29.07.2026 Fed-Sitzung: Zinserhöhung nicht ganz ausgeschlossen
„Ich erwarte heute restriktives Stillhalten der Fed, doch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist beträchtlich; die Märkte preisen diese mit rund 33 Prozent ein. Zwar gehe ich davon aus, dass die Fed ihre Geldpolitik im weiteren Verlauf des Jahres um 25 bis 50 Basispunkte straffen wird. Doch die gedämpfte Verbraucherpreis-Inflation im Juni sowie das schwache Beschäftigungswachstum deuten darauf hin, dass der Ausschuss weitere Daten abwarten kann.
Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures) für Juni wird zwar erst am Donnerstag veröffentlicht, doch die FOMC-Mitglieder dürften bereits ein recht klares Bild vom wahrscheinlichen Ergebnis haben. Sollte ihr bevorzugtes Inflationsmaß, das derzeit mit unangenehm hohen 4,1 Prozent notiert, darauf hindeuten, dass die jüngsten Energieschocks breiter wirken und hartnäckiger sind als erwartet, könnte sich der Ausschuss dazu entschließen, schon jetzt zu handeln.
In der Powell-Ära wäre es äußerst ungewöhnlich gewesen, wenn die Märkte bis zum Tag der FOMC-Sitzung keine weitgehende Klarheit über die Entscheidung gehabt hätten. Die Situation nun bietet einen Vorgeschmack darauf, wie sich die von Fed-Chef Warsh angestrebte Reduzierung der Forward Guidance in der Praxis auswirkt.“
(Kommentar von Gordon Shannon, Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management.)
Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures) für Juni wird zwar erst am Donnerstag veröffentlicht, doch die FOMC-Mitglieder dürften bereits ein recht klares Bild vom wahrscheinlichen Ergebnis haben. Sollte ihr bevorzugtes Inflationsmaß, das derzeit mit unangenehm hohen 4,1 Prozent notiert, darauf hindeuten, dass die jüngsten Energieschocks breiter wirken und hartnäckiger sind als erwartet, könnte sich der Ausschuss dazu entschließen, schon jetzt zu handeln.
In der Powell-Ära wäre es äußerst ungewöhnlich gewesen, wenn die Märkte bis zum Tag der FOMC-Sitzung keine weitgehende Klarheit über die Entscheidung gehabt hätten. Die Situation nun bietet einen Vorgeschmack darauf, wie sich die von Fed-Chef Warsh angestrebte Reduzierung der Forward Guidance in der Praxis auswirkt.“
(Kommentar von Gordon Shannon, Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management.)




