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19.11.2014 Baugenehmigungen bleiben trotz Anstieg hinter Bedarf zurück

Die Baugenehmigungszahlen in Deutschland entwickeln sich weiter positiv: Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, wurden von Januar bis September des laufenden Jahres 5,2 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Damit setze sich der Aufwärtstrend fort, der seit 2010 zu beobachten sei. Insgesamt stellten die Bauämter Genehmigungen für mehr als 212.000 Wohnungen aus. "Das Plus bei den Baugenehmigungszahlen ist eine sehr gute Nachricht - und ein wichtiger Schritt hin zur Deckung des Bedarfs an Wohnraum, der besonderes in den Großstädten herrscht", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD. Besonders positiv bewertet Schick, dass im genannten Zeitraum deutlich mehr Geschosswohnungen genehmigt wurden. Dem Statistischen Bundesamt zufolge entfielen von mehr als 184.000 genehmigten Einheiten in Wohngebäuden rund 94.500 auf Mehrfamilienhäuser - ein Zuwachs von knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mit Blick auf den positiven Trend bei den Baugenehmigungszahlen begrüßt der IVD es auch, dass Neubauwohnungen von der Mietpreisbremse ausgeschlossen werden sollen. "Wird der Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form umgesetzt, droht zumindest für Investitionen in den Neubau kein Dämpfer", prognostiziert Schick. Nach Ansicht des IVD muss die Politik hier positive Signale setzen.

Der Vizepräsident betont weiter: "Wohnungsneubau ist nach wie vor das einzige wirksame Mittel gegen steigende Mieten. Diese sind ein Symptom der Wohnungsknappheit. Anstatt sie zu begrenzen, täte die Politik besser daran, die schnelle Bearbeitung von Bauanträgen zu fördern und die Investitionsbedingungen für den Wohnungsbau zu verbessern."


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