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27.11.2014 PORR steigert Produktionsleistung und Ergebnis

Als klares Signal an den Kapitalmarkt legt die PORR erstmals einen IFRS-konformen Quartalsbericht vor. Neben den Maßnahmen zur Steigerung der Liquidität in der PORR-Aktie setzt die PORR damit auch ein Zeichen in Richtung Transparenz gegenüber ihren Investoren und in Richtung Prime Market.

Steigerung von Produktionsleistung und Ergebnis
Trotz einer deutlichen Konjunkturabschwächung im Jahresverlauf 2014 gelang es der PORR in den ersten neun Monaten 2014 erneut, ihre Produktionsleistung um 17 % auf insgesamt EUR 2.674 Mio. zu steigern. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch den wetterbedingt frühen Start in die Bausaison. Als Erfolgsfaktor erwies sich abermals die konsequente Konzentration auf die Heimmärkte (DACH, Polen und Tschechien) – rund 93 % der Produktionsleistung entfielen auf diese Märkte – und auf die Kernkompetenzen bei Wohnen, privatem Hochbau und Infrastruktur. Mit einem Plus von EUR 229 Mio. bzw. 55,4 % erzielte die Business Unit 4-Infrastruktur den höchsten Leistungszuwachs im Berichtszeitraum. Getragen wurde diese Entwicklung vom Bereich Tunnelbau – insbesondere von den in Bau befindlichen Projekten Metro Doha, Koralmtunnel KAT 3, Albaufstieg sowie Stuttgart 21.

Die positive Leistungsentwicklung spiegelte sich auch in der Ergebnissituation wider. Mit EUR 12,9 Mio. konnte die PORR das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Das Periodenergebnis lag für das dritte Quartal 2014 bei EUR 12,2 Mio. Die Nettoverschuldung konnte stark gesenkt werden und lag mit EUR 434 Mio. um 36 % unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Anhaltend positive Auftragssituation
Der Auftragsbestand lag per Ende September 2014 mit EUR 4.659 Mio. nur knapp unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang sank um 25 % auf EUR 2.742 Mio. Diese Schwankung resultierte aus dem Einmaleffekt des Großauftrags Metro Doha, der im Vorjahr akquiriert wurde. Bereinigt um diesen Effekt liegt der Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2014 auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Zu den wichtigsten Auftragseingängen im dritten Quartal 2014 zählen unter anderem der Smart Campus, eines der aktuell größten Hochbauprojekte Wiens, die Talbrücke Marbach in Deutschland und die „elevated works“ in Katar – die Verlängerung einer U-Bahnlinie im Rahmen der Green Line der Metro Doha.

Weitere Weichen in der Neuordnung des Immobilienbereichs gestellt
Auch in der Umsetzung der neuen Immobilienstrategie wurden im Berichtszeitraum weitere Schritte gesetzt. Mit dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft (UBM) ordnet die PORR ihren Immobilienbereich neu und fokussiert ihre Geschäftstätigkeit noch klarer. In einem ersten Schritt wird es nach wirksam werdender Spaltung zwei eigenständige, „sortenreine“ Konzerne geben: einen Baukonzern, die PORR AG, und einen Immobilienkonzern, die PIAG/UBM. Die entsprechenden Beschlüsse wurden – außerhalb des Berichtszeitraums – bei der Hauptversammlung am 29. Oktober 2014 gefasst.

Positiver Jahresausblick
Neben dem hohen Auftragsbestand werden sich auch die geplante Abspaltung der Immobilienaktivitäten aus dem PORR-Konzern sowie die konsequente Konzentration auf das Working-Capital-Management positiv auf die Liquiditäts- und Ertragssituation der PORR auswirken. Der Vorstand geht daher von einer neuerlichen Steigerung des Ergebnisses zum Gesamtjahr 2014 aus.

„Wir halten konsequent am eingeschlagenen Kurs der PORR und unserer Strategie des intelligenten Wachstums fest. Damit können wir auch in einem schwierigen Marktumfeld einen soliden Geschäftserfolg ausweisen“, so Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR AG.



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