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14.12.2016 Neue Fassade in der Magnusstraße wertet Kölner Stadtbild auf

Foto: WvM | Urheber Fotograf Roland Rossner
Hellgelb, golden und champagnerfarben funkelt die neue Fassade des Park- und Wohnhauses in der Magnusstraße am Friesenplatz. Je nach Lichteinfall und Schattenwurf schimmert das Gebäude in unterschiedlichen Farben. Das Gemeinschaftsprojekt Magnus 31 der Kölner Bauträger WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH und METROPOL Immobilien und Beteiligungs GmbH ist mit seiner Fassade aus perforierten, metallischen Aluminium ein moderner Hingucker im Stadtbild.

Den Fassadenwettbewerb zu diesem Projekt gewann das Kölner Architektenbüro v-Architekten. Mit ihrer Idee, das bestehende Parkhaus und die aufgestockten Wohnräume fugenlos miteinander zu verbinden, überzeugten sie die Jury, bestehend aus Vertretern der Stadt Köln, der Bauträger und erfahrenen Architekten. Nach dem Sieg entwickelten und testeten alle Beteiligten in 24 Monaten mögliche Materialen, Farben und Zusammensetzungen. Die besten Ideen ließen die Bauträger als Muster anfertigen, um sie vor Ort auszuprobieren – bis sie von einer Lösung überzeugt waren.

Die Hauswand ist nun mit vollflächigen schwarz beschichteten Fassadenblechen verkleidet, die sowohl der Witterung standhalten, als auch luftdurchlässig und blickdicht sind. In geringem Abstand hängen vor dieser Ummantelung eloxierte Aluminiumbleche mit gestanzter Rechtecklochung in unterschiedlichen Größen. „Die Gestaltung der Fassade war eine neue Herausforderung, die wir erfolgreich gemeistert haben“, sagt René Warzecha, Projektleiter der WvM. „Neben der tollen Ansicht sind wir auch froh, neuen Wohnraum in einer super Lage geschaffen zu haben.“

Wohnen auf dem Parkdeck

Das Parkhaus Ecke Magnusstraße und Alte Wallgasse entstand in den 1960-er Jahren und liegt zentral in der Kölner Innenstadt, mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Verkehrsmitteln in der Nähe. Nach dem veränderten Mobilitätsverhalten der Menschen war das Parkhaus nicht mehr komplett ausgelastet und der Betreiber CONTIPARK International Parking GmbH entschied sich nach Anraten der METROPOL für eine teilweise veränderte Nutzung. „Es war ein langer Vorlauf nötig“, erinnert sich Guido Steinbach von der METROPOL. „Fast fünf Jahre beanspruchten Ankauf, Konzeption, Wettbewerbsverfahren, Bebauungsplanverfahren und Baugenehmigung“. 2014 wurden dann die beiden oberen Parkgeschosse abgetragen und um drei Wohngeschosse ergänzt. Insgesamt entstanden dadurch 31 Eigentumswohnungen mit Größen von 75 bis 210 Quadratmetern.

Zu allen Wohneinheiten gehören eigene Parkplätze unterhalb der Wohnebenen. Die Eigentümer erreichen ihre Wohnungen über den Eingang eines neuen Entrée-Gebäudes an der Stirnseite des Parkhauses.





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