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05.10.2016 Landmarken AG entwickelt ehemalige Opel-Verwaltung in Bochum

Eine gute Nachricht für Bochum: Die Bochum Perspektive 2022 hat mit der Landmarken AG einen kompetenten Entwicklungspartner gefunden, um das markanteste Gebäude auf Mark 51°7, dem ehemaligen Opel-Werksgelände im Stadtteil Laer, neu zu nutzen. Der Projektentwickler kauft das ehemalige Verwaltungsgebäude des Werkes. In der weithin sichtbaren Landmarke sollen Co-Working-Flächen und Büros mit flexiblen Grundrissen, Hörsäle sowie Werkstätten, Technik- und Ausstellungsflächen entstehen.

Bereits am vergangenen Donnerstag, 29. September, wurde der Kaufvertrag für das rund 23.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem früheren Verwaltungsgebäude unterzeichnet. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Landmarken-Vorstand Norbert Hermanns stellten die Pläne für das ehemalige Verwaltungsgebäude am heutigen Dienstag auf der Immobilienmesse Expo Real in München vor. „Wir freuen uns sehr, mit der Landmarken AG einen kompetenten Partner für die Entwicklung und Weiternutzung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes gefunden zu haben“, sagte Thomas Eiskirch im Rahmen der „Bochumer Talkrunde“ in Halle B1. „Das geschichtsträchtige Gebäude im Herzen von Mark 51°7 wird auch künftig eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer der spannendsten Gewerbe- und Industrieflächen im Ruhrgebiet spielen“, so der Bochumer OB weiter.

Norbert Hermanns betonte das Selbstverständnis der Landmarken AG, sich bei der Entwicklung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes als Partner der Bochum Perspektive 2022 zu sehen: „Gemeinsam mit Ihnen haben wir das Ziel, das Gesamtareal zu einem hochattraktiven Gewerbestandort zu entwickeln, der einen Ausgleich zu den durch die Opel-Werksschließung weggefallenen Arbeitsplätzen schafft“, sagte der Projektentwickler an die Adresse von Enno Fuchs, Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022 GmbH.

„Die Planungen schaffen Raum für eine ganz neue Art des Arbeitens, die für Mark 51°7 typisch sein wird: Der geplante Innovation Campus bietet genügend Raum für Start-Ups und junge Unternehmen, für Gründer und solche, die es werden wollen, um ihre Geschäftsidee voranzutreiben“, sagte Fuchs anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

In einem zweistufigen Interessenbekundungs- und Bieterverfahren für das Verwaltungsgebäude mit rund 12.000 qm Mietfläche hatte die Landmarken AG zusammen mit RKW als Architekten ihr multifunktionales Nutzungskonzept für einen Innovation Campus vorgelegt, in dem Co-Working-Flächen und Büros mit flexiblen Grundrissen, Hörsäle sowie Werkstätten, Technik- und Ausstellungsflächen denkbar sind. Abgerundet werden kann das Konzept durch eine attraktive Gastronomie, eine Kita, ein Boarding House und Hotel sowie einen Dachgarten für das im Trend liegende Urban Farming.

„Wir wollen einen Beitrag zum erforderlichen Strukturwandel leisten. Dessen Ergebnis wird ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen sein“, erklärte Landmarken-Vorstand Hermanns. Angestrebt werde ein vielfältiger Mix von Nutzungen rund um das Thema Forschung und Entwicklung. Weitere Mietflächen können in zwei den Bestand flankierenden Neubauten entstehen. Aktuell werde das Konzept vertieft und mit Mietinteressenten gesprochen, um das Projekt im Schulterschluss mit der Bochum Perspektive 2022 zum Erfolg zu führen. „Die Gespräche zur Vermietung der Flächen haben bereits begonnen. Interessenten können sich bei der Landmarken AG melden“, so der Projektentwickler.





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