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06.11.2014 UBM: Mehr Leistung und höherer Gewinn – Dividendenerhöhung geplant

UBM Realitätenentwicklung AG ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 stark gewachsen. Die Leistung des Konzerns stieg von 158,7 Mio. Euro um 62,2 % auf 257,4 Mio. Euro. In Westeuropa beliefen sich die Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieten, Hotelbetrieb und Bauleistungen auf 144,5 Mio. Euro, in Osteuropa auf 58,5 Mio. Euro und in Österreich auf 54,4 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,7 Mio. Euro oder 31,4 % auf 11,3 Mio. Euro. Nicht trotz, sondern dank der abflauenden Konjunktur wird UBM 2014 einen neuen Leistungsrekord erreichen. Die Gesamteinkünfte werden mit voraussichtlich 385 Mio. Euro den Wert des Jahres 2013 um knapp 100 Mio. Euro übertreffen. Ob es auch gelingt, einen neuen Gewinnrekord aufzustellen, kann seriöser Weise noch nicht gesagt werden. Auf jeden Fall aber soll die Dividende, für 2014 wurden 62 Cent je Aktie ausgeschüttet, erhöht werden.

Ausschlaggebend für den Erfolg waren neben verbesserter Produktivität der sehr gute Wohnungsabsatz in Deutschland, Tschechien und Österreich sowie Immobilienverkäufe, die allesamt über dem Buchwert erfolgt sind. Besonders ins Gewicht gefallen ist der im dritten Quartal erfolgte Verkauf des 31.216 m² großen Bürohauses Concor in Dornach bei München an den in Singapur domizilierten Fonds IREIT Global um knapp 60 Mio. Euro. UBM hatte die Immobilie 2007 erworben und in den Folgejahren technisch und ökologisch ertüchtigt, sodass sie in Deutschland nachträglich als das erste Altobjekt von DGNB mit „Silber“ zertifiziert wurde.

Der Personalstand ist um 8 Köpfe auf 506 MitarbeiterInnen gestiegen. 218 davon sind operativ in der UBM beschäftigt, 288 sind in den Hotelbeteiligungen angestellt. UBM hat bis 30. 9. 2014 mit 47,7 Mio. Euro um 24 Mio. Euro oder 34 Prozent weniger investiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bis Jahresende aber soll ein Großteil der budgetierten 100 Mio. Euro veranlagt werden.

Investitionsschwerpunkte der ersten drei Quartale waren Wohnbauprojekte in Graz, Frankfurt und Berlin sowie die gemischt genutzte Entwicklung Times II in Breslau und der Poleczki Business Park in Warschau. Hier wurde im September mit dem 8.600 m² vermietbare Fläche großen, dritten Bauteil begonnen. Die Bauzeit wird sich auf rund 12 Monate belaufen. In Amsterdam wurde mit dem Bau eines Hyatt Regency Hotels begonnen und in Frankfurt läuft der Innenausbau eines bereits im Vorfeld bei einem Fonds platzierten Holiday Inn Hotels auf Hochtouren.

Für das nächste Jahr ist der Vorstand vorsichtig optimistisch. Eine moderate Verschlechterung der Wirtschaftslage erhöht nur das Veranlagungsinteresse von institutionellen Anlegern und Privaten. Das ist sowohl für den Wohnbau als auch das Hotelgeschäft positiv. Im Bürosektor treffen die Rationalisierungsbemühungen der Unternehmen hauptsächlich hochpreisige Lagen. Kostengünstige Flächen, wie die UBM-Entwicklungen Poleczki Business Park oder Trikot Office in München, werden sich weiter guter Nachfrage erfreuen.

Zusätzliche Impulse verspricht 2015 die Verschmelzung mit der PIAG Immobilien AG. Für UBM stellt die Transaktion den größten Wachstumsschub in der 141-jährigen Unternehmensgeschichte dar. Bereits im 1. Quartal 2015 soll die PIAG Immobilien AG, sie umfasst die Strauss & Partner Development GmbH und die nicht betriebsnotwendigen Immobilien der PORR, mit UBM verschmolzen werden. Die Zusammenführung schafft eine echte Win-Win-Situation und setzt erhebliche Synergien frei. Beide Unternehmen passen im Entwicklungsgeschäft sowohl nach Märkten, als auch Asset-Klassen hervorragend zusammen. Auch das Portfolio wird durch den Flächenzuwachs kostengünstiger bewirtschaftet werden.


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