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10.09.2015 Hochtief verkauft Frankfurter Projekt Marieninsel – Pecan entwickelt

Visualisierungen: Bloomimages; Copyright: Pecan Development GmbH, Entwurf: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten
Nachdem kürzlich der Frankfurter Magistrat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 913 gefasst hat, treiben neue Investoren die Umsetzung der Projektentwicklung Marienturm und Marienforum auf der Marieninsel an der Taunusanlage und Mainzer Landstraße weiter voran.

Im Frühjahr 2015 erwarb der Immobilien-Fonds PWREF II von der HOCHTIEF-Gruppe Kaufoptionen für das etwa 6.500 Quadratmeter große Areal und hat diese im Anschluss ausgeübt. Mit der Projektentwicklung wurde die Pecan Development GmbH beauftragt, die das gesamte Spektrum der Projektentwicklung abdeckt. Die Gesellschaft wurde im Mai 2015 von ehemaligen Mitarbeitern der HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH (HTP) gegründet. Gründungsmitglieder sind die Partner Markus Brod, früherer Niederlassungsleiter der HTP Rhein-Main, Rüdiger Lehmann und Jan Kunze. Zu Pecan Development wechselte zudem das komplette Projektteam, das seit 2012 die Projektentwicklung für dieses Areal betreibt.

Unweit der Deutsche-Bank-Zwillingstürme, an der Taunusanlage 9-10, ist der 155 m hohe Marienturm geplant, der mit etwa 42.500 Quadratmeter Mietfläche auf 38 Geschossen realisiert und bis Anfang 2019 fertiggestellt werden soll. In direkter Nachbarschaft wird bis Anfang 2018 das 40 m hohe Marienforum entstehen, das auf 10 Geschossen eine Mietfläche von 11.500 Quadratmetern bieten wird.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Marienturm und Marienforum zur richtigen Zeit die richtigen Produkte im höchsten Qualitätssegment schaffen und werden Ende 2015 mit der aktiven Vermarktung beginnen. Derzeit arbeiten wir an der Bauantragsplanung", so Markus Brod. Mit den ersten bauvorbereitenden Arbeiten wird daher noch im September begonnen. Die planungsrechtlichen Grundlagen wurden vom Magistrat der Stadt Frankfurt im vergangenen Monat geschaffen. Nach entsprechendem Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung und der Veröffentlichung im Amtsblatt wird der Bebauungsplan dann rechtskräftig. Die Baugenehmigung für die Hochbauten wird im Frühjahr 2016 erwartet.

Der Entwurf für das markante Landmark auf der Marieninsel stammt von den Berliner Büro Müller-Reimann Architekten und wurde im September 2013 in einem Architektur-Wettbewerb ausgewählt. Mit dem Marienturm wird die Frankfurter Skyline einen weiteren zentralen Blickpunkt hinzugewinnen. Dazu wird der attraktiv gestaltete Marienplatz das Bankenviertel um einen neuen Anziehungspunkt bereichern: So sind Gastronomie und Einzelhandelsflächen geplant, die den neuen öffentlichen Platz beleben. Weiter ist eine Kindertagesstätte vorgesehen.

Darüber hinaus trägt das Projekt zur Verbesserung des Wohnungsangebots in der Frankfurter Innenstadt bei: Rund 10.000 Quadratmeter des im städtebaulichen Vertrag vereinbarten Ersatzwohnraums wurden u. a. mit dem Projekt "Twenty7even" der ehemaligen HOCHTIEF-Tochter formart GmbH & Co. KG, Niederlassung Rhein-Main, bereits geschaffen. Weitere 5.000 Quadratmeter geförderter Wohnungsbau sind geplant.



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