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07.11.2016 NEUE WEST Berlin und VIER Hannover gewinnen FIABCI Preis

NEUE WEST Berlin (links, © Architekturbildbüro Robert Hermann) und VIER, Hannover
Die Gewinner des diesjährigen FIABCI Prix d´Excellence Germany stehen fest: Gold holten die NEUE WEST Berlin in der Kategorie Gewerbe und die VIER in Hannover in der Kategorie Wohnen. Die feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs für Projektentwicklungen, der vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und FIABCI ausgelobt wird, fand am 4. November im Berliner Ritz Carlton statt. Beide Gewinner-Projekte werden nun als deutsche Beiträge in die FIABCI Prix d’Excellence International Awards 2017 eingereicht, die im kommenden Mai in Andorra verliehen werden.

Aus den diesjährigen Bewerbungen aus 18 Städten wurden folgende Projektentwicklungen in den Kategorien Gewerbe und Wohnen mit dem FIABCI Prix d’Excellence Germany Award ausgezeichnet:

Kategorie Gewerbe

Gold: NEUE WEST, Berlin
Silber: Quartier B. Kühlen, Mönchengladbach
Bronze: ProLog im Cluster Smart Logistik, Aachen

Kategorie Wohnen

Gold: VIER, Hannover
Silber: Stadtmolekül, Halle/Saale
Bronze: Paragon Apartments, Berlin

Dipl.-Ing. Jana M. Mrowetz, Präsidentin FIABCI Deutschland und Vorsitzende des FIABCI Prix d'Excellence Germany: „Die Gewinner wurden von einer 12-köpfigen Expertenjury gewählt, die die Bandbreite unserer Bewertungskriterien repräsentiert. Dabei ging es um die gelungene Umsetzung eines Gesamtkonzeptes, bei denen die folgenden sieben Kriterien als Bewertungsmaßstab zugrunde gelegt wurden: Konzept, Architektur, Nachhaltigkeit, Finanzen, Logistik, Markenentwicklung und urbane Integration. Unser Anliegen ist es, nicht nur einen Preis zu vergeben, sondern auch innovative Ideen, neue Trends und zukunftsweisende Konzepte in der Projektentwicklung öffentlich zu präsentieren - und damit hoffentlich auch zu inspirieren!“

Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und Jury-Mitglied, gratulierte den Teilnehmern und betonte: „Angesichts der steigenden Kosten und staatlichen Anforderungen gleicht es bisweilen der Quadratur des Kreises, ökonomisch und innovativ sowie gleichzeitig kreativ und nachhaltig zu planen und zu bauen. Die ausgezeichneten Projekte des Wettbewerbs zeigen, dass es dennoch möglich ist: Sie zeugen von der Stärke, Qualität und Dynamik der deutschen Immobilienwirtschaft und den dahinter stehenden Menschen“. Ibel verwies auf die hohe gesellschaftliche und ökologische Verantwortung, die die Immobilienwirtschaft aufgrund ihrer wirtschaftlichen Stärke trägt: „Ziel unseres Wettbewerbs „von der Branche für die Branche“ ist es deshalb, herausragende Beiträge der Immobilienwirtschaft für unsere Städte zu fördern und zu präsentieren.“

Erstmals wurde in diesem Jahr in Kooperation mit dem Bundesbauministerium der „FIABCI/BFW Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ ausgelobt. Schirmherr und Staatssekretär Gunther Adler überreichte den Sonderpreis an das Projekt Starthomes in Arsten bei Bremen. Adler und die Jury würdigten das Projekt als vorbildlichen Beitrag zur Steigerung des Wohneigentums im bezahlbaren Segment.
Ebenfalls zum ersten Mal vergeben wurde der „GASAG Sonderpreis für ein innovatives Energiekonzept“. Ausgezeichnet wurde das Projekt Campus Gardens in Heidelberg unter anderem für seine zukunftsweisenden Ansätze im Bereich nachhaltige Technologie.

Neben den Preisträgern wurden die besten Projektentwicklungen in einer „FIABCI Prix d´Excellence Official Selection 2016“ ausgezeichnet:

Gewerbe: HumboldtHafenEins, Berlin; TRIAS, Leipzig
Wohnen: Freising I, Freising; Its urban park lane, Düsseldorf; JOHN PARK, Berlin; Living Levels, Berlin; Mutter Kind Haus, Frankfurt am Main; LeNa-Rungehaus, Hamburg; LUX, Berlin; Polygongarden, Berlin; TelTown, Berlin; Henriette No.1, Hamburg.

Die eingereichten Bauvorhaben des diesjährigen Wettbewerbs stellen ein gesamtes Projektvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro dar. Damit konnten rund 2.578 sowohl frei finanzierte als auch öffentlich geförderte Wohnungen gebaut werden. Im gewerblichen Bereich wurden Flächenzuwächse von mehr als hundertfünfzigtausend Quadratmetern realisiert. Dabei setzten die Unternehmen auf Energieeffizienz mit nachhaltigen Neubau- und Bestandskonzepten: Nahezu alle Projektentwicklungen werden nach KfW-Standard erstellt.




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