18.11.2025 HR ist entscheidender Treiber für Leistungsfähigkeit von Unternehmen
Personalabteilungen in Deutschland erleben einen Paradigmenwechsel. Eine aktuelle Studie der International Workplace Group (IWG) zeigt: 88 % der Chief Human Resources Officers (CHROs) sehen ihren Einfluss heute größer denn je. HR ist längst nicht mehr nur administrativer Dienstleister, sondern strategischer Partner der Geschäftsführung. Mit direktem Einfluss auf Rentabilität, Produktivität und Unternehmenskultur.
Die Studie ergab, dass 81 % der Personalverantwortlichen enger als je zuvor mit der Führungsetage ihres Unternehmens zusammenarbeiten. Die Entwicklung zeigt, dass Führungskräfte heute vor allem auf Mitarbeiterwohlbefinden (64 %), Talentgewinnung (64 %), Produktivität (58 %) sowie auf die Einhaltung von Richtlinien (53 %) setzen.
Personalleiter haben sich zunehmend als vertrauenswürdige Berater von CEOs etabliert. Dabei wirken sie aktiv an der Entwicklung von Geschäftsstrategien mit, indem sie Personalmanagement und Unternehmensziele in Einklang bringen. Ein Bericht des Unternehmensberaters McKinsey weist darauf hin, dass führende HR Manager eng mit CEOs zusammenarbeiten, um die Zukunftsausrichtung des Unternehmens voranzutreiben.
Ähnlich ergab eine Studie der Harvard Business Review (HBR), dass leitende Personalmanager aufgrund ihrer unternehmensweiten Perspektive und ihrer Führungsqualitäten mittlerweile als potenzielle Nachfolger von CEOs angesehen werden. Ihre Fähigkeit, Talente, Kultur und Strategie zu managen, macht sie zu wichtigen Akteuren in der Führungsetage.
Prof. Dr. Julia Backmann, Expertin zum Thema “Business Transformation” erklärt die aktuelle Situation in Deutschland: “Wir haben es mit einer einzigartigen Mischung aus traditionellen Mittelständlern, die seit Generationen auf Beziehungen setzen, und hochinnovativen Tech-Unternehmen zu tun, die um dieselben Talente kämpfen. CHROs müssen hier Brückenbauer sein – zwischen Old und New Economy, zwischen etablierten und neuen Arbeitsweisen, zwischen bewährten Strukturen und agilem Arbeiten. “
Strategischer statt administrativer HR-Fokus
Eine aktuelle Studie der deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. zeigt, dass sich Personalmanagement in deutschen Unternehmen im Wandel befindet. Weg vom ausschließlichen administrativen Verwalter, hin zum operativen Ausführer und strategischem Mitgestalter. 73 % der führenden Personalfachkräfte sagen aus, dass ihre Organisationen eine systematische Personalplanung im gesamten Unternehmen durchführen.
Dabei stehen sowohl die Weiterbildung und Schulung gezielter Fähigkeiten der Belegschaft als auch technologische Integration im Vordergrund, um sich für anstehende Herausforderungen zu wappnen.
„Personalstrategie bedeutet heute weit mehr als Recruiting. Es geht darum, Wissen zu sichern, Kulturen zu entwickeln und Arbeitsweisen zu gestalten, die Menschen befähigen statt nur verwalten”, so Julia Backmann.
Die Expertin auf dem Gebiet der Transformation der Arbeitswelt unterstreicht ebenfalls, dass Technologie der Katalysator dieses Wandels ist. “Technologie ermöglicht neue Arbeitsformen, der Arbeitsmarkt hat sich zugunsten der Arbeitnehmenden verschoben, und die Pandemie hat gezeigt, dass vieles möglich ist, was vorher als undenkbar galt.”
Die Aussicht von oben: Die Unverzichtbarkeit des CHRO
CHROs sind im heutigen Unternehmensumfeld mehr denn je das strategische Rückgrat erfolgreicher Organisationen. Neun von zehn (89 %) führenden Personalmanagern betrachten sich selbst als vertrauenswürdige Berater ihrer CEOs oder anderer Führungskräften, und ein ähnlicher Anteil gibt an, dass ihre Rolle einen starken Einfluss auf die Rentabilität (96 %), die Produktivität, die Talentgewinnung und die langfristige Mitarbeiterbindung (jeweils 95 %) sowie die Mitarbeiterkultur (94 %) hat. Faktoren, die für den Aufbau und den Erhalt eines erfolgreichen Unternehmens entscheidend sind.
Da die Einstellung qualifizierter Fachkräfte, langfristige Mitarbeiterbindung (beides 58 %) und das allgemeine Wohlbefinden der Belegschaft (56 %) für die Führungsetage immer wichtiger werden, ist es offensichtlich, dass die Prioritäten der Personalleiter in direktem Zusammenhang mit den Unternehmenszielen stehen.
“CHROs stehen vor der Aufgabe, diesen Wandel nicht nur zu moderieren, sondern aktiv zu gestalten. Sie müssen Führungskräfte befähigen, Teams über Distanz zu führen. Sie müssen neue Formen der Zusammenarbeit etablieren, die sowohl digital funktionieren als auch den menschlichen Kontakt nicht verlieren. Und sie müssen eine Kultur schaffen, in der Flexibilität nicht als Privileg, sondern als selbstverständlicher Teil moderner Arbeit verstanden wird.”, erklärt die Expertin.
Flexibles Arbeiten ist ein Muss für Produktivität und Erfolg
Vier von fünf (81 %) CHROs sind überzeugt, dass flexibles Arbeiten ein Schlüsselfaktor bei der Einstellung und langfristiger Mitarbeiterbindung ist. Dies ergaben weitere Analysen der International Workplace Group: 72 % der Führungskräfte, die flexibles Arbeiten anbieten, erwarten für 2026 Produktivitätssteigerungen.
Das sieht Prof. Dr. Julia Backmann genauso und ergänzt. “Unternehmen, die ihre People-Strategie als integralen Teil der Gesamtstrategie begreifen, sichern nicht nur ihre Innovations- und Leistungsfähigkeit, sondern definieren ihr Geschäftsmodell neu. In einer Wissensgesellschaft sind motivierte, kreative Mitarbeitende der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil.”
Ohne die Integration flexibler Arbeitsmodelle prognostizieren 66 % der CHROs erhebliche Rückschläge bei der Mitarbeiterbindung. 86 % von Ihnen identifizierten flexible Arbeitsmodelle als den von potenziellen Mitarbeitern am meisten nachgefragten Vorteil. Unternehmen, die mehr Flexibilität ermöglichen, erwarten im Gegenzug eine stärkere Mitarbeiterbindung. 70 % rechnen mit positiven Effekten in diesem Bereich.
Eine europäische Umfrage des McKinsey Beratungsunternehmens unterstreicht die positiven Effekte der Integration von Hybrid Arbeit. 27 % der Befragten sagen aus, dass flexible Arbeitsmodelle, zusätzlich zur Verbesserung von Vergütung, Zusatzleistungen ein zentraler Faktor für einen Arbeitsplatzwechsel sind.
Mark Dixon, CEO der International Workplace Group Plc, kommentierte: „Hybrides Arbeiten und Plattformarbeit sind nicht mehr nur ein Vorteil, sondern eine strategische Notwendigkeit für Unternehmen, die in der heutigen Wettbewerbslandschaft erfolgreich sein wollen. Durch die Einführung flexibler Arbeitsmodelle können Unternehmen ihre Produktivität steigern, Top-Talente gewinnen und binden und letztendlich eine zufriedenere Belegschaft aufbauen. "Personalmanager stehen an der Spitze dieser Transformation und sorgen dafür, dass hybrides Arbeiten nicht nur das Wohlbefinden und den Fortschritt der Mitarbeiter fördert, sondern auch den langfristigen Geschäftserfolg vorantreibt.“
Die Studie ergab, dass 81 % der Personalverantwortlichen enger als je zuvor mit der Führungsetage ihres Unternehmens zusammenarbeiten. Die Entwicklung zeigt, dass Führungskräfte heute vor allem auf Mitarbeiterwohlbefinden (64 %), Talentgewinnung (64 %), Produktivität (58 %) sowie auf die Einhaltung von Richtlinien (53 %) setzen.
Personalleiter haben sich zunehmend als vertrauenswürdige Berater von CEOs etabliert. Dabei wirken sie aktiv an der Entwicklung von Geschäftsstrategien mit, indem sie Personalmanagement und Unternehmensziele in Einklang bringen. Ein Bericht des Unternehmensberaters McKinsey weist darauf hin, dass führende HR Manager eng mit CEOs zusammenarbeiten, um die Zukunftsausrichtung des Unternehmens voranzutreiben.
Ähnlich ergab eine Studie der Harvard Business Review (HBR), dass leitende Personalmanager aufgrund ihrer unternehmensweiten Perspektive und ihrer Führungsqualitäten mittlerweile als potenzielle Nachfolger von CEOs angesehen werden. Ihre Fähigkeit, Talente, Kultur und Strategie zu managen, macht sie zu wichtigen Akteuren in der Führungsetage.
Prof. Dr. Julia Backmann, Expertin zum Thema “Business Transformation” erklärt die aktuelle Situation in Deutschland: “Wir haben es mit einer einzigartigen Mischung aus traditionellen Mittelständlern, die seit Generationen auf Beziehungen setzen, und hochinnovativen Tech-Unternehmen zu tun, die um dieselben Talente kämpfen. CHROs müssen hier Brückenbauer sein – zwischen Old und New Economy, zwischen etablierten und neuen Arbeitsweisen, zwischen bewährten Strukturen und agilem Arbeiten. “
Strategischer statt administrativer HR-Fokus
Eine aktuelle Studie der deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. zeigt, dass sich Personalmanagement in deutschen Unternehmen im Wandel befindet. Weg vom ausschließlichen administrativen Verwalter, hin zum operativen Ausführer und strategischem Mitgestalter. 73 % der führenden Personalfachkräfte sagen aus, dass ihre Organisationen eine systematische Personalplanung im gesamten Unternehmen durchführen.
Dabei stehen sowohl die Weiterbildung und Schulung gezielter Fähigkeiten der Belegschaft als auch technologische Integration im Vordergrund, um sich für anstehende Herausforderungen zu wappnen.
„Personalstrategie bedeutet heute weit mehr als Recruiting. Es geht darum, Wissen zu sichern, Kulturen zu entwickeln und Arbeitsweisen zu gestalten, die Menschen befähigen statt nur verwalten”, so Julia Backmann.
Die Expertin auf dem Gebiet der Transformation der Arbeitswelt unterstreicht ebenfalls, dass Technologie der Katalysator dieses Wandels ist. “Technologie ermöglicht neue Arbeitsformen, der Arbeitsmarkt hat sich zugunsten der Arbeitnehmenden verschoben, und die Pandemie hat gezeigt, dass vieles möglich ist, was vorher als undenkbar galt.”
Die Aussicht von oben: Die Unverzichtbarkeit des CHRO
CHROs sind im heutigen Unternehmensumfeld mehr denn je das strategische Rückgrat erfolgreicher Organisationen. Neun von zehn (89 %) führenden Personalmanagern betrachten sich selbst als vertrauenswürdige Berater ihrer CEOs oder anderer Führungskräften, und ein ähnlicher Anteil gibt an, dass ihre Rolle einen starken Einfluss auf die Rentabilität (96 %), die Produktivität, die Talentgewinnung und die langfristige Mitarbeiterbindung (jeweils 95 %) sowie die Mitarbeiterkultur (94 %) hat. Faktoren, die für den Aufbau und den Erhalt eines erfolgreichen Unternehmens entscheidend sind.
Da die Einstellung qualifizierter Fachkräfte, langfristige Mitarbeiterbindung (beides 58 %) und das allgemeine Wohlbefinden der Belegschaft (56 %) für die Führungsetage immer wichtiger werden, ist es offensichtlich, dass die Prioritäten der Personalleiter in direktem Zusammenhang mit den Unternehmenszielen stehen.
“CHROs stehen vor der Aufgabe, diesen Wandel nicht nur zu moderieren, sondern aktiv zu gestalten. Sie müssen Führungskräfte befähigen, Teams über Distanz zu führen. Sie müssen neue Formen der Zusammenarbeit etablieren, die sowohl digital funktionieren als auch den menschlichen Kontakt nicht verlieren. Und sie müssen eine Kultur schaffen, in der Flexibilität nicht als Privileg, sondern als selbstverständlicher Teil moderner Arbeit verstanden wird.”, erklärt die Expertin.
Flexibles Arbeiten ist ein Muss für Produktivität und Erfolg
Vier von fünf (81 %) CHROs sind überzeugt, dass flexibles Arbeiten ein Schlüsselfaktor bei der Einstellung und langfristiger Mitarbeiterbindung ist. Dies ergaben weitere Analysen der International Workplace Group: 72 % der Führungskräfte, die flexibles Arbeiten anbieten, erwarten für 2026 Produktivitätssteigerungen.
Das sieht Prof. Dr. Julia Backmann genauso und ergänzt. “Unternehmen, die ihre People-Strategie als integralen Teil der Gesamtstrategie begreifen, sichern nicht nur ihre Innovations- und Leistungsfähigkeit, sondern definieren ihr Geschäftsmodell neu. In einer Wissensgesellschaft sind motivierte, kreative Mitarbeitende der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil.”
Ohne die Integration flexibler Arbeitsmodelle prognostizieren 66 % der CHROs erhebliche Rückschläge bei der Mitarbeiterbindung. 86 % von Ihnen identifizierten flexible Arbeitsmodelle als den von potenziellen Mitarbeitern am meisten nachgefragten Vorteil. Unternehmen, die mehr Flexibilität ermöglichen, erwarten im Gegenzug eine stärkere Mitarbeiterbindung. 70 % rechnen mit positiven Effekten in diesem Bereich.
Eine europäische Umfrage des McKinsey Beratungsunternehmens unterstreicht die positiven Effekte der Integration von Hybrid Arbeit. 27 % der Befragten sagen aus, dass flexible Arbeitsmodelle, zusätzlich zur Verbesserung von Vergütung, Zusatzleistungen ein zentraler Faktor für einen Arbeitsplatzwechsel sind.
Mark Dixon, CEO der International Workplace Group Plc, kommentierte: „Hybrides Arbeiten und Plattformarbeit sind nicht mehr nur ein Vorteil, sondern eine strategische Notwendigkeit für Unternehmen, die in der heutigen Wettbewerbslandschaft erfolgreich sein wollen. Durch die Einführung flexibler Arbeitsmodelle können Unternehmen ihre Produktivität steigern, Top-Talente gewinnen und binden und letztendlich eine zufriedenere Belegschaft aufbauen. "Personalmanager stehen an der Spitze dieser Transformation und sorgen dafür, dass hybrides Arbeiten nicht nur das Wohlbefinden und den Fortschritt der Mitarbeiter fördert, sondern auch den langfristigen Geschäftserfolg vorantreibt.“




