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09.12.2016 Startschuss für größtes Bauvorhaben der Siemens AG weltweit

V.l. Hans-Jürgen Hartung, Vorsitzender des Siemens-Betriebsrats Erlangen-Süd, Sigrid Heitkamp, Vorsitzende des Siemens-Betriebsrats Erlangen-Mitte, Johann Bögl, Gesellschafter Firmengruppe Max Bögl, Joachim Herrmann, Bay. Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Jürgen Engel, Architekt, Ralf P. Thomas, Siemens-Vorstand, Zsolt Sluitner, CEO Siemens Real Estate,Dr. Florian Janik, Prof. Siegfried Russwurm, Siemens Vorstand, Josef Weber, Baureferent Stadt Erlangen, Oberbürgermeister Dr. Florian Janik.
Mit der Grundsteinlegung hat Siemens heute mit den Bauarbeiten zum ersten Modul des Siemens Campus Erlangen begonnen. Am größten Standort weltweit entsteht auf dem Areal im Süden der Stadt ein komplett neuer Stadtteil, in dem bis 2030 neben Bürogebäuden auch ein Hotel sowie Gastronomie- und Servicebetriebe angesiedelt werden. Passend zur zukünftigen Bestimmung des Campus als internationales Forschungs- und Entwicklungszentrum konnten sich die Gäste bei der Grundsteinlegung auf einem virtuellen 3D-Rundgang einen ersten Eindruck vom künftigen Campus verschaffen.

Bereits heute zählt die Metropolregion Nürnberg zu den wichtigsten Innovationsstandorten in Deutschland. Siemens-Projekte in der ganzen Region haben wesentlich dazu beigetragen. Alle Bereiche des Unternehmens sind hier vertreten und arbeiten an Technologien wie beispielsweise Industriesoftware, intelligenten Lösungen zur Energieverteilung und Mobilitätslösungen. Der Siemens Campus ermöglicht es unterschiedliche Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zusammenzuführen und eröffnet einen direkten und intensiven Austausch zwischen Experten aus den unterschiedlichen Geschäftsfeldern.

„Mit dem geplanten enormen Investitionsvolumen gibt der Global Player Siemens ein klares Bekenntnis zum Standort Erlangen. Und noch viel mehr: Der Siemens Campus Erlangen ist ein wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Bayern. Seine Strahlkraft reicht weit über Deutschland hinaus“, sagte Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann. Der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik betonte die Wachstumschancen für die Stadt, die mit dem Projekt einhergehen: „Mit dem Siemens Campus entsteht ein komplett neuer, lebendiger Stadtteil, von dem alle Bürger profitieren werden.“ Und Siemens Vorstand Siegfried Russwurm sagte: „Mit dem Campus wollen wir starre Strukturen aufbrechen und Freiräume für eine neue, offene Art der Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Innovationen schaffen.“

Mit dem Siemens Campus wird das Forschungsgelände im Süden von Erlangen in den kommenden Jahren Zug um Zug zu einem der modernsten Standorte von Siemens weltweit umgestaltet. Er wird mit modernster Gebäude- und Energietechnik langfristig als erster CO2-neutraler Standort von Siemens weltweit entwickelt. In Kooperation mit den Erlanger Stadtwerken kann der Campus mit einem innovativen Fernkälte- und Fernwärme-Konzept CO2-neutral betrieben und auch dank innovativer Gebäudetechnik zu einem Vorbild für Effizienz und Nachhaltigkeit werden. Gleichzeitig öffnet sich der Standort und wird Erlangen um einen neuen Stadtteil bereichern, der größer ist als 75 Fußballfelder. Dabei wird Offenheit und Transparenz nicht nur das Erscheinungsbild des Campus prägen. Auch die Arbeitsumgebungen in den Gebäuden werden offen und flexibel gestaltet.

Der Siemens Campus Erlangen entsteht nach einem Entwurf des Frankfurter Architekturbüros KSP Jürgen Engel Architekten. Mit der Grundsteinlegung begannen nun die Bauarbeiten im ersten Modul. Bis 2020 werden die acht Bürogebäude, drei Parkhäuser und eine Kantine für rund 7.000 Mitarbeiter bezugsfertig sein. Anschließend folgt das zweite Modul, in dem ein 70 Meter hohes Hochhaus einen neuen städtebaulichen Akzent setzen wird.






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