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26.11.2025 PLENBA zeigt Kostenreduktion durch partnerschaftliches Denken

Planen, Entwickeln und Bauen in Deutschland muss effizienter, kostengünstiger und bedarfsgerechter werden. In diesem Sinne versammelte das vom Beratungsunternehmen Rueckerconsult initiierte Kongressformat Plenba am 13. und 14. November 156 Vertreter aus Politik und Kommunen, Bauindustrie, Immobilienwirtschaft, Architekten, Planer und Energiewirtschaft.

In Panels und Diskussionen ging es um maßgebliche Fragen von der Staatsreform über die Bedarfe der Kommunen, um serielles und modulares Bauen, die Ertüchtigung der digitalen Infrastruktur durch Rechenzentren, um Kreislaufwirtschaft, öffentlich-private Partnermodelle zur Errichtung von Bildungsimmobilien, neue Mobilitätskonzepte als Standortfaktor, nachhaltiges Bauen, öffentlich-private Partnerschaften und weitere Themen.

Zu den Partnerunternehmen der Plenba gehörten die HIH, HOCHTIEF, die Aurelis Real Estate GmbH, Drees & Sommer, EnBW mobility, KG, GOLDBECK und Ed. Züblin, Sievert Baustoffe, AHLHO Systembau, Brüninghoff Group, die Hohental Gruppe, Nokera, Terra Kapitalverwaltung, Avocado Rechtsanwälte, PORR sowie Schwitzke Project. Verbandspartner waren der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, der Crenet e.V. und der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

„Um unsere Städte künftig schneller, effizienter und nachhaltig zu entwickeln, braucht es einen Schulterschluss zwischen vielen sehr unterschiedlichen Akteuren“, beschreibt Christof Hardebusch, Geschäftsführer bei Rueckerconsult, das Kernanliegen der Plenba: „Es gilt, das Silodenken der vergangenen Jahrzehnte aufzugeben, Synergien zu heben, die Trennung zwischen Planen und Bauen durchlässig zu machen und endlich mehr auf partnerschaftliche Vergabemodelle zu setzen. Unser Kongress hat dazu einen wichtigen Impuls an Interessensgruppen, Unternehmen und an die Kommunen gesandt.“

Wie die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik beim Wohnungsbau aussehen kann, demonstrierte die Hamburger Senatorin Stadtentwicklung und Wohnen, Karen Pein, am Beispiel der Entwicklung des Hamburg Standards. Im Rahmen der von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen initiierten „Initiative kostenreduziertes Bauen“ haben über 200 Fachleute, Vertreterinnen und Vertreter der Praxis sowie Entscheidungsverantwortliche von rund 100 Institutionen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand ein Jahr gemeinsam an einem zentralen Ziel gearbeitet: die Baukosten im Wohnungsneubau nachhaltig zu senken. In drei Handlungsfeldern wurden Einsparpotenziale identifiziert, die eine Reduzierung der Baukosten um bis zu ein Drittel ermöglichen. Führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigen, dass damit Baukostensenkungen von insgesamt bis zu 2.000 Euro brutto je Quadratmeter Wohnfläche erreichbar sind.

Wer zudem junge Menschen für die Bau- und Baustoffbranche gewinnen möchte, der muss ihnen ermöglichen, einen Beitrag zur Ressourceneinsparung zu leisten, so ein bemerkenswertes Fazit des Panels CO2-Bilanz und Zirkularität, an dem Peter Mösle, Gesellschafter und Senior Executive von Drees & Sommer, Patrick Bergmann, Managing Director, Madaster Germany, Timke Precht, Geschäftsführer Operations, Sievert Baustoffe und Gabriele Willems, Geschäftsführerin Bau- und Liegenschaftsbetriebe NRW, mitwirkten.

Die Schlussstatements hoben das starke integrative Moment der Veranstaltung hervor. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer beim Hauptverband der deutschen Bauindustrie, sieht die Integration von Planen und Bauen als Grundvoraussetzung für Effizienz und Kostensicherheit. Bernd Pütter, Leiter Konzernkommunikation von HOCHTIEF, hob in den Schlusspostulaten die Rolle der Bauwirtschaft als Wachstumsmotor hervor. Und Roger Dierig, Manager Standortakquise Ladeinfrastrukturinvestments, EnBW mobility, rückte das partnerschaftliche Denken in das Zentrum seiner Betrachtung: Egal aus welchem wirtschaftlichen oder kommunalen Umfeld man komme, sei das ein wichtiger Punkt. „Das gehört zu den vielen positive Dingen, die ich von der Plenba mitnehme.“


























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