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13.08.2015 Peach Property Group meldet profitables Wachstum

Die Peach Property Group AG, ein führender Investor im Bereich Wohn- und Geschäftsimmobilien, hat im ersten Halbjahr 2015 die Strategie einer verstärkten und wertsteigernden Bestandshaltung umgesetzt und die Mieteinnahmen signifikant gesteigert. Gleichzeitig wurde mit dem Abschluss des Projektes „Living 108“ in Berlin und weiteren Wohnungs¬übergaben der Projekte „H36“ und „yoo berlin“ der Anteil des Entwicklungs¬geschäfts deutlich reduziert und das Risikoprofil der Geschäftstätigkeit erheb¬lich verringert. Ferner wurde das im März 2015 angekündigte Kosten¬senkungs-programm umgesetzt. Unter dem Strich erwirtschaftete die Peach Property Group im 1. Halbjahr 2015 einen Reingewinn von CHF3,4 Mio.

Durch den Ausbau des Bestandsportfolios und Fortschritte bei den bestehen¬den Renditeliegenschaften erhöhte sich der Marktwert der gesamten Bestände zum Ende Juni 2015 auf CHF 204 Mio. Dies entspricht einem Wertzuwachs von gut 11 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2014 und von rund 31 Prozent zum 30. Juni 2014. Am Gesamtportfolio der Peach Property Group machen Renditeliegenschaften nun einen Anteil von 61 Prozent aus, nach 38 Prozent Ende Dezember 2014. Insgesamt konnte in den ersten sechs Monaten 2015 ein Ertrag aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften in Höhe von CHF 15,1 Mio. verbucht werden.

Die positive Entwicklung schlug sich im Betriebsergebnis nieder, das im ersten Halbjahr 2015 um 75 Prozent auf CHF 14,9 Mio. gesteigert werden konnte. Allerdings führten negative Währungseffekte von CHF 2,6 Mio. sowie höhere Finanzierungskosten infolge der neuen Portfolien sowie Wertberichtigung eines Darlehens an das assoziierte Unternehmen Beach House AG zu einem Periodenergebnis, das mit CHF 3,4 Mio. unter dem Vorjahreswert von
CHF 4,4 Mio. lag.

Das Bestandsportfolio konnte durch den Erwerb von mehreren Objekten nördlich von Düsseldorf um 72 Prozent auf über 1.500 Wohnungen bzw. auf mehr als 160.000 Quadratmeter vermietbare Fläche erweitert werden. Die neuerworbenen Immobilien verfügen über ein hohes Wertsteigerungs¬potenzial. Durch gezielte Investitionen in die Modernisierung der Wohnungen sollen die Mieteinnahmen, die teilweise deutlich unterhalb der ortsüblichen Marktmiete liegen, erhöht sowie der Leerstand merklich verringert werden.

Wichtige Planungsfortschritte wurden beim Gretag-Areal in Regensdorf bei Zürich und beim Denkmal-Objekt in Dortmund erreicht. Das Gretag-Areal ist zentraler Bestandteil des Gebietes „Zukunft Bahnhof-Nord“, dem aktuell grössten Entwicklungsgebiet im Kanton Zürich. Die Hinweise und Vorschläge der öffentlichen Planauflage für die angepasste Bau- und Zonenordnung für dieses Gebiet werden momentan eingearbeitet und das aus einem Architektur¬wettbewerb hervorgegangene Projekt für die beiden Wohnüberbauungen „Gretag Wohnen I und II“ wird weiter optimiert. Dadurch liess sich die nutzbare Fläche bei gleichem Projektvolumen um rund 7 Prozent erhöhen. Bei dem Baudenkmal „Rheinische Str. 173“ in Dortmund wurde die schriftliche Baubewilligung sowohl von den Bau- als auch von den Denkmalbehörden erteilt. Die Peach Property Group wird nun die Arbeiten für die Umnutzung in Gewerbe- und Wohnflächen ausschreiben und die Verhandlungen für einen Pachtvertrag mit einem möglichen Betreiber vorantreiben.

Die Mieteinnahmen der Peach Property Group stiegen im Berichtszeitraum um 9 Prozent auf CHF 4,2 Mio. Ohne die negativen Währungseffekte aufgrund der Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Franken zum Euro durch die Schweizerische Nationalbank hätte sich eine Steigerung um 19 Prozent ergeben. Trotz dieser Währungseinflüsse ist auch die jährliche Sollmiete der Bestände auf insgesamt CHF 11,4 Mio. gestiegen und lag damit zur Jahresmitte 2015 ca. 30 Prozent höher als Ende 2014.

Erfreulich verliefen auch die Arbeiten beim Entwicklungsprojekt „Living 108“ in Berlin. Es wurde planmässig fertiggestellt und 95 Prozent der 128 Wohnungen sind an die Erwerber übergeben worden. Auch konnten weitere Eigentums¬wohnungen bei den Projekten „H36“ und „yoo berlin“ übergeben werden. Daraus resultierten Erlöse aus Entwicklungsliegenschaften von insgesamt
CHF 66 Mio.

Gleichzeitig wurde das angekündigte Kostensenkungsprogramm umgesetzt und die Kosten von Januar bis Juni 2015 bereits um rund 20 Prozent gesenkt. Dazu trugen geringere Personalkosten als auch niedrigere übrige Betriebsausgaben bei. Das Sparprogramm wird im zweiten Halbjahr 2015 gänzlich greifen.

Aufgrund des positiven Halbjahresergebnisses stieg das Eigenkapital per Ende Juni 2015 im Vergleich zum Jahresende 2014 um knapp 8 Prozent auf CHF 91,2 Mio. Die Eigenkapitalquote nach IFRS lag mit 25,5 Prozent deutlich über dem Niveau vom Ende Dezember 2014 mit 19,8 Prozent. Nach Marktwerten ergab sich eine Eigenkapitalquote zum Halbjahresende von 27,3 Prozent. Neben dem Gewinn im Halbjahr trug dazu auch eine geringere Bilanzsumme bei. Aufgrund der Wohnungsfertigstellungen und -übergaben bei Entwicklungsprojekten haben sich die entsprechenden Bilanzpositionen deutlich reduziert.

Für das Gesamtjahr 2015 ist die Peach Property Group zuversichtlich, den Wachstumskurs weiter fortzusetzen. Der Ausbau und die standardisierte Wert¬steigerung des Bestandsportfolios stehen neben der weiteren Reduzierung der Kosten im Fokus. Die Gesellschaft wird Marktopportunitäten nutzen und den Schwerpunkt weiterer Akquisitionen stärker auf Immobilien an attraktiven Lagen in B-Städten in Deutschland legen, welche neben laufenden Cashflows ein Wertsteigerungs¬potenzial aufweisen. Für den Ankauf weiterer Wohnportfolien laufen derzeit Verhandlungen.

Dr. Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group, kommentiert: „Wir blicken auf wichtige operative und finanzielle Fortschritte im ersten Halbjahr 2015 zurück und sind auch für die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr optimistisch. Bestandsimmobilien bilden nun wie geplant den Schwerpunkt unseres Immobilienportfolios und wir sind mit der Verstetigung unserer Erträge durch höhere Mieteinnahmen bereits ein gutes Stück vorangekommen. Die höhere Eigenkapitalisierung ermöglicht uns nun weitere dosierte Wachstumsschritte. Die rentable und wertsteigernde Bestandshaltung und die weitere Verringerung der Kosten haben für uns dabei oberste Priorität.“



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