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19.11.2014 Trotz Performancestagnation - Optimismus am Investmentmarkt bleibt

Die Performance des VICTOR Prime Office von JLL präsentiert sich im dritten Quartal 2014 leicht eingetrübt. Der Indexstand gibt um - 0,1% (auf 129,5 Punkten) nach. Die fortlaufende Jahresperformance kann sich mit + 4,4 % nach drei positiven Quartalen in Folge gegenüber dem Vorquartal nicht steigern (Q2 2014: +5,5 %, Q1 2014: +4,0 %, Q4 2013: +3,6 %). Dabei wird die Performanceentwicklung der verschiedenen Märkte überwiegend beeinflusst durch das eingetrübte Geschehen an den Vermietungsmärkten der Toplagen.

DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE IM ÜBERBLICK:

. Indikatorwert Q3 2014: 129,5 Punkte
- Minus 0,1 % gegenüber Vorquartal - Hamburg noch mit höchstem Anstieg (+ 2,1 %)
- Plus 4,4 % im Jahresvergleich - Hamburg mit bester Jahresperformance (+7,5 %)
- Laufende jährliche Gesamtverzinsung (Total Return) des Immobilienkapitals in den letzten 12 Monaten: +9,1 %
- Gesamt Risikopremium (JLL Prime Risk Premium - "JLL PRP") gestiegen auf 491 Punkte

"Mehrere Gründe sprechen derzeit dafür, dass das Performancewachstum auch im vierten Quartal stagniert", so Andrew M. Groom, bei JLL Head Valuation & Transaction Advisory Germany. Und weiter: "Im dritten Quartal haben wir ein konjunkturbedingt leicht rückläufiges Vermietungsvolumen beobachtet, somit auch in einigen Top-Lagen in der Breite leicht fallende Marktmieten. Es ist schwer abzusehen, ob hier kurz- bis mittelfristig Entwarnung gegeben werden kann. Zu der Stagnation des BIPs kommen die Warnsignale aus den Waren- und Finanzmärkten. Der DAX lag im dritten Quartal kurzfristig deutlich unter der 9000-Punkte-Marke, zeitgleich mit dem Rückgang anderer Indizes weltweit. Das Investitionsvolumen in Staatsanleihen mit sicherer Bonität hat zugelegt. Die Rohstoffpreise sind ebenfalls gefallen. Zusätzlich könnten Kaufentscheidungen der Konsumenten durch die Erwartung fallender Preise zurückgestellt werden. Das Endjahresgeschäft wird zeigen, ob potenzielle Mieter sich von den Ereignissen nachhaltig beeinflussen lassen - dies würde die momentane Verschnaufpause des Index verlängern", so Groom.


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