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19.01.2016 Aurelis beauftragt JLL mit Vermarktung von The Brick in Frankfurt

Copyright: aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Rendering: Peter Tjie, Darmstadt
Das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, ein bundesweit tätiger Projektentwickler und Vermieter, hat mit der Jones Lang LaSalle GmbH einen exklusiven Beratungsvertrag abgeschlossen. Deren Spezialisten aus dem Bereich Landlord Representation (LLR) sollen Aurelis bei der Vermarktung ihrer geplanten Büroimmobilie The Brick im Frankfurter Europaviertel unterstützen.

The Brick – der Name bezieht sich auf die Klinkerfassade – soll direkt an der Europa-Allee entstehen. In seiner Gestaltung wird das Gebäude an den Stil der Chicagoer Lofts aus den 1920er Jahren erinnern. Gleichzeitig wurde es nach den Vorgaben des Passivhausstandards geplant und ist bereits vorab mit dem DGNB-Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet worden. Ab sofort wird JLL Flächen ab etwa 5.000 Quadratmeter vermarkten, die Gesamtmietfläche beläuft sich auf knapp 23.000 Quadratmeter. Verschiedene Bürotypen und -gestaltungen sind ebenso umsetzbar wie ein Betriebsrestaurant. Eine Baugenehmigung für das Projekt liegt bereits vor. Bei gesicherter Vorvermietung kann Aurelis den Neubau innerhalb von 18 bis 24 Monaten nach Mietvertragsunterzeichnung realisieren.

Der Bereich „Landlord Representation“ bei JLL versteht sich als verlängerter Vertriebsarm des Immobilieneigentümers und hat als primäres Ziel eine unabhängige Beratung und Vermittlung. Damit soll sichergestellt werden, dass eine neutrale Zusammenarbeit mit allen Vertriebspartnern, also auch mit anderen Maklerhäusern, erfolgen kann. „Wer letztendlich den Mieter vermittelt, spielt für uns keine Rolle.“ sagt Sandra Breitwieser von JLL. „Wichtig ist nur, dass unser Kunde Aurelis hinterher Vollvermietung vermelden kann.“

Entscheidend für die Kooperation der beiden Unternehmen zu diesem Zeitpunkt ist nach Angaben von Aurelis der Fortschritt, der bei der Entwicklung des Europaviertels inzwischen erreicht ist. 92 Prozent der Grundstücke sind verkauft, davon sind etwa 90 Prozent bebaut oder im Bau begriffen. Die durchgängige Erschließung des Viertels ist gesichert. Die Infrastruktur im unmittelbaren Umfeld mit Shoppingcenter, Supermarkt oder Restaurants ist weitgehend fertiggestellt. Breitwieser dazu: „Jetzt ist der optimale Moment für die Vermarktung einer weiteren Büroimmobilie im Europaviertel.“

Aurelis-Projektleiter Carsten Müller sieht auch die Verkehrsanbindung als wichtiges Merkmal für den Standorterfolg. Um deren Qualität nachzuweisen, ist er die Strecke zur 350 Meter entfernten S-Bahn-Station mit der Stoppuhr abgelaufen und stellt fest: „Zu Fuß dauert es zwischen dem S-Bahn-Halt „Messe“ und dem künftigen Eingang von The Brick exakt fünf Minuten. Und von der nächsten Bushaltestelle braucht man bis zu unserem geplanten Neubau weniger als eine Minute.“

Beim Europaviertel handelt es sich um eine der größten deutschen Quartiersentwicklungen, die schon früh mit einem Nachhaltigkeits-Zertifikat für Stadtquartiere in Platin von der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) ausgezeichnet wurde. Besondere Merkmale sind der Boulevard von 60 Meter Breite und sieben Meter Flanierzone auf beiden Seiten, der Grünanteil, der etwa einen Drittel der Gesamtfläche ausmacht und die unmittelbare Nachbarschaft zu Hauptbahnhof und Autobahnzufahrt.

Aurelis will mit The Brick ihr erstes Bürogebäude im Europaviertel realisieren. Das Immobilienunternehmen ist bundesweit mit weiteren Hochbauprojekten im Bürobereich aktiv, beispielsweise in Köln, Düsseldorf, Duisburg oder München.



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