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21.09.2015 Bodenbildung für Logistikimmobilien bei 6% Bruttorendite möglich

Laut einer aktuellen Analyse der Realogis Real Estate GmbH – Münchener Investmenthaus und Fondsinitiator im Segment Logistikimmobilien – ist die zwischen Anfang 2014 bis Mitte 2015 eingetretene Renditekompression für Logistikimmobilien nicht nur auf die hohe Nachfrage von Investoren zurückzuführen, sondern auch auf einen harten Wettbewerb der Projektentwickler um potentielle Mieter bei der Realisierung von deren Flächenbedürfnissen. Kapitalmäßig und personell stark aufgerüstete Entwickler unterbieten sich regelmäßig bei Mietangeboten, was inzwischen zur kuriosen Situation geführt hat, dass teilweise Mieten in Neubauten günstiger sind als in Bestandsimmobilien. Derartige Angebote sind für die Projektentwickler wirtschaftlich nur noch vertretbar, sofern Verkaufspreise mit Renditen um 6 % erzielt werden können. Für Investoren, Banken und Bewerter wird es hierdurch immer schwieriger, die Marktmieten sowie die Potentiale für Mieterhöhungen richtig einzuschätzen.

„Hinsichtlich der künftigen Preisentwicklung erwarten wir eine differenzierte Entwicklung. Großvolumige Portfolio-Deals über 100 Mio. EUR sowie Investments in den TOP-5 Standorten werden weiterhin für internationale Investoren derart interessant sein, dass im harten Wettbewerb auch Renditen unter 6 % möglich sind“, sagt Bodo Hollung, Geschäftsführer der Realogis Real Estate GmbH. Einzelobjekte mit bonitätsmäßig starken Mietern und Mietvertragslaufzeiten zwischen 10 und 15 Jahren sind eine interessante Alternative für Investoren, die sonst nur in liquide Anlagen allokieren. Hier kann es je nach Anlagedruck zu Abschlüssen zwischen 5 und 5,5 % Bruttorendite kommen.

In den insgesamt rund 20 etablierten Logistikregionen in Deutschland ergeben sich für Investoren nach wie vor lukrative Anlagemöglichkeiten sowohl in neuwertige Objekte als auch in ältere Bestandsimmobilien. Maßgeblich hierfür ist eine realistisch positive Einschätzung der Makro- und Mikrolage und somit langfristige Mietattraktivität des jeweiligen Standortes. Unsere Analyse zeigt, dass in diesen Objektklassen die Renditekompression deutlich geringer war, so dass interessante Objekterwerbe zwischen 6,75 % und 8,50 % möglich sind.




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