08.04.2026 Trendwende bestätigt – Eigentumswohnungen stabilisieren sich
Die neuesten Zahlen des RDM-Preisspiegels zum Stichtag 1. Januar 2026 belegen: Der Berliner Immobilienmarkt hat die Talsohle durchschritten. Erstmals seit dem Zinsschock von 2022 verzeichnen Eigentumswohnungen im Berliner Gesamtdurchschnitt wieder ein leichtes Plus.
Eigentumswohnungen: Positive Trendwende nach drei Jahren Rückgang
Nach einer ausgeprägten Korrekturphase – Berlin-weit sanken die Preise zwischen Juli 2022 und Anfang 2024 um kumuliert rund 15 % – haben sich die Eigentumswohnungspreise nun stabilisiert und drehen ins Plus: Der Gesamtdurchschnitt für ganz Berlin stieg von Januar 2025 auf Januar 2026 um ca. +0,4 %. Zum Vergleich: In der Hochphase der Korrektur (01.2023 bis 01.2024) lagen die Preise noch um rund –8,3 % im Minus, zuletzt (01.2024 bis 01.2025) nur noch bei –0,7 %. Die Erholung hat damit deutlich Fahrt aufgenommen.
Bezirke im Fokus – Wer gewinnt, wer verliert?
Der Blick auf die einzelnen Berliner Bezirke offenbart eine differenzierte Landschaft: Die stärksten Preiszuwächse verzeichneten zum Stichtag 1. Januar 2026 die Bezirke Treptow (+3,0 %), Köpenick (+2,7 %), Tiergarten (+1,8 %), Charlottenburg (+2,3 %) sowie Mitte und Wilmersdorf (je +2,0 %). Auch Prenzlauer Berg (+2,0 %) präsentiert sich robust.
Auf der anderen Seite verzeichneten Marzahn (–2,1 %), Hellersdorf (–1,9 %), Friedrichshain (–1,8 %), Steglitz (–1,6 %) und Zehlendorf (–1,6 %) noch leichte Rückgänge. Die übrigen Bezirke wie Wedding (+0,6 %), Weißensee (+1,3 %), Kreuzberg (+1,5 %) und Pankow (+1,1 %) liegen solide im positiven Bereich. Die Spreizung zwischen den dynamischsten und schwächsten Bezirken beträgt damit rund 5 Prozentpunkte – ein Zeichen dafür, dass der Berliner Markt stark von Mikrolage, Wohnungstyp und Baujahr abhängt.
Miethäuser: Seltenes Einstiegsfenster für Anleger – Faktoren zwischen 15 und 26,5
Beim Segment der Miethäuser zeigt sich ein gespaltenes Bild. Während der Faktor – also das Vielfache der Jahresnettokaltmiete, das Investoren bereit sind zu zahlen – in vielen Bezirken stabil geblieben ist oder sich leicht erholt hat, kämpft der Bezirk Spandau weiterhin mit dem stärksten Rückgang: Zum Stichtag 1. Januar 2026 sank der Faktor dort um ca. –5,7 % gegenüber Januar 2025 (von rund 16–19 auf nun 15–18 je nach Lage). Betrachtet man den gesamten Zeitraum seit Juli 2022, ergibt sich für Spandau ein kumulierter Faktorverfall von über 50 % – eine Ausnahmeentwicklung im Berliner Vergleich.
Demgegenüber stechen Reinickendorf (+2,8 %), Prenzlauer Berg (+2,7 %) und Mitte (+2,0 %) positiv heraus. Pankow zeigt ebenfalls eine leichte Erholung (+1,7 %). In etablierten Investorenbezirken wie Charlottenburg, Wilmersdorf, Neukölln, Steglitz, Tempelhof und Zehlendorf blieben die Faktoren weitgehend konstant – ein Zeichen für einen gefestigten Boden.
Die absoluten Faktorwerte reichen zum Stichtag 01.01.2026 im Berliner Vergleich von 15 (Spandau, einfache Lage) bis 26,5 (Mitte, sehr gute Lage) – das entspricht fast dem Doppelten. Konkret bedeutet das: Gleiche Mieteinnahmen, je nach Bezirk doppelter Kaufpreis – oder andersherum: doppelte Anfangsrendite. Gleichzeitig steigen die Berliner Neuvertragsmieten weiter kräftig auf zuletzt 15,79 €/m², während erste Bezirke beim Faktor bereits wieder anziehen. Die Kombination aus niedrigen Einkaufspreisen, steigenden Mieterträgen und ersten Erholungssignalen macht den aktuellen Moment zu einem seltenen Einstiegsfenster für antizyklische Investoren.
Eigentumswohnungen: Positive Trendwende nach drei Jahren Rückgang
Nach einer ausgeprägten Korrekturphase – Berlin-weit sanken die Preise zwischen Juli 2022 und Anfang 2024 um kumuliert rund 15 % – haben sich die Eigentumswohnungspreise nun stabilisiert und drehen ins Plus: Der Gesamtdurchschnitt für ganz Berlin stieg von Januar 2025 auf Januar 2026 um ca. +0,4 %. Zum Vergleich: In der Hochphase der Korrektur (01.2023 bis 01.2024) lagen die Preise noch um rund –8,3 % im Minus, zuletzt (01.2024 bis 01.2025) nur noch bei –0,7 %. Die Erholung hat damit deutlich Fahrt aufgenommen.
Bezirke im Fokus – Wer gewinnt, wer verliert?
Der Blick auf die einzelnen Berliner Bezirke offenbart eine differenzierte Landschaft: Die stärksten Preiszuwächse verzeichneten zum Stichtag 1. Januar 2026 die Bezirke Treptow (+3,0 %), Köpenick (+2,7 %), Tiergarten (+1,8 %), Charlottenburg (+2,3 %) sowie Mitte und Wilmersdorf (je +2,0 %). Auch Prenzlauer Berg (+2,0 %) präsentiert sich robust.
Auf der anderen Seite verzeichneten Marzahn (–2,1 %), Hellersdorf (–1,9 %), Friedrichshain (–1,8 %), Steglitz (–1,6 %) und Zehlendorf (–1,6 %) noch leichte Rückgänge. Die übrigen Bezirke wie Wedding (+0,6 %), Weißensee (+1,3 %), Kreuzberg (+1,5 %) und Pankow (+1,1 %) liegen solide im positiven Bereich. Die Spreizung zwischen den dynamischsten und schwächsten Bezirken beträgt damit rund 5 Prozentpunkte – ein Zeichen dafür, dass der Berliner Markt stark von Mikrolage, Wohnungstyp und Baujahr abhängt.
Miethäuser: Seltenes Einstiegsfenster für Anleger – Faktoren zwischen 15 und 26,5
Beim Segment der Miethäuser zeigt sich ein gespaltenes Bild. Während der Faktor – also das Vielfache der Jahresnettokaltmiete, das Investoren bereit sind zu zahlen – in vielen Bezirken stabil geblieben ist oder sich leicht erholt hat, kämpft der Bezirk Spandau weiterhin mit dem stärksten Rückgang: Zum Stichtag 1. Januar 2026 sank der Faktor dort um ca. –5,7 % gegenüber Januar 2025 (von rund 16–19 auf nun 15–18 je nach Lage). Betrachtet man den gesamten Zeitraum seit Juli 2022, ergibt sich für Spandau ein kumulierter Faktorverfall von über 50 % – eine Ausnahmeentwicklung im Berliner Vergleich.
Demgegenüber stechen Reinickendorf (+2,8 %), Prenzlauer Berg (+2,7 %) und Mitte (+2,0 %) positiv heraus. Pankow zeigt ebenfalls eine leichte Erholung (+1,7 %). In etablierten Investorenbezirken wie Charlottenburg, Wilmersdorf, Neukölln, Steglitz, Tempelhof und Zehlendorf blieben die Faktoren weitgehend konstant – ein Zeichen für einen gefestigten Boden.
Die absoluten Faktorwerte reichen zum Stichtag 01.01.2026 im Berliner Vergleich von 15 (Spandau, einfache Lage) bis 26,5 (Mitte, sehr gute Lage) – das entspricht fast dem Doppelten. Konkret bedeutet das: Gleiche Mieteinnahmen, je nach Bezirk doppelter Kaufpreis – oder andersherum: doppelte Anfangsrendite. Gleichzeitig steigen die Berliner Neuvertragsmieten weiter kräftig auf zuletzt 15,79 €/m², während erste Bezirke beim Faktor bereits wieder anziehen. Die Kombination aus niedrigen Einkaufspreisen, steigenden Mieterträgen und ersten Erholungssignalen macht den aktuellen Moment zu einem seltenen Einstiegsfenster für antizyklische Investoren.




