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03.07.2026 WOWI-GIX: Stimmungsindikatoren stabilisiert

Mit der dritten Erhebung des WOWI-GIX (Gesamtindex für Finanzierungs- und Investitionsklima in der deutschen Wohnungswirtschaft) liegen nun die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 vor. Der Gesamtindex für Finanzierungs- und Investitionsklima in der deutschen Wohnungswirtschaft hat sich gegenüber dem Vorquartal stabilisiert, zeigt bei den Finanzierungsbedingungen eine leichte Erholung, signalisiert jedoch ein weiterhin herausforderndes Marktumfeld für die deutsche Wohnungswirtschaft. Konkret steigt der WOWI-FKX (Finanzierungsklima-Index) im Vergleich zu Q2-2026 von 38,2 auf 39,0 Punkte, während der WOWI-IKX (Investitionsklimaindex) sich von 48,9 auf 48,8 Punkte seitwärts bewegt. Damit steigt der WOWI-GIX von 43,5 Punkten in Q2-2026 auf 43,9 Punkte in Q3-2026.

Finanzierungsklima leicht verbessert

Vor allem das Finanzierungssentiment hat sich im dritten Quartal im Vergleich zu einem eingetrübten zweiten Quartal nunmehr wieder leicht aufgehellt. Die aktuelle Befragung verdeutlicht aber erneut, dass Banken strenge Anforderungen stellen, Sicherheitenwerte sinken und Förderkulissen als uneinheitlich oder unsicher wahrgenommen werden.

Peter Stöhr, Vorstand der Dr. Klein Wowi Finanz AG, erklärt: „Die dritte Erhebung macht deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen für die Wohnungswirtschaft stabilisiert haben. Geopolitische Unsicherheiten, Inflationsrisiken, volatile Zinsen und zunehmende regulatorische Anforderungen erschweren Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen aus Sicht der Wohnungsunternehmen aber weiterhin. Die grundsätzliche Finanzierbarkeit der Unternehmen ist dabei weiterhin sehr stabil.“

Investitionsklima weiter belastet

Das Investitionsklima bleibt unter Druck. Steigende Bau- und Finanzierungskosten, lange Bearbeitungszeiten, unsichere Förderzusagen und begrenzte Refinanzierungsspielräume bremsen die Umsetzung von Vorhaben. Im Bestand bleibt die Investitionsbereitschaft zwar vergleichsweise stabil, im Neubaubereich zeigen sich jedoch weiterhin deutlich zurückhaltendere Einschätzungen.

Die Ergebnisse machen insgesamt deutlich, dass die Wohnungswirtschaft weiterhin in einem Spannungsfeld aus Zinsniveau, Kostenentwicklung, Regulierung und geopolitischer Unsicherheit agiert. Investitionen werden weiterhin vorgenommen, die erwarteten Finanzierungsbedingungen werden moderat verbessert wahrgenommen.



























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