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04.11.2016 Masterarbeit in Immobilienwirtschaft: Kulturpreis für Alexander Kübel

Alexander Kübel (rechts) mit Laudator Till Nassif. Foto: Manuela Steinemann/Bayernwerk AG
Der im hessischen Bad Soden am Taunus lebende Immobilienökonom Alexander Kübel ist am Donnerstagabend im Beisein des Bayerischen Kunst- und Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle im oberpfälzischen Amberg mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet worden. Neben fünf Kunstpreisträgern wurden 32 Absolventen und Doktoranden der bayerischen Kunsthochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten mit dem gemeinsamen Preis der Bayernwerk AG und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst geehrt. Der 27-jährige Kübel erhält die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung als bester Absolvent der Hochschule Aschaffenburg für seine Masterarbeit „Investment- und Portfoliostrategien im Private Real Management“.

Die Kunst- und Wissenschaftspreisträger wurden bei einem Galaabend im Amberger Congress Centrum (ACC) ausgezeichnet. In der Sparte Kunst ging der Kulturpreis Bayern in diesem Jahr an Kabarettist Sigi Zimmerschied, Schauspielerin Josephine Köhler, Autor Werner Fritsch, Bildhauer Olaf Metzel und Komponist András Hamary. Neben ihnen hat Alexander Kübel auf Vorschlag der Hochschule Aschaffenburg die Auszeichnung in der Sparte Wissenschaft als bester Absolvent seiner Hochschule erhalten. Darüber hinaus hat der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle einen Sonderpreis an den Dirigenten Alexander Liebreich verliehen. Der gebürtige Regensburger und international gefragte Gastdirigent führte unter anderem das Münchener Kammerorchester zu Weltruhm.

„Mit unserem Kulturpreis Bayern würdigen wir jedes Jahr verdiente Kulturschaffende und Nachwuchswissenschaftler“, erklärte Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel. Die Auszeichnung sei längst zu einer Plattform und einem Netzwerk für Kunst und Kultur in Bayern geworden, ergänzte Gotzel bei der Preisverleihung im oberpfälzischen Amberg. Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst haben den Kulturpreis Bayern nunmehr bereits zum zwölften Mal gemeinsam verliehen.

„Immobilienvermögen wird stiefmütterlich behandelt“

Der Aschaffenburger Absolvent Kübel erhält den Kulturpreis Bayern für seine Masterarbeit zum Managementbedarf bei vermögenden Immobilieninvestoren. „Das reichste Fünftel der deutschen Bevölkerung besitzt derzeit drei Viertel des Immobilienvermögens“, erklärt Kulturpreisträger Kübel. Deshalb stelle sich die Frage, wie professionell dieses Vermögen verwaltet wird und welche Investment- und Portfoliostrategien private Immobilienbesitzer verfolgen, beziehungsweise inwieweit sie sich dabei von Spezialisten unterstützen lassen.

„Die Ergebnisse meiner Arbeit zeigen, dass das Immobilienvermögen bei wohlhabenden Privatpersonen derzeit noch stiefmütterlich behandelt wird und ein immenses wirtschaftliches Potenzial besteht“, fasst der bei der internationalen Beratungsfirma Ernst & Young tätige Kübel zusammen und freut sich über seine Auszeichnung.

Der Kulturpreis Bayern ist in der Sparte Kunst mit jeweils 5.000 Euro und in der Sparte Wissenschaft mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Die Wissenschaftspreisträger werden von ihrer jeweiligen Hochschule benannt, die fünf Kunstpreisträger von einer Fachjury ausgewählt.




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