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12.11.2014 Berlin Hyp bleibt auch im dritten Quartal 2014 auf Erfolgskurs

Die positive Entwicklung des Neugeschäfts der Berlin Hyp hat sich auch während des weiteren Jahresverlaufs 2014 fortgesetzt. Insgesamt vergab die Bank in den ersten neun Monaten Darlehen in Höhe von 2.694 Mio. € (Vorjahr 2.250 Mio. €) – davon 528 Mio. € Prolongationen (415 Mio. €). „Dank der Stärke und Solidität unseres Geschäftsmodells haben wir trotz der herausfordernden Marktsituation und unserer unverändert konservativen Risikopolitik ein gutes Ergebnis erzielt. Bereits nach drei Quartalen haben wir ein wesentliches Geschäftsvolumen für 2014 erreicht“, stellte Jan Bettink, Vorsitzender des Vorstands der Berlin Hyp fest.

Die Berlin Hyp konnte auch in den Monaten Juli bis September 2014 die geplanten Refinanzierungsaktivitäten erfolgreich umsetzen. Bis zum 30. September 2014 wurden insgesamt langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von 4,1 Mrd. € aufgenommen – hiervon entfielen 2,0 Mrd. € auf Hypothekenpfandbriefe und 2,1 Mrd. € auf unbesicherte Emissionen. Mit Privatplatzierungen zu sehr guten Konditionen durch die Emission von Tier-2- Instrumenten über 153 Mio. € stärkte die Bank zudem ihre Gesamtkapitalquote.

Der Zinsüberschuss betrug im Berichtszeitraum 151,4 Mio. € (144,5 Mio. €). Die Bank profitierte dabei von den stabilen Margen im Kerngeschäft sowie gesunkenen Refinanzierungskosten. Begünstigt vom anziehenden Neugeschäft konnte der Provisionsüberschuss auf 17,2 Mio. € (12,3 Mio. €) gesteigert werden.

Sondereffekte führten zu dem erwarteten Anstieg der Verwaltungskosten von 83,8 Mio. € (66,3 Mio. €). Diese resultierten vor allem aus dem Umbauprojekt zur strategischen Neuausrichtung der Berlin Hyp und der daraus resultierenden Übernahme von Mitarbeitern aus dem Konzernverbund, Zinsanpassungen für Verpflichtungen zur Altersversorgung sowie Einmaleffekten in Form von IT- und Beratungsleistungen. Im Zuge der weiteren Verselbständigung der Berlin Hyp und der Erweiterung der Produktpalette beinhalten diese Aufwendungen für die bereits im Vorjahr angestoßenen Projekte zu einem großen Teil Einmaleffekte.

Der Risikovorsorgesaldo fiel mit 8,3 Mio. € lediglich geringfügig höher als im Vorjahr aus und ist im Wesentlichen auf Schwankungen der Kurswerte von als Liquiditätsreserve kategorisierten Wertpapieren zurückzuführen.

Vor Steuern und Gewinnabführung erzielte die Bank ein Ergebnis von 47,3 Mio. € (75,1 Mio. €) - trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen. So war die Berlin Hyp in einem ohnehin anspruchsvollen Marktumfeld mit einem anhaltend niedrigen Zinsniveau sowie einer steigenden Anzahl von Wettbewerbern aufgefordert, diverse regulatorische Maßnahmen umzusetzen und durchzuführen. Im erstmalig von der EZB durchgeführten umfangreichen Assessment, das eine aufsichtliche Risikobewertung, einen Asset Quality Review und einen Stresstest beinhaltete, erreichte sie als Teil der aufsichtsrechtlichen Gruppe LBBH ein stabiles Ergebnis. Darüber hinaus war auch das dritte Quartal 2014 von der sich zunehmend verfestigenden Neupositionierung der Berlin Hyp als Verbundpartner in der Sparkassen-Finanzgruppe für gewerbliche Immobilienfinanzierungen geprägt. Neben der Entwicklung und Einführung neuer Produkte konnten auch die notwendigen organisatorischen und strukturellen Anpassungen zur Verselbständigung der Berlin Hyp weitgehend abgeschlossen werden.

„Mit dem aktuellen Zwischenergebnis für 2014 sind wir zufrieden. Unter der Voraussetzung, dass keine unvorhergesehenen Geschehnisse an den Kapital- und Immobilienmärkten eintreten, erwarten wir diese erfolgreiche Entwicklung auch bis zum Jahresende fortsetzen zu können und ein unter Berücksichtigung der Rücklagenstärkung auf Vorjahresniveau liegendes Ergebnis“, resümierte Jan Bettink.


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