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17.11.2014 Westgrund AG erzielt Rekordergebnisse in sämtlichen Bereichen

Der Westgrund-Konzern blickt auf das einschneidendste Quartal seiner Geschichte zurück: Bekanntgabe der Akquisition von 13.300 Wohnungen im Juli sowie EUR 140 Mio. Kapitalerhöhung, Integration der ersten 6.834 Wohnungen aus dem neu erworbenen Bestand und Wechsel in den Prime Standard zum Ende September. Operativ werden diese neuen Bestände jedoch erst ab dem vierten Quartal diesen Jahres wirksam. Trotzdem hat der Westgrund-Konzern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 seine Umsatzerlöse um 53,8 Prozent von EUR 10,6 Mio. auf EUR 16,3 Mio. erneut deutlich gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern lag mit EUR 34,1 Mio. ebenfalls wesentlich über den EUR 11,2 Mio der Vorperiode. Darin enthalten sind nicht nur die Wertsteigerung des Immobilienportfolios in Höhe von EUR 42,5 Mio. (Vorjahr: EUR 9,5 Mio.), sondern auch Einmalkosten aus der Erstfinanzierung des letzten Ankaufs und liquiditätsneutrale Bewertungseffekte von Zinsderivaten, die der Absicherung von Darlehen dienen. Das Konzernergebnis betrug in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 EUR 28,5 Mio. nach EUR 9,1 Mio. im Vorjahr. Die operativ relevantere Kennzahl Funds from Operations ohne Verkäufe („FFO I“) lag bei EUR 1,74 Mio, der operative EBITDA (ohne Bewertungseffekte) bei EUR 7,0 Mio. Auch dieser Wert liegt wesentlich über den Vorjahreswerten.

„Unsere Ergebnisse zeigen die solide Basis, von der aus wir ab 1. Oktober 2014 in die Bewirtschaftung der neuen Bestände gestartet sind.“, sagt Sascha Giest, Finanzvorstand der Westgrund AG. „Wir erwarten deshalb auch auf Jahressicht eine deutliche Erhöhung der Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr, sowie eine nochmals wesentliche Steigerung für das Jahr 2015, wenn die erworbenen Bestände voll integriert sind.“

Insgesamt werden aus dem im Juli 2014 beurkundeten Erwerb von 13.300 Wohnungen (Berlinovo-Portfolio) etwa 11.600 Wohnungen langfristig im Westgrund-Konzern verbleiben. Rund 1.300 Einheiten sollen kurzfristig weiterveräußert werden. Für etwa 400 Wohneinheiten wurden bisher gesetzliche Vorkaufsrechte ausgeübt. Zum 30. September 2014 sind bereits 6.834 Wohn- und Gewerbeeinheiten (ca. 54 %) in den Westgrund-Konzern übergegangen, was zu Neubewertungsgewinnen von EUR 34,7 Mio. geführt hat. Der Abschluss der Übernahme der restlichen Einheiten aus dem Berlinovo-Portfolio soll im Wesentlichen bis zum Jahresende erfolgen.

Der Nettovermögenswert (NAV) der Westgrund AG betrug zum Ende des dritten Quartals und vor Übergang des des gesamten Berlinovo Portfolios bereits 293 Mio. Euro und liegt somit deutlich über dem aktuellen Börsenwert. Der Vorstand rechnet mit einem weiteren Zuwachs des Nettovermögenswertes (NAV) und der Nettokaltmieten im vierten Quartal, sowie in kommenden Jahren.

Personell hat sich die Westgrund AG insbesondere im Bereich des Asset Managements nachhaltig verstärkt und sieht sich damit gut positioniert für die zügige Umsetzung der gesetzten Umsatzsteigerungsziele, insbesondere durch den Abbau bestehender Leerstände. Trotzdem wird auch der Ankauf weiterer Bestände zu attraktiven Konditionen ein wichtiger Fokus des Unternehmens bleiben, um die aktuelle Marktlage zu nutzen und das Wachstumsziel von 30.000 – 40.000 Wohneinheiten mittelfristig zu erreichen.

„Die Westgrund AG hat sich durch die Erfolge des dritten Quartals 2014 zu einem nachhaltig ertragsstarken Unternehmen der deutschen Wohnimmobilienbranche entwickelt, das gleichzeitig weiterhin sehr attraktive Wachstumsaussichten bietet. Ertragssteigerungen aus der laufenden Bewirtschaftung und selektives weiteres Wachstum werden deshalb die wesentlichen Säulen unserer weiteren Entwicklung darstellen“, so Sascha Giest.


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