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28.09.2015 Orthen Grundbesitz vermittelt zwei Wohnhauspakete in Berlin

Ein Private Equity Fonds aus London hat fünf Berliner Wohn- und Geschäftshäuser im Paket für 17,5 Mio. EUR erworben. Die Objekte liegen in der Gneisenaustraße (Kreuzberg), Guineastraße (Wedding), Trautenaustraße (Wilmersdorf), Schillerstraße (Charlottenburg) und Friedrichstraße (Kreuzberg). Verkäuferin war eine Versicherungsgesellschaft. Die Stilaltbauten wurden zwischen 1885 und 1912 errichtet. Die Modernisierung in den Kalenderjahren 2008 bis 2012 umfasste auch den Dachgeschossausbau in drei Liegenschaften und den Einbau von barrierefreien Aufzugsanlagen in zwei Objekten. Die Mietfläche verteilt sich mit rund 7.800 qm auf 91 Wohnungen, fünf Ladenlokalen, drei Büroeinheiten und eine Arztpraxis. In den Innenhöfen stehen 14 PKW Stellplätze zur Verfügung. Der Kaufpreis in Höhe von 2.250 EUR pro Quadratmeter Wohnnutzfläche, inklusive Baureserven im Dachgeschoss von zwei Gebäuden, entspricht dem 24,9fachen Jahresnettomietertrag. Die Mietwerte zu allen Wohneinheiten lagen zu lediglich 65% über den ortsüblichen Vergleichsmieten des aktuellen Berliner Mietspiegels. Die in Berlin sitzende Hausverwaltung der Käuferin wird den Neuerwerb bereits zum 1. Oktober 2015 übernehmen. Die City Report Agentur für Rating und Research GmbH zeichnete sich für die Ermittlung des Verkaufspreises, die Vendors Due Diligence und die Bereitstellung eines Datenraumes verantwortlich.

Die auf Paketverkäufe spezialisierte Orthen Grundbesitz Management GmbH, die im September ein weiteres Wohnhauspaket einer italienischen Gruppe mit über 100 Wohnungen für 14 Mio. EUR (2.050 EUR/qm) an ein Berliner Family Office vermitteln konnte, war im qualifizierten Alleinauftrag für die Verkäuferin tätig. Das im sog. „Italienischen Paket“ verbliebene Wohnbaugrundstück in einer Westberliner Lage (15.000 qm/BGF), wird die Orthen Grundbesitz erst zum Ende des Jahres in einem begrenzten Bieterverfahren vermarkten, da das eingeleitete B-Planverfahren erst vor kurzem rechtskräftig zum Abschluss gebracht werden konnte. Im Rahmen der Genehmigungsfähigkeit des Wohnungsbauprojektes kam hier das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung zum Ansatz. Der Erwerber und Bauherr hat zu berücksichtigen, dass ein 25%-iger Anteil der Wohneinheiten als förderfähiger Wohnraum mit Mietpreis- und Belegungsbindungen errichtet werden muss. Hierfür stehen dem Erwerber und Bauherrn Mittel der neuen Berliner Wohnungsbauförderung zur Verfügung.


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