.000 m² Geschossfläche rund 130 Eigentumswohnungen, davon auch eine Etage geförderter Wohnraum. Hinzu kommen rund 140 Hotelzimmer auf den fast 13.000 m² des zweiten Turmes. Zum revitalisierten Hochhaus am Park gehört auch eine Kindertagesstätte, die nicht nur den künftigen Hochhausbewohner, sondern allen Kindern im Westend offenstehen wird. Gleiches gilt für das vorgesehene gastronomische Angebot. Die umliegenden Grünflächen inklusive des Mitscherlich-Platzes erfahren eine komplette Umgestaltung. Hier hat der Eigentümer über die Stadtverwaltung bereits Kontakt mit der örtlichen Mitscherlich-Initiative hergestellt, die bei der Umgestaltung mit einbezogen wird.

Der Vertreter des Bauherrn, Dr. Alexander Koblischek, ist überzeugt, dass die Revitalisierung zu einer weiteren Aufwertung des Stadtteils führt: „Derzeit haben wir ein wenig attraktives Hochhaus aus den 1970er- Jahren mitten im Westend. Mit unserem Konzept werden wir diese Situation erheblich verbessern. Die neue Fassade ist schlicht, elegant und zugleich modern. Das Hochhaus wird sich durch die neue Optik auf hervorragende Weise in das Stadtbild des Westends integrieren. Außerdem erreichen wir durch die visuelle Trennung mit dem Eindruck von zwei einzelnen Türmen ein ganz neues Raumgefühl. Die zusätzlichen Investitionen in die Begrünung des Umfeldes des Hochhaus am Park erhöhen die Aufenthaltsqualität für alle Westendbewohner.“

Bei den Bauarbeiten legt der Bauherr großen Wert auf ein intelligentes Lärmschutz- und Baustellenlogistikkonzept. „Erst, wenn die lärmintensiven inneren Arbeiten abgeschlossen sind, entfernen wir die Fassade. So reduzieren wir den Geräuschpegel erheblich, da der Lärm, insbesondere der Rohbauarbeiten, größtenteils im Gebäude festgehalten wird“, erläutert Dr. Koblischek das Konzept. Für die Baustellenlogistik wird der sogenannte Just-in-time-Ansatz verwendet. Die Anlieferung der notwendigen Baumaterialien erfolgt ausschließlich bei tatsächlichem Bedarf. Damit entfällt eine raumeinnehmende Zwischenlagerung. „Durch unseren Ansatz bleiben die Auswirkungen auf den lokalen Straßenverkehr gering. Der Bauzaun wird nur auf dem Grundstück des Hochhaus am Park aufgebaut. Es kommt also zu keinen dauerhaften Einschränkungen auf den Gehwegen“, führt Dr. Koblischek weiter aus.

Neben hohen Standards beim Lärmschutz setzt der Bauherr während der gesamten Bauzeit vor allem auf eine direkte Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohnern. „Uns ist klar, dass Bauarbeiten in einem so dicht besiedelten Wohngebiet für die Anwohner nicht einfach sind. Deshalb suchen wir den direkten Dialog, um bei Bedarf entsprechend zu reagieren“, sagt Dr. Koblischek. Es wird eine Baustellenhotline eingerichtet, die Anregungen und ggf. Beschwerden aufnimmt. Zudem erhalten die Anwohner im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Hauswurfsendungen regelmäßig Informationen über den Fortschritt der Baumaßnahmen.





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